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 Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡

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Quinn Oak

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Do 16 Mai 2013 - 14:24

    Unruhe. Ihre unbeständig zuckenden Ohren sprachen davon, ohne, dass die kräftig gebaute Dunkle dem tatsächlich Einhalt gebieten wollte. Das Sehnen nach dem ihr fremd gewordenem Herzen, welches fortgewischt war, unauffindbar, drückte beständig auf ihr Gemüt, auf all ihr Seelenheil, sodass Duchéz zwangsläufig misstrauisch und unruhig wurde. Rastlos.
    Knapp nickte sie auf die Worte des Rappen, dankte ihm seine beruhigenden Worte mit einem schwachen Lächeln, dem die Skepsis noch immer innewohnte, ehe er sich wieder an den Schwarzen wandte, in Erfahrung bringen wollte, wo diese Ruine befindlich war. Kurz streifte sein Blick die Kaltblutstute, welche Ihrerseits wieder die Umgebung sondierte, die Nüstern gebläht, jeder harte Muskel im Leibe angespannt. Erst ein Wiehern, welches ihre leise geführte Unterhaltung zerriss, ließ die Mischlingsstute den Kopf weit empor heben, in der irrigen Hoffnung, die Ursache dieses Geräusches in den Dichten des Nebels auszumachen. Ihr Blick fiel in zwei blaue Augen und kurzweilig kam Sorge in den dunklen Augen Duchéz' zum Vorschein, als er kund tat, er würde dem Wiehern nachgehen. „Daredevil ...“ setzte die Dunkle an, doch der Gescheckte war flink und bereits fort, ehe Duchéz einen zögerlichen Schritt auf ihn zugetan hatte. Irritiert und besorgt zugleich schnaubte sie, blickte dem Schemen hinterher und spürte ihr Herz sinken. Sie hatte bereits Drag verloren, der Schecke war bislang der einzige Bezug für sie. Er verstand es, Humor und Vertrauen ernsthaft darzustellen, obgleich er keineswegs für die Rolle des Leithengstes ausgebildet schien. {Sei vorsichtig.}

    Mit einem dumpfen, lautlosen Seufzer drehte sie sich zu Midnight herum, betrachtete eingehend dessen Wunden und stellte kurzerhand jene Frage, welche nun vorübergehend ihr weiteres Vorgehen bestimmen würde: „Kannst du allein aufstehen und laufen oder soll ich dich stützen?“ Ob sie dabei sein Hengstgefühl beschädigte, erschien ihr nicht allzu primär, sodass ihr ernster, aber entschlossener Blick keinerlei Zweifel oder Widerrede mehr duldete. Sobald diese Frage geklärt wäre, könnte er den Weg weisen, doch bis dahin ließ Duchéz nichts dem Zufall.
    Ihr Kopf schnellte empor, weit geblähte Nüstern nahmen feinspurig fremde Gerüche auf, welche sich rasant näherten. Instinktiv trat sie dichter an den verletzten Rapphengst heran, um diesen notfalls zu schützen, obgleich es sinnfrei war, wie sie wusste. Zwei Gegnern käme sie nicht allein bei. Anspannung zeichnete die stählernen Muskeln des Kriegspferdes, welches Zeit seines Lebens schweres Geschütz gezogen hatte und dementsprechend gut proportioniert aussah. Auch wich ihre Anspannung nicht, als der Erste der Beiden, ein heller Schecke, zu ihnen trat und sich soeben vorstellte. Bereits ein zweiter, nicht zuzuordnender Geruch bedeutete unweigerlich Gefahr ausgerechnet in diesem dichten Nebelfeld um Bulletproof, in welchem die Geister von Freund und Feind noch immer ihre Schlacht austrugen. Der Geruch von verbranntem Schießpulver kitzelte die Dunkle mit einem Mal noch intensiver in den Nüstern. Ihr Körper versperrte dem Schecken vorläufig die Sicht auf Midnight, doch nicht den Duft von Blut, der an ihm klebte wie ein Parfum. Misstrauisch betrachtete Duchéz den Hengst, als auch bereits ein Zweiter sich lautstark bemerkbar war. Ihr Blick huschte von Midnight zu Fallen Leaves und obgleich sie dem Rappen bisweilen ebenso wenig vertraute wie dem Schecken vor sich, wusste sie, dass es notwendig wäre, ihn zu schützen. Also richtete sie sich auf, blickte Fallen Leaves fest in die Augen und machte Gebrauch ihrer festen, entschlussfreudigen Stimme. „Sei du auch gegrüßt, Fallen Leaves und entschuldige das Misstrauen, doch in Zeiten des Krieges ist Vorsicht ein wichtiges Gut geworden.“ {Und besonders ein überlebenswichtiges.} Ihr kam Daredevil in den Sinn, dessen Vorsicht nicht unbedingt gelitten hatte, dich neigte er wohl zu gutmütiger Blauäugigkeit. Somit ein Schicksalswink, dass ausgerechnet die rational denkende Duchéz zugegen war und sie einander ausglichen. Ob auch diese Pferde ähnlich kompatible Eigenschaften mit sich führten? Ihr Blick schweifte über die beiden Pferdeleiber. Ruckhaft wies sie in die Richtung, aus welchem das Wiehern gekommen war, ihr dunkler Blick wachsam und misstrauisch zugleich. Die Nebel verwoben das Bildnis des Hengstes, sodass nicht erkennbar war, ob er sich ihnen näherte oder abwartete. Die Dunkle spürte ihre Anspannung wachsen. „Hast du etwas mit diesem lautstarken Fremden zu schaffen, Fallen Leaves? Und wenn ja, was treibt er dort hinten, wo du hier bist?“
    Deutlich trat das Misstrauen aus ihrer Stimme hervor, jedoch auch eine gewisse Ernsthaftigkeit. Obgleich sie es hatte vermeiden wollen, sorgte sie sich um Daredevil, der womöglich einem Kumpanen der beiden Hengste entgegenlief und - sie zuckte sachte zusammen. Weiter dachte sie nicht. Und irgendwie sorgte sie sich auch um Midnight und vermutlich später um Fallen Leaves, sofern dieser ein teil ihrer Gemeinschaft wurde. Duchéz sah in ihnen bereits eine Herde. Ihre Möglichkeit, neu zu beginnen. Doch noch immer ruhte ihr unnachgiebiger Blick auf dem Schecken, das Schweigen dehnte sich unerträglich in die Länge und wurde durch das Zischen ihres Schweifes gebrochen. Sie forderte Antworten, die ihr keinerlei Anlass mehr zum Misstrauen gaben. Dann endlich könnte sie Midnight schnellstmöglich in die Zuflucht bringen und seine Wunden versorgen. Sie wurde langsam unruhig. Je länger sie in den Nebeln verblieben, desto gefährlicher wurde es.


[Bei DAREDEVIL & MIDNIGHT | Besorgt | Spricht mit MIDNIGHT | Bemerkt FALLEN LEAVES & MARIK | Misstrauisch]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Do 16 Mai 2013 - 17:35

Midnights wachsamer Blick glitt über den Sckecken, unruhig peitschte sein Schweif umher, als er das Wiehern vernahm und Daredevil kurz darauf verschwand. Sacht berührte er Duchėz an der Flanke, um; her zu zeigen das sie nicht alleine war und das Daredevil zurück kehren würde. Leise schnaubte der Rappe und sah ihr in die Augen Nein schon gut, ich denke ich kann allein laufen! dankend neigte der Rappe leicht den Kopf und sah auf, als er erneut eine Stimme hörte.

Sacht wandte der Friese den Kopf zur Seite und sah Fallen Leaves an. Sein Blick ging Musternd über dessen Körper, während er mit den Ohren spielte und unruhig mit dem Schweif peitschte. Er konnte Blut riechen und das war definitiev nicht das seine! Und als er erneut ein Wiehern vernahm wusste er das es der Fremde im Nebel war den er nur als Siluette erkennen konnte.

Leise schnaubte der Hengst auf und sah kurz zu Duchėz, leicht trat er näher an sie heran, um ihr zu zeigen das sie nicht alleine war. Midnight wusste nicht ob die beiden Fremden ihnen feindlich gesinnt waren, doch eines stand fest, egal wie schwer er auch verletzt war, er würde die Kaltblutstute mit Sicherheit nicht alleine und schon gar nicht alleine Kämpfen lassen.

[Bei Daredevil & Duchėz | redet mit Duchėz | ist angespannt | bemerkt Fallen Leaves und Marik | steht Duchėz bei]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Mo 20 Mai 2013 - 23:32

Als der gescheckte Hengst bei den drei Pferde ankam, konnte er Enthaltung und Misstrauen in den Augen des schwarzen Pferdes deutlich ausmachen. Natürlich war es in dieser Zeit nicht gerade leicht allen zu trauen, das war es eigentlich nie. Aber man konnte doch klar und deutlich die Haltung des bunten Hengstes erkennen und diese war keinesfalls feindlich. Nein, er stand ganz locker- vielleicht zu locker- da, sah sich die drei fremden Wesen an und genoss den Wind, der sich ab und zu einen Weg durch den dichten Nebel bahnte. Als das schwarze Pferd, vermutlich eine Stute, anfing zu reden und sich vor das andere Pferd, welches offensichtlich einen Hengst darstellen sollte, stellte, senkte Fallen Leaves respektvoll seinen Kopf und ging leicht in die Beuge. Vertrauen Fremden gegenüber? Darüber hat der starke Hengst doch ebenfalls gerade nachgedacht?

"Deinen Worten muss ich wohl recht geben. Im Krieg muss man aufpassen, mit wem man verkehrt. Sonst kann dies eine schlechte Wendung nehmen."

Plötzlich schreckte, ehe er weiterreden konnte, ein weiteres Pferd auf, das jedoch von hinten kam. Es wieherte laut, teilweise sogar bedrohlich. Fallen Leaves legte seinen Kopf ein wenig schief und versuchte dieses Pferd ausfindig zu machen. Um es sich leichter zu machen, reckte er seinen mächtigen Kopf in die Luft und blähte seine Nüstern auf, jedoch vergebens. Der Nebel war zu dicht, es blieben stets nur ein paar Tröpfchen an den Barthaaren des gescheckten Pferdes hängen. Als die schwarze Stute ihn fragte, ob er mit dem Hengst etwas zu schaffen hätte, musste er den Kopf schütteln.

"Nein, dieses Pferd ist mir nicht bekannt. Euch anscheinend auch nicht,... möglicherweise ein Reisender?"

Fallen Leaves konnte mit der Zeit fündig werden und entdeckte eine schwache Gestalt im Nebel. Kurz darauf stand dieser Hengst plötzlich vor ihm und den anderen beiden Pferden, welche er gerade erst kennengelernt hatte. Er spannte seine Muskeln an, bereit für alles, denn irgendetwas war an diesem Pferd seltsam. Es machte einen dubiosen Eindruck, ob es Wut oder einfach nur Naivität war, konnte Leaves nicht sagen. Demnach hielt er vorerst den Mund und beobachtete angespannt das Geschehen.

[redet hauptsächlich mit Duchéz || hört ein Wiehern || antwortet Ducheez und denkt nach || beobachtet das Ganze // MIDNIGHT; DUCHÉZ; MARIK; FALLEN LEAVES]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Di 21 Mai 2013 - 16:54

Eine zarte, elegante Gestalt, beinahe so hell wie der Nebel, aber genauso undurchsichtig. Bittersweet und ihre Komplizin Misery hatten sich in einem großen Tumult getrennt. Das erste Pferd seit... nein... eigentlich überhaupt, welches die Cremellostute duldete, als Freundin. Ob sie diese verschlagene Araberstute wieder sehen würde? Das wusste sie nicht. Doch, in diesem Moment kümmerte sie sich nicht weiter darum, sie schaltete wieder ab. Es galt nur sie und ihre Person.

Sie trieb es wieder umher. Einmal dahin, wo sie ihren Spaß hatte und dann wieder ganz wo anders. Immer wieder brachte sie es mit ihrem anfänglichem Süßholzgeraspel sehr weit, bis sie wieder verschwand, sowie sie das hatte was sie wollte. Aber... was war da? Der Geruch mehrerer Hengste?! Wie ihr das gefiel. Haha... sicherlich bringe ich sie dazu sich wegen mir zu bekriegen und der stärkste von ihnen, darf sich dann meiner annehmen. Fohlen kann ich schließlich keine bekommen, das wird nur zum Spaß sein... dann verschwinde ich wieder.

Folglich näherte sich Bittersweet den fremden Pferden, dass unter diesen ganzen Hengsten auch eine Stute war, kümmerte die schlanke und drahtige Bittersweet kein Stück, außer sie wäre hübscher als sie und Bittersweet hält Ponys und Kaltblutpferde nicht konkurrenzwürdig. Denn was sollte ein kleines Pony oder ein dickes Kaltblut gegen ihre Grazie anstellen? Nichts, weniger als nichts. So meinte es die Cremellostute.

Als sie bei den vier Pferden ankam stellte sie fest, dass alle drei Hengste Augenweiden waren! Zwei schicke Schecken und ein edler Rappe... obwohl dieser eher einem Kaltblut glich, sowie diese Stute... diese Stute... irgendwie gefiel ihr dieser Ausdruck nicht, den die schwarze Stute in den Augen hatte. Einen flüchtigen Moment hatte Bittersweet diese böse angesehen, doch ging sie schnellst über in ihre alte Masche, um alle um den kleinen Finger zu wickeln.

Von einem Moment auf den anderen änderte sie ihr Gehabe, als wäre sie Schizophren, nur mit dem Unterschied, dass sie brilliant schauspielern konnte. ,,Endlich! Ich bin schon so lange alleine... ich... ich bitte euch... weist mich nicht ab... ich bin ganz alleine... und ich- ich habe Angst...", völlig aufgelöst klang sie.

[bei duchéz, leaves, marik, midnight | spielt ihnen was vor]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Di 21 Mai 2013 - 18:45

So schnell wie Licht preschte Etwas durch einen leichten Nebel der die Nächtliche Umgebung einzutauchen scheinte. Die donnernden Hufen hielten nicht, machten keine Rast. Sie waren unaufhaltsam, unaufhaltsam gefangen in der eigenen Umgebung. Die dunkelgraue Gestalt lief ruhelos und ohne Ahnung wohin sie die starken Läufe trieben. Sie rannte. Rannte vor dem was hinter ihr lag, vor der Zukunft und vor ihrem Inneren. Wollte entfliehen und nicht wiederkehren. Doch so ging es nicht, dass wusste sie.
Sie, die dunkelgraue Andalusier Stute, die ehemalige Dressur-Meisterin. Running Starlight , so hatte man sie genannt. Diesen falschen Namen hatte man ihr gegeben. Der Gedanke an diesen so falschen Namen, ließ sie schneller Rennen.
Soyala, dies war ihr Name! Soyala, die Wintersonnenwende.
Sie schien zu fliegen und ihr graues Fell verschmolz mit Nebel und Nacht. Sie war wie ein Geist. Ruhelos und kaum realistisch. Sie war farbe, welche inneinander verlief und sich zu neuer bildete. Sie war Dunkelheit und Licht in einem. Sie war alles und gleichzeitig war sie nichts.
Die Geschwindigkeit der Stute wurde schneller, sie dachte nicht ein einziges Mal daran ihre müden Beine anhalten zu lassen. Ihre Hufe schlugen gegen den Boden, als würden sie Erdbeben beschwören.
Die grauschimmel Stute lief bereits seit Stunden. Vor Stunden, als die Sonne noch geschien hatte, war sie losgeranntund jetzt... Jetzt konnte sie nicht mehr und dennoch rannte sie. Schneller als jedes ausgebildete Renntier.

'Ich muss weiter! Muss weiter... einfach... fort!' dies war alles, was sie im Stande war zu denken, alles was ihren Geist belegte.
Mit einem lauten Wiehern fiel sie hart zu Boden. Ihr Atem stockte und alles war still, war leer und ohne Hoffnung. Sie hörte nichts, spürte nichts. Soyala lag einfach da, starrte in den weißen Nebel, welcher die dunkle Nacht zu verbergen schien. Die Erde unter sich, war leblos und kalt. Als hätte hier nie Etwas geblüht oder gelebt. Die Erde war so trocken wie ihre Seele und so verdorben wie ihr Herz.

'Welch Ironie... alles Tot und Leer' , entfuhr es ihr geradezu lachhaft in ihren Gedanken.
Ihre dunklen Augen wendeten sich dem ebenso dunklen Himmel zu.
"Ich will gehen... für Immer..." ihr murmeln durchfuhr die sonst so stille Nacht. Doch der Nebel verschluckte es, genauso wie alles ihre Freude und Wärme verschluckt hatte. Ihr Leben.
Solaya war nichts weiter, als eine leere Hülle. Ein Körper ohne einen Sinn zu Leben. Dennoch sie musste kämpfen, zumindest war es eine winzige Stimme, die dies in ihrem Inneren behauptete.
Die Stute zog die Beine an, versuchte sich aufzurappeln, nur um festzustellen, dass sie doch zu schwach war. Denn ihr Körper schien zu brennen, er lechzte sich nach Wasser und frischem Gras, brauchte Schlaf und Ruhe, welchen er schon seit Anbeginnen des Tages nicht bekommen hatte.
Vielleicht sollte es doch mit ihr zu Ende gehen. Vielleicht sollte siedoch gehen. Vielleicht sollte dies ihre letzte Nacht sein.
Ohne zu wissen warum, schlug die Stute mit dem Schweif, unruhig, und wieherte ein weiteres Mal, das Wiehern war laut und der Wind trug es weiter und weiter, doch ebenso wie es laut war, so war es auch einsam und trotz des warmen Atems, völlig kalt und verloren...

[Soyala-Irgendwo im Nirgendwo (vermutlich in der Dark Desert)// ennt ziellos umher- stürzt, wiehert dabei laut- wiehert erneut- bleibt liegen]



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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Di 21 Mai 2013 - 19:29

Marik schnaubte tief, buckelte ein oaar mal ehe er sein anderes ich anschrie, er sollte einfach nur ruhig sein, der Schecke hatte genug von seinem Lachen, von seiner Stimme und eigentlich allem was sein anderes Ich anging. Erneut schüttelte er seinen Kopf, ehe er los lief und schaubend durch den Nebel schritt. Langsam erkannte er immer mehr im Nebel und es dauerte nicht lange bis er vor einigen Fremden Pferden zum stehen kam. Still und aufmerksam musterte er die Fremden und sah dabei auf die Wunden des Rappen ehe er sich der Cremello Stute zu wand und sie mit angelegten Ohren ansah. "Sie lügt, sie ist nicht das wofür sie sich gibt, sei vorsichtig!" Er kegte die Ohren an und wollte seine dunkleseite schon anbrüllen, doch wusste er einfach das er recht hatte, er spürte das etwas mit der Stute nicht stimmte, doch war ihm das egal.

Der Hengst spielte kurz mit den Ohren, ehe er schnaubte und erneut alle Musterte. Der Ausdruck der Kaltblutstute gefiel ihm irgendwie nicht, doch wandte er sich auch hier einfach um und behielt jedes der Pferde im Auge. entschukdigt unser...... ich meine mein Eindringen, ich bin nur auf der Durchreise. Mein Name ist Marik!



[Bei, Midnight, Bittersweet und Co. | Hört nicht auf seine dunkle Seite | Mustert alle | Spricht]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Mi 22 Mai 2013 - 16:18

Ein leichter Wind, durchfuhr die einzelnen Strähnen einer strahlenden Figur. Zurückgelassen und verloren, tat sie einen Schritt nach dem anderen und spielte ängstlich mit den Ohren.
Lange schon viel zu lange irrt sie an einem Ort umher, wo sie sich kein bisschen auskennt.
Ihre einzigste Bitte wäre, auf jemanden zu stoßen der sie besorgt durch diese Irro führt, doch anderseits will sie niemandem begegnen, den sie nicht kennt. Aber wem kennt sie hier schon?
Ein leises vorsichtiges Wiehern entfleuchte der weißen Stute und verstummte sofort wieder.
Schließlich bleibt sie stehen, die selber weiß nicht mehr wohin sie gehen soll und was sie hier überhaupt macht. Was bringt mir dies alles hier? Ich verirre mich immer mehr, wenn ich Pech habe verende ich auch noch... Angst überkommt Aqsher und sie kann sich kaum dagegen wehren. Doch wo ist diese starke, geradezu boshafte Seite von ihr geblieben. Hat diese Angst sie wirklich schon so fest im Griff?.... Ein leises knacken vernahm sie unter ihrem Huf und erschrocken fuhr sie herrum. Tollpatschig stolpert sie und knickt schnaubend ein.
Nicht hier Aqsher.... du musst weiter.... Immer wieder versuchte sie sich Mut zu machen, doch letzten Endes schloss sie die Augen und fing innerlich an zu weinen.....


[Irrt ziellos umher | weis selbst nicht mehr weiter| ängstlich]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Mi 22 Mai 2013 - 19:37

Kurz schien es schwarz vor den Augen der Stute zu werden, ihr Atem war flach und sie rang sichtlich nach Luft. Ihr Körper lag da, Bewegungslos, Seelenlos.
Wer war sie, dass sie hier nun lag? Verloren und Einsam im Mitten eines fremden Gebietes. Sie war so dumm gewesen, hätte sie doch nur die Zähne zusammengebissen und weitergelebt. Doch Soyala wusste, sie hätte so nicht weiter leben können. Dennoch, sie hasste ihre momentane Situation. Sie hasste die Menschen, sie hasste die Welt und sie hasste sich selbst. Einen trifftigen Grund dafür, hatte sie jedoch nicht.
Die graue Stute schnaubte kurz, ein einziger Laut in diesem endlosen Nichts.

Zeit verstrich und Soyala bewegte sich nichts, schien völlig eins zu werden mit der Nacht, dem Nebel und dem harten Boden auf dem ihr Körper ruhte, bis etwas die Stille durchbrach...

'War das...? Ist es möglich?!'

Ihre Sinne schärften sich und ihr Wille trat zum Vorschein. Das leise, ängstliche Wiehern von Aqsher hatte ihre Ohren erreicht, hatte die einsame Stille durchbrochen.
Soyala wusste in dieser Sekunde nur Eines, sie musste aufstehen! Auch wenn sie das Pferd nicht kannte, Misstrauisch war und nicht so recht wusste ob sie Gesellschaft wollte, so wusste sie, dass sie überleben musste und dies tat sie gewiss nicht wenn sie hier liegen blieb!
Erneut zog sie ihre muskulösen Beine an und quälte sich um aufzustehen. Wie ein frischgeborenes Fohlen strengte sie sich an, schnaubte angestrengt und atmete flach. Ihre Beine wackelten und am Ende waren sie zu schwach, als das sie die schwere Stute halten könnten. Soyala sackte erneut ein und rollte sich ungewollt auf die Seite. Wieder war sie völlig hilflos.
Es brachte nichts, für den Moment zumindest war sie zu schwach.
Statt das sie es erneut versuchte, hob sie ihren edlen Kopf und stieß ein lautes aber kurzes Wiehern aus. Ihre Hoffnung bestand allein darin jetzt gehört zu werden. Gefunden zu werden.

Kaum war das Wiehern im Nebel untergegangen und verstummt, legte sie ihren Kopf auf den eher kühlen Boden. Steinchen und winzige Äste drückten gegen ihr kurzes Fell und gegen ihre Haut, es war unangenehm für die recht junge Stute doch in dieser Sekunde war ihr vieles Unangenehm und vieles kaum ertragbar.

[Soyala-Irgendwo//liegt auf dem Boden- hört Aqshes- versucht aufzustehen, klappt zusammen- wieher laut in Richtung Aqshes]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Do 23 Mai 2013 - 19:17

Ein knacken durchfuhr die Sille in der Aqsher sich gerade noch befand.
Langsam drehte sie sich um und schaute angstrengt in die Richtung, doch erkannte nichts.
Ich sollte einfach weiter gehen....
Die Gedanken selbst ,machten die weiße junge Stute unsicher und so schritt sie weiter durch den Wald, bis sie ein klägliches Wiehern vernahm.....
Erschrocken sah sie hinter sich und stellte die Ohren auf.
Was war das nur?.... Sie vernahm ihre dünne Stimme selbst, doch sie überwindete sich in die Richtung zu schreiten, wo sie das Wiehern vernahm.
Sie ging weiter, doch entdeckte nichts, nur ein schwaches Schnauben.
Wo bist du?... fragte Aqsher in die beunruhigende Stille hinein.
Gebe mir einen Hinweis... Langsam beruhigte sich Aqsher, hoffte regelrecht jemanden zu finden der ihr hilft.
Ziellos tappte sie durch das dunkle und spannte ihr Gehör an, hoffte das fremde Pferd zu finden auch wenn sie Geselschaft hasste....

[Verzweifelt in der Dunkelheit| vernimmt das Wiehern eines ihr unbekannten Pferdes| schöpft neuen Mut| stapft ziellos durch die Dunkelheit]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Fr 24 Mai 2013 - 23:12

Soyala lag da, noch immer verloren und einsam. Doch Aqsher näherte sich und es verging einige Zeit, bis auch die Stute das endlich hörte. Es war wie eine Erlösung, eine Erlösung von der Einsamkeit.
Soyala machte sich keine Hoffnungen, dass das fremde Pferd sie finden würde, auch war sie noch Misstrauisch, immerhin war sie Pessimistisch veranlagt. Doch trotz all jener Punkte, war sie aufgeregt und erpirscht darauf, dass die andere Stute sie fand.

Die zaghaften Klänge von Aqshers Hufen kamen an ihr Ohr und Soyala wieherte erneut, jedoch sehr leise.
Ganz leise und entfernt vernahm sie eine Stimme, doch die Worte verstand sie nicht, zu laut war ihr flacher Atem. Dann, wurde es lauter. Die Schritte klangen deutlicher in ihr bewusst sein und sie verstand die nächsten Worte: "Gebe mir einen Hinweis...", es handelte sich vielmehr um ein Murmeln, als einen richtigen Ruf, doch dies veriet ihr, dass sie nciht alleine war. Nicht alleine, in dieser Situation.
Soyla reckte ihren muskulösen Hals und streckte ihren Kopf ein wenig in die Luft. "Hier... Ich bin hier am Boden." Selbst verwundert über ihre doch recht starke Stimme, verstummte die Graue und lauschte.

[Soyala-Irgendwo// hört Aqsher und "ruft" nach ihr- liegt weiterhin]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Sa 25 Mai 2013 - 12:53

Jetzt vernahm Aqsher endlich die Stimme der nach ihr klingenen Stute und wurde etwas schneller, jedoch packte sie wieder die Angst und sie blieb stur stehen.
Dort hinten an einer hochgewachsenen Eiche, lag sie, erschöpft zusammengekauert und kaum fähig aufzustehen.

Die weiße Stute und misstrauisch und ging nur langsam vorwärts.
Was ist mit dir? fragte Aqsher sie durchdringend und tappte etwas näher herran.
Und wie ist dein Name? Aqsher wurde neugierig und betrachtete die wohl noch junge Kaltblutstute. Sie schöpfte neuen Mut und stupste sie zaghaft mit den Nüstern gegen die Schulter an.

[findet die Stute/ schöpft neuen Mut/ spricht mit Soyala]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Sa 25 Mai 2013 - 17:31

[Ähm Soyala ist eine Andalusier-Stute ^^ sprich Vollblut ähnlich xD]

Der Klang der Hufe auf hartem Boden wurde lauter und schneller, bis eine durchdringende Stimme die Ohren Soyalas erreichte. Die Fremde Stute fragte was los sei und auch, wie ihr Name lautete. Ihr Name... Bei diesen Worten traten wieder die Gedanken von zuvor in das Bewustsein der Andalusier-Stute. In ihren Gedanken vertieft, hatte sie nicht einmal bemerkt wie die Stute sie berührt hatte.

'Mein Name... tja, wer bin ich bloß', dachte sie geradezu Ironisch, ehe sie die Stimme zu der Fremden erhob, ihr Misstrauen hatte sie nicht abgelegt und auch nicht ihre stolze Art:
"Normalerweise stellt man sich zuerst vor, bevor man fragt..." Soyala machte eine kurze Pause, bis sie weitersprach in ihrer Stimme schwang ein kleines, schwaches Lächeln mit:
"Nenn mich wie du willst, einst hieß ich Soyala, doch der Name wurde mir genommen, seit dem nennt man mich 'running Starlight'." ein Schnauben wich aus ihren Nüstern, ehe sie weitersprach. "Und ich bin gestürzt... meine Füße sind zu schwach, als das ich aufstehen könnte." Soyala sprach verbittert.
Wieso sollte sie auch nicht? Sie war eine starke Stute, hatte harte Ausbildungen "genossen" und lag nun hier, erschöpft und völlig hilflos. Wenn die Andere Stute gewollt hätte, könnte sie sie mit den Hufen zerquetschen, ihr den süßen Tod schenken, doch Soyala war zwar Misstrauisch jedoch zumindest jetzt davon überzeugt, dass ihr keiner den Tod schenken würde, denn im Endeffekt hasste sie die Welt scheinbar viel zu stark, als dass sie einfach "abhauen" könnte, wie sie es am Vormittag getan hatte.

Ihre dunklen Augen musterten die der Stute, erst jetzt bemerkte sie die Nähe der Anderen. Soyala erkannte, dass sie etwa im selben Alter sein müssten, ebenso strahlte sie eine Mischung aus Unsicherheit und Neugier sowie Stolz aus. Ein wenig erinnerte sie diese Stute an sich selbst, doch sie wusste nicht, warum sie dies dachte, obwohl sie Aqsher ja nicht kannte.
Soyala wendete kurz dem Blick ab um sich etwas zu drehen. Sie versuchte nicht aufzustehen, denn sie wusste sie würde es nicht schaffen, doch zumindest konnte sie sich etwas bewegen. Sie lag nun auf allen Vier Beinen, wobei ihre Hinterläufe jeoch zur Seite geneigt waren, diese schmerzten bereits vor Anstrengung.

"Und was trieb dich in dieser späten Stunde hierher?" fragte sie mit ruhiger Stimme, so ganz wusste Soyala nicht einmal wie sie ihre Stimme so ruhig halten konnte, immerhin war sie eine Fremde und die Graue war völlig erschöpft.

[Soyala- bei einer Eiche// entdeckt Aqsher- antwortet ihr]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Mo 27 Mai 2013 - 16:16

Aqsher sah sie aus ehrfürchtigen und herrablässigen Augen an.
Mein Name lautet Aqsher. sie sprach voller stolz und hob ihren Schweif ein wenig.
Kurz zuckte ihr Kopf ins dunkle und spielte mit den Ohren, ehe sie sich der Stute wieder hingab.

Es ist nicht gut, wenn man schon über seine eigenen Füße stolpert, aber das ist mir auch schon passiert... Aqsher musterte sie eine Weile um sicher zu sein das sie nicht gefährlich war. Sie trat einen Schritt näher und beschnupperte Soyala, ehe sie sie noch mals musterte.

Eigentlich wandere ich schon mein Leben lang umher.... Bin es gewohnt, doch dieser Ort erscheint mir geradezu unheimlich... langsam und mit ein wenig Furcht sprach Aqsher die Worte aus und erschauderte dabei.
Wie kann ich dir helfen?.... Du musst aufstehen, sont holen dich Tiere die auf Fleisch alles geben.... Aqsher sah Soyala ernst an und meinte es auch so.
Sie senkte den Kopf und stupste der Stute gegen die Schulter, ehe sie leicht tänzelte.

[Steht bei Soyala/ spricht mir ihr/ versucht ihr Mut zu geben/]
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Isko

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Do 30 Mai 2013 - 22:19

Wie lange stand er nun schon in dieser Box? Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor. Der junge Fuchshengst schüttelte unwillig den Kopf.
Nachdem sie wieder zurück im Lager angekommen waren, hatten die Soldaten ihre Pferde schnell angesatelt und in das enge, stickige STallzelt geführt. Auch Peter war ihnen mit Isko am Zügel gefolgt. Lange schon machte der Araber keinen großen Aufstand mehr, wenn von ihm verlangt wurde stundenlang in einer kleinen, engen Box zu stehen, dennoch sah man ihm an, dass er diese Momente absolut verabscheute. Unwillig war er seinem Freund gefolgt und hatte sich in der Box noch einmal putzen lassen, ehe er zusehen musste, wie Peter wieder mal als letzter Soldat, das Stallzelt ver- und Isko somit alleine in seiner Box zurückließ.
Klarm die anderen Pferde waren auch noch da, doch hatten sie größtenteils bereits mit ihrem Leben abgeschlossen und standen lediglich mit hängenden Ohren und gesenkten Blicken in einer Ecke ihrer BOxen.

Aber der junge Hengst wollte nicht stehen, er wollte rennen! Auch wenn er gerade erst einen langen Marsch hinter sich hatte, ihm war langweilig! Er hätte noch tagelang weiterlaufen können. Leise schnaufend tigerte der muskulöse Fuchs in seiner Box hinterher, man merkte ihm in keinster Weise an, dass er gerade, ebenso wie die anderen, völlig ausgepumpten Pferde, einen mehrer Kilometer langen Ritt mit schwerer Ausrüstung in den Knochen hatte.
Hin und wieder blieb Isk stehen, schwenkte den Kopf von einer Seite zur anderen und ging dann weiter. Ab und an trat er auch gegen das Holz, was ihn gefangen hielt.
Seit er das erste mal eingepfercht war in einer kleien Box hatte er schon begonnen zu laufen. Er musste in Bewegung bleiben.
Die Soldaten sprachen von 'Boxenläufer'. Isko konnte mit diesem Begriff nichts anfangen, wusste lediglich, dass er raus wollte, ans Tageslicht, denn noch schlimmer als dieses beklemmende Gefühl der Gefangenschaft war die Dunkelheit. Sobald der letzte das Stallzelt verließ herrschte absolutes Schwarz in dem stickigen Unterschlupf. Der Fuchs hasste die Dunkelheit. Andere Pferde fühlten sich so vielleicht sicher und dösten beruhigt, doch für Isko beeutete die DUnkelheit UNsicherheit und Gefahr. Mit angespannten Muskeln blieb er zwischendurch immer mal wieder stehen und horchte in die STille.
Damals, als sie ihn gepackt hatten, war es auch dunkel gewesen...
Ab und zu drangen ein paar STimmen zu ihm herüber, die STimmen von Soldaten. Manchmal kam es vor, dass sich ein Grüppchen, nach irgendetwas furchtbar Ekligem stinkenden, gröhlender Soldaten in das Stallzelt verirrte und grundlose die Pferde verschreckte.
Einmal, als ein paar vor siener Box Halt gemacht hatten, um sie zu öffnen und mit einer flatternden Plane zu betreten, war er gestiegn und hatte einen heftig mit seinen wirbelnden Hufen am Kopf erwischt. Seitdem ließ man ihn in Ruhe.

Isko blieb wieder stehen. UNwillig schnaubend keilte er gegen die hinterer Boxenwand aus. Sein Kopf wirbelte wie von selbst durch die Luft, wobei er sich am Trog stieß. Blind vor Wut ließ er sein Zähne vorschnellen und grub sie in des Plastik. Nichts passierte... So setzte er seinen Gang fort und trottete weiter duch die Box.


[Bulletproof// Lager vor Hauptsitzt// eingeschlossen in Box// Gedanken// Unruhe]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   So 2 Jun 2013 - 15:20

Soyala wusste nur zu genau, dass je länger sie liegen blieb die Gefahr auf Raubtiere zu stoßen größer wurde. Sie berachtete Aqsher, welche kurz zuvor erschauert war.
'Hatte sie Angst? fragte sich die Andalusier Stute, während sie gleichzeitig ihre Beine anzog um versuchen aufzustehen. Sie schnaubte schwer, als sie sich mitels ihrer Vorderhufe nach vorne stemmte um aufzustehen, sie ignorierte völlig die Fremde Stute, selbst wenn sie ihr Hilfe anbieten würde, Soyala war zu stolz für Hilfe. Sie konnte nciht Aufgeben und dies war auch der einzige Grund der der Grauen Kraft schenkte.
Schwankend stand sie auf allen Vieren, es dauerte einige Sekunden bis sie sich ihres Standes sicher war, als sie Aqsher nun ebenbürtig in die dunklen Augen sah. Die Beiden Stuten waren gleich groß, was es Soyala einfacher machte sie zu mustern. Ihre Ohren zuckten nervös und ihr mittellanger Schweif passte sich der Unruhe an.
"Du wanderst also..." murmelte die junge Stute vor sich her, ehe sie lauter sprach: "Lass uns fort von hier, unsere Instinkte müssten uns schwer trügen wenn hier nichts schlechtes verborgen liegt."
Ein bruchteil ihres Satzes wurde gegen Ende von einem anderen, lautem Geräusch übertönt. Ein seltsames Rascheln, einige Pferdelängen entfernt direkt hinter einem größeren Busch.
Soyala sprang scharf in die Seite und knickste mit einem ihrer Vorderen Beine ein, doch sie fing sich wieder und sah nervös zu der Stelle, während Ohren und Schweif wild umherschlugen und zuckten.

[Soyala-bei einer Eiche + Aqsher// steht auf- spricht mit Asher- schreckt vor raschelndem Busch zusammen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   So 16 Jun 2013 - 21:22

So langsam hatte das alte Pferd sich wieder etwas regeneriert, so dass der Dunkelbraune inzwischen wieer etwas aufmerksamer wurde, was seine Umwelt betraf.
Dicht bei ihm stand seien Freundin Bloody Revenege, der er sehr dankbar war, dass sie sich so um ihn sorgte. Dann war da noch das Fohlen, was nach wie vor auf dem Boden lag und sich ausruhte. Außerdem konnte Kojak noch eine Stute ausmachen, die aber, wie es schien nicht die Mutter des Fohlens war. Dennoch schien sie sich für das Fohlen verantwortlich zu fühlen. Vermutlich durch den natürlichen Mutterinstinkt. Klar, es war selbstverständlich, dass jedes Pferd einer Herde ein Fohlen verteidige würde, sollte es angegriffen werden, doch bei STuten war das noch einmal etwas anderes.
Letzterer war der Apfelschimmel, der sie von den Angreifern weggeführt hatte.
Hätte ihn jemand jezt, im Nachhinein gefragt, warum er ausgerechnet diesem jungen, augenschienlich doch recht unerfahrenem Hengst gefolgt war, Kojak hätte ihm keine Antwort darauf geben können. Man könnte meinen, es war, weil dieser gerade am nächsten war, als der alte Wallach eine Herde gesucht hatte, mit der er flüchten konnte, aber das war es nicht.
Kojak konnte sich selbst zwar nicht erklären wieso, aber irgendwie hatte er Vertrauen in den Hengst. Vielleicht wirkte der Schimmel gerade nicht so, doch er hatte das Potential ein ganz großer und gefährlicher Krieger zu werden. Kojak wusste allerdings auch, wie gefährlich das sein konnte, wenn so jemand sich für die falsche Seite entschied. Er wäre fähig vielen enormes Leid zuzufügen, doch andererseits, wenn er auf dem Boden blieb, dann konnte er ein ganz besonderes Pferd werden. Vielleicht sogar jemand, der wieder Frieden herstellte.
Der Dunkelbraune war sich noch nicht mal sicher, wie sein vermeintlicher Retter überhaupt hieß. Doch der Wallach meinte gehört zu haben, wie jemand den Apfelschimmel Wenzel genannt hatte.
MIt sanften und vor allem ruhigen Augen beobachtete der Alte den jungen Hengst und versuchte herauszufinden, was dieser nun vorhatte.
Doch zunächst shcien Wenzel keine Anstalten zu machen, irgendwelche Befehle zu erteilen, so blieb Kojak einfach an seinem Platz stehen und bemühte sich den Schmerz in seiner Schulter zu ignorieren, der nach wie vor pochend an den ZUsammenprall mit dem anderen Pferd erinnerte.

[bei REVENGE, WENZEL, LEALIA & ISABELLA // Gedanken // Schmerzen]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Mo 17 Jun 2013 - 17:27


    Schweigen senkte sich über die kleine Gruppe aus Pferden, welche nunmehr dichter ebinsammen stand, als der dunklen Mischlingsstute lieb war. Immer wieder glitt ihr Blick zu Fallen Leaves, welcher vor Kurzem noch ihre eigenen Befürchtungen ob des Vertrauens zu Kriegszeiten bestätigt hatte - ihr damit allerdings nicht die drohenden Befürchtungen nahm, die ihren eher rationalen Geist umwölkten. Umso dankbarer schien ihr Midnight, dessen ruhige Präsenz ihr zumindest das Gefühl vermittelte, einen Teil der Pferde zu kennen. Zudem schien er gewillt, ihre irrationale Angst um Daredevil zu zerstreuen, wenngleich auch weniger mit Worten denn mit Gesten. Kurz, aber dankbar ließ sie ihren dunkelbraunen Blick auf dem kräftigen Rapphengst ruhen, dessen Wunden offenkundig nicht allzu Elementär waren. Zumindest eine Erleichterung, welche Duchéz die Fülle an Sorgen ein wenig erleichterte.


    Nervös spielten ihre Ohren, als nun endgültig der herrisch wiehernde Hengst zu ihnen stieß und als Marik vorstellig wurde. Wachsam und auf das Äußerste angespannt musterte sie den Rotschecken, wurde jedoch abrupt unterbrochen, als soeben eine schlanke Stute mit dem Fell von Elfenbein zu ihnen trat. Ebenso irritiert wie alarmiert wurde Duchéz sich ihres kurzen, feindseligen Blickes gewahr, welcher innerhalb weniger Herzschläge hilflos und charmant wurde. Kurzum, vollkommen einnehmend. Das nun ausgerechnet jener Hengst sich grob zu Wort meldete, welchem sie das größte Misstrauen entgegen brachte, ließ ihre angespannten Nerven keine Ruhe, sodass sie ihn kurz, aber mahnend ansah. "Du bist uns ebenso wenig vertraut wie diese Stute, sei also sorgsam mit dem, was du sagst." Zudem war der Dunklen soeben ein beunruhigender Gedanke gekommen: Fernab einer großen Herde, lediglich einige wenige Pferde, vermochten der Rotschecke und die Elfenbeinfarbene wohl durchaus diese Gruppe zu überwältigen. Duchéz zweifelte keineswegs an der Kampfeskraft beider Hengste, doch Midnight war verletzt und Leaves womöglich erschöpft, ebenso wie auch die Dunkle. Geistig, seelisch und vor allem physisch stand sie seit geraumer Zeit unter höchster Anspannung, vermochte keinen Augenblick der Ruhe zu finden, da nun auch noch Daredevil als stummer Leiter ihrer Gruppe und spürte ihre Kräfte schwinden. Ebenso ihre Aufmerksamkeit - und ihre ruhge Geduld.



    Dunkel und misstrauisch betrachtete Duchéz nun jedes einzelne Pferd eingehend, wusste, auf Kurz oder lang wäre dies ein Fehler, doch das Gefühl der Verlorenheit inmitten einer unbekannten Gruppe steigerte zunehmend ihre Unruhe, sodass sie sich kurzerhand an den Rappen und Leaves wandte. "Mir ist nicht wohl in diesen Nebeln - wir ziehen weiter. Und was ihr beiden miteinander anfangt ... seid kreativ."  Es stand ihr zweifelsfrei nicht zu, dennoch richtete sie ihre recht distanzierten Worte erst an Midnight und zu Teilen auch an Leaves, bevor sie Marik und Bittersweet lediglich mit einem kurzen, nachdenklichen Blick bedachte, dem das Vertrauen fehlte. Sie blickte dem kräftigen Rappen entgegen, schnaubte aufmunternd, dass er nun die Führung übernehmen und den Weg weisen sollte, doch ebenso lag darin eine stumme Bitte. Keines dieser Pferde sollte vorläufig von Daredevil erfahren. Sollte ihnen tatsächlich etwas geschehen, bestand eine verschwindend geringe Chance, dass er Hilfe holen konnte - selbst, wenn die Mischlingsstute durchaus real einzuschätzen wusste, wie es in diesem Falle um ihre Chance auf Rettung stand. Kurz sah sie nochmals in die Nebel, bevor sie sich halb neben Midnight stellte. Ihr war nicht wohl dabei, der Stute und dem Rotschecken den Rücken zuzukehren, sodass sie ein wachsames Auge auf ihre Umgebung während der Reise haben würde. Sie hoffte nur, sie kämen alsbald aus diesem Nebelfeld hinaus - dann bliebe auch der stechende Geruch nach Schießpulver und Verdammnis endlich weit hinter ihnen, wie die nervöse Schwarze insgeheim hoffte. 


[Bei NIGHT, LEAVES, MARIK & BITTER | Allgemein sehr angespannt | Unsicher, wie zu handeln | Fällt eine Entscheidung]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Di 25 Jun 2013 - 12:36

wichtig!! aufgepasst!! Da Lealia nicht mehr wirklich aktiv ist und dadurch auch ihre ganzen NPC wird mir wohl nix übrig bleiben als diese zu überspielen :/
ich finde es schade da ich fand das sie mit Wenzels Charakter sehr gut hamonierte,aber man daran wohl nix ändern,ich will nicht noch länger vergebens warten



Wenzel erschrak,er musste wohl  kurz eingeschlafen sein,zumindest hatte sich der Stand der Sonne bereits verändert. Ein kurzer Blick in sein nähere Umfeld,alles schien ruhig. Seine Nüstern zogen allerhand verschiedene Gerüche ein,vorallem die von fremden Hengsten,Unbekannten die er noch nie gesehen hatte,jedoch waren sie ihm trotzdem gefolgt.
Ganz konnte sich der Apfelschimmel nicht erklären wieso sie gerade ihm folge leisteten,Daredevil war der gutherzige,offenere von ihnen. Wenzel und er waren zwar nicht immer einer Meinung doch der gescheckte Hengst würde trotzdem immer seinen Respelt genießen,zumal gute Seelen wie seine in Zeiten des Krieges und des Aufstandes eher selten waren.

Er begann sich zu strecken,testete ob alle Glieder und Sehnen unverletzt waren. Er fühlte sich erstaunlich fit,wenn nicht so gar unzerstörbar,woran es lag wusste er nicht,vllt war es auch einfach nur die Aufregung. Er,der Einzelgänger und seine Kameraden alleine,auf sich gestelt. Nur musste er wohl noch klarstellen wer da alles zu seiner Kompanie gestoßen war.Fremden wollte und konnte er einfach nicht so blind-links vertrauen.
Ein älterer Wallach fiel ihm auf,er sah aus als ob er schon einiges erlebt hätte,dennoch hatten ihn die Jahre wohl müde gemacht. Doch so würde es Wenzel wohl auch eines tages ergehen,jedenfalls wenn er so alt werden würde?

Recht gelassen bewegte er sich auf den Braunen zu,hielt jedoch einen respektvollen Abstand zu ihm ein.
"Gestatten Wenzel,wie ich sehe habt ihr euch schon erholt. Die Flucht hier her hat wohl alle ziemlich angestrengt.." er sprach etwas holprig,wusste noch nicht so recht wie er ein Gespräch mit einem Fremden beginnen sollte,zumal dieser älter war und er nicht unhöflich sein wollte. Zudem hatte er sich nie wirklich freiwillig mit seine Artgenossen unterhalten,nur wenn es sein musste. Jedoch empfand er es jetzt als Notwendigkeit zumindest einige zu kennen.
"Irre ich in der Annahmen das du auch einst unter einem Soldaten gedient hast?"innerlich hoffte der Trakhener darauf das er ein 'Ja' als Antwort bekommen könnte. Aus irgendeinem Grund stellte er sich es immer leichter vor mit einem gleich Gesinnten zu arbeiten.

[war eingeschlafen|wacht auf geht zu Kojak|beginnt mit diesem ein gespräch]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Di 25 Jun 2013 - 12:58

"Trauer....Schmerz..." Rasmus hauchte diese Worte als ob er nicht wusste was sie bedeuteten. Jedoch tat er dies,er kannte sie nur all zu gut,doch bedeuteten sie dem Rappen nichts mehr. Er fragte sich plötzlich wann der Zeitpunkt gekommen war an dem er sie nicht mehr wahr genommen hatte. Er erinnerte sich an das Gefühl,daran wie es sich anfühlte wenn man weinte,auch wie sehr es weh tat wenn man verstoßen wurde,dieses stechende Gefühl. Das erdrückende Gefühl als ob man tief unter der Erde in der Dunkelheit eingeschlossen wäre,er kannte das nur all zu gut.

Er hatte sich Mauern aufgebaut,wie in einem Kerker tief im Erdinneren nahm er all das nicht mehr war. Und dennoch drang die Sonne in seine dunkle Zelle,jetzt wo Fleur vor ihm stand und ihm Hoffnung machte begann der Kerker zu brechen,die Steine vielen langsam Stück für Stück und dennoch machte ihm das alles auch irgendwie Angst.
"Fleur.." antwortete er schließlich,"Ich verstehe was du von mir willst,und ich habe auch das Gefühl das ich bei dir bleiben will,jedoch weiß ich nicht ob ich es auch kann. Ich weiß nicht wie man .....ich weiß nicht wie man lebt..." seine sonst so kalte Fassade schien plötzlich aufzutauen,er wirkte fast schon etwas hilflos bei dem was er da sagte.

Bei anderen Artgenossen hätte er sich diese blöse nie gegeben,jedoch wuchs in Rasmus langsam das Gefühl heran das er Fleur wirklich trauen konnte,das sie für ihn da war. Er war nicht mehr allein...

[antwortet fleur|will bei ihr bleiben,weiß jedoch nicht ob er das kann]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Mo 1 Jul 2013 - 19:24

Wohl hatte Wenzel ein Nickerchen gemacht. Im Grunde ein schweres Vergehen... auch nur deswegen, da man sich verwundbar machte... doch unausgeschlafen, oder zumindest etwas ausgerastet. Doch da sich ihr Bruder in einer kleinen Herde befand, war dies wohl okay. In Adele schlug einerseits das Herz eines Soldaten, andererseits war sie auch eine kleine Rebellin. Stellte oftmals Entscheidungen in Frage, gehorchte aber. Ein paar Schritte kam sie auf Wenzel und seinem Kameraden zu. Doch... was für eine Herde war das? Zwei Stuten, ein Fohlen und ein alter Wallach... Ja, die Stuten sahen fit und stark aus... der Wallach alt... und das Fohlen... es schien auch schon einmal erfrischter gewesen zu sein...

Adele trat nun näher an die Herde Wenzels heran. Ein Pferd, welches nicht der Armee diente würde meinen, dass die Stute mit Stolz und Furchtlosigkeit herantrat, aber dem war nicht so. Es waren Kleinigkeiten die verrieten, dass Adele eine junge Stute war, die sich zwar schon behauptet hatte, aber kleine Verspannungen der Muskulatur zeigten, dass sie angespannt und nervös war. Irgendwie hatte sie Angst. Ihre Suche nach Wenzel war vorbei... was wenn er sie ablehnen würde, da sie nicht bei ihrem Reiter blieb?

[geht auf wenzel und kojak zu | sorgt sich]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Mo 29 Jul 2013 - 18:16

Noch immer schwebte der unnahbare Blick aus schwarzen Kieselsteinaugen über die Weite der Landschaft, betrachtete diese eingehend und nahm jede noch so unbedeutende Veränderung wahr, welche sich abspielte, ohne, dass die beiden Hengste davon Notiz nahmen. Kid war seit jeher eine begabte Beobachterin gewesen, deren Stärke jedoch weniger das Mitteilen ihrer Beobachtungen gewesen war, als viel mehr das sofortige Handeln, sofern es erforderlich geworden war. Nicht zuletzt der letzte Kapitän hatte diese Angewohnheit der Schwarzen missmutig betrachtet, da sie ihm ebenso viele Vor- wie Nachteile brachte. Schlussendlich hatte er beschlossen, eine Meuterei zu verhindern und sie dezent darauf verwiesen, als letzte verbliebene Stute solle sie lieber andere Wege suchen. Kid hatte ihn kurzerhand entmannt - zumindest für eine Zeit lang, ehe er wieder aufrecht stehen konnte und die arabische Halbblüterin unlängst fort war.

Nun kehrte ihr Blick zurück zu jenen fuchsroten Hengsten, welche einander musterten und noch immer miteinander sprachen. Red selbst war bereits eine eindrucksvolle Gestalt ob seiner Haltung, welche ebenso nachlässig wie elegant in Einem war und noch immer eine innere Unruhe in Kid hervorrief. Einzig ihm hatte sie ihren Namen anvertraut, leise gehaucht inmitten einer dunklen Mondscheinnacht und lediglich er hatte dieses Privileg genießen können ... bis die Stute es selbst alles hinfort warf, auf der Suche nach mehr ... nach etwas, was sie nie hatte greifen können. Sie hatte es noch immer nicht gefunden, doch hinderte dies sie nicht daran, eben dem auch nachzugeben und weiterhin zu suchen. Nur dieses Mal würde sie der Bande Reds treu bleiben.
Kritisch glitt ihr schmaler Blick über den Körper L'Dragos, der ihren Kapitän unverhohlen feindselig musterte - nicht weiter verwunderlich ob seiner recht flegelhaften Worte, doch dies war ein Teil von ihm und eben diesen Teil kannte die Schwarze in- und auswendig. Liebte ihn. Würde sie jedoch der Bande Treue schwören, wenn dieses ihr unsympathische Geschöpf dabei wäre? Kid wusste es nicht und alsbald war die Zeit der Überlegung ohnehin verstrichen.

Deutlich zeichneten sich die Sehnen unter dem Körper des Fremden ab, noch gut erinnerte sich die Piratenbraut an diesen glühenden Blick, in welchem lediglich rasende Wut und verletzter Stolz mitschwangen. Doch noch während sie einen drohenden Schritt voran machte, Red hatte zügeln wollen, attackierte L'Drago den Kapitän unlängst, rammte ihm mit der Kraft der Wahnsinnigen die Hufe in den Leib und brachte ihn zu Boden. Dunkel funkelten die Augen, flach gruben sich ihre Ohren in die kurze Mähne, ehe sie laut rief: »Natürlich, an die Stute mit den bösen Worten traust du dich nicht, aber an den Hengst mit den Neckereien!« Deutlich schwang der Zorn in ihrer Stimme mit. Zorn darüber, dass wie so oft die Stärke der Stute lediglich danach beurteilt wurde, welches Geschlecht sie trug. Und somit schnellte sie selbst hervor, biss dem Fuchs kräftig in die Hinterhand und schenkte Red womöglich einige kostbare Augenblicke, in denen er sich auf die Hufe kämpfen konnte.
Kid indessen, geschickt und grazil, fuhr herum, brachte sich aus der Reichweite seiner Zähne und funkelte ihn schließlich mit geblähten Nüstern und nicht mehr zu erkennenden Ohren an. »Ich habs doch gewusst. Von dir geht nichts als Unruhe aus.« Und soetwas wollte ausgerechnet in die Bande von Kid. Sie besaßen einen Kodex, nach welchem es galt, Unschuldige zu verschonen - das beinhaltete wohl auch sein Temperament zu zügeln, stellte die Dunkle mit einem feindseligen Blick auf Drago fest - und eben dies zweifelte Kid weit mehr als an. Sie wusste es fast schon, dass er nicht ohne das Kämpfen und Morden würde leben können. Und damit gingen ihre Gedanken und ihre Worte konform, als sie beinahe angewidert ausspuckte: »Du passt nicht zu uns!«
Und gewissermaßen war es die nie zugegebene Angst, etwas zu verlieren, was ihr einst so sicher gehört hatte: Das Herz des feuerroten Piratenkönigs.    


bei red & l´drago - gedanken - kampf - aufgebracht

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Mo 9 Dez 2013 - 18:41

AUFGEPASST:
Um weiterzukommen, werden wir alle nun gefangen genommen, von den Menschen versteht sich. Sie werden uns in Boxen pferchen und Judge wird uns dann befreien. Wie jeder gefangen genommen wird, schreibt bitte jeder selber, wie, was, wo, wann. Ich beginne mal...


------------------------------------------------------

Daredevil, welcher sich um den Fremden kümmerte, entging es, dass es sich dabei um eine Falle handelte. Der Fremde war ein Judaspferd, nicht freiwillig, aber dennoch. Die Menschen hatten die Pferde, welche sich aufgeteilt hatten, in mehrere kleine Gruppen, verfolgt. Zudem auf Daredevil quasi ein Kopfgeld ausgesetzt war.

,,Wir müssen diesen bunten Gaul lebend zurückbringen! Der Hauptmann will ihn sich vorknöpfen!", schrie einer der Männer, während er das Lasso schwang und damit Daredevil fing. Erschrocken stieg der Hengst, beinahe senkrecht stand er und schlug mit den Vorderbeinen um sich. Ein weiterer Mann kam hinzu, ebenfalls mit einem Seil bewaffnet und warf es. Daredevil verhedderte sich mit seinen Vorderbeinen darin, woraufhin der Mann das Seil straff zog, um so den Schecken am Steigen zu hindern, da er sonst hinfallen würde, nichts destotrotz schlug der Scheckhengst wild mit seinem Kopf herum, schnaufte, wieherte laut auf und gebärdete sich als ob er hingerichtet werden würde, er hoffte mit seinem Aufruhr die anderen warnen zu können.

Aber, schon war er komplett gefesselt und fiel zu Boden, auch war der Hengst noch geschwächt von der langen Nacht, er war vollkommen verschwitzt und atmete rasend schnell. Seine Nüstern waren gebläht, die Augen angsterfüllt aufgerissen. Schon bekam er eine Kandare ins Maul geschoben, ohne viel Theater nahm er sie. Er hatte sowieso keine Chance, da waren ein dutzend Männer, einer stärker und trainierter als der andere. Als Daredevil dieses scharfe Gebiss im Maul hatte, lockerten die Männer die Schlingen und ließen den Hengst aufstehen, wenn er aufstehen würde. Daredevil hatte aufgegeben. Er wollte nicht mehr, lieber würde er hier erschlagen werden, als sich wieder einsperren zu lassen. Doch ließen ihm die Männer keine Wahl. Mit Gertenhieben, prügelten sie den geschwächten Hengst auf. Als er schließlich stand, wurde ihm ein unpassender Sattel auf den Rücken geworfen und festgeschnallt. Schneller als er schauen konnte saß schon einer der Männer auf ihm. Die anderen Männer gingen in Richtung Duchéz und der anderen.

Daredevil aber wollte sich wieder hinlegen, bekam aber die Sporen in die Flanken getreten, sodass ihm alles verging. Der Hengst riss den Kopf hoch, streckte den Rücken weg und begann zu galoppieren so schnell er konnte, doch wollte der Mann in eine andere Richtung als Daredevil lief, er zerrte und riss in seinem Maul herum, gab ihm die Sporen, dass seine Flanken anfingen zu bluten. Also buckelte er wild herum, wie ein Rodeopferd, er passte nicht mehr auf wohin er trat und fiel samt Reiter zu Boden. Der Mann schrie auf, es war ein schmerzvoller und wütender Schrei. Daredevil konnte keinen Mucks machen, schon wurde er wieder aufgetrieben und weiter gepeitscht. Nach einer gefühlten Ewigkeit gab er nun vollkommen auf und fügte sich. Wozu sich wehren? Ich habe doch sowieso keine Chance... nicht in dieser Verfassung... So ritt der Mann zum Stützpunkt in Bulletproof und stellte Daredevil in eine Box.

Von den Gefangenen wurden seine Wunden versorgt, ihm wurde Wasser angeboten, doch weigerte sich der Schecke zu trinken. Der Elektrolytverlust war zu groß, also bekam er eine Spritze. Es schien, als ob er aufgepäppelt werden würde, aber wofür?

[wird gefangen | steht in einer box | wird gepäppelt]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Sa 14 Dez 2013 - 23:27

Als könnte der Schimmel seine Gedanken lesen, kam er nun auf Kojak zu und stellte sich ihm vor. Das junge Pferd hielt einen respektvollen Abstand, was KOjak gefiel, da er sich so nicht all zu alt und unwichtig vorkam.
Stolz hob der Dunkelbraune den Blick und wölbte den Hals etwas, während er durch seine Nüstern prustete, freundlich, und erwartungsvoll.
Dann stellte auch er sich vor und trat langsam einen Schritt auf Wenzel zu. Dabei bemühte er sich, seine verletzte Schulter nicht nachzuziehen. Kojak wusste zwar, das ihm hier wohl keine Gefahr drohte, dennoch befahl ihm sein Stolz, keine Schwäche zu zeigen.

Mein Name ist Kojak. Mach dir um mich keine Sorgen, ich komme schon klar.
Ja, viele Jahre lang. Bei unserem letzten Angriff sind allerdings alle umgekommen. Glaube ich zumindest... Als die Bomben hochgingen, bin ich nur noch gerannt...


Kurz schloss Kojak die Augen, als wolle er sich an das Erlebnis erinnern, doch dann schlug er unwillig mit dem Schweif, um die grausamen Gedanken aus seinem Kopf zu verscheuchen.

Und du? Hast du auch gedient?


Gerade hatte er seine Frage ausgesprochen, da hörte er ein Knacken im Dickicht. Etwas beunruhigt neigte er den Kopf, um besser wittern zu können. Doch der WInd wehte genau in die falsche Richtung, so dass er nichts bedrohliches ausmachen konnte.
Auch seine Augen konnten dem Wallach keine Gehfahr bescheinigen. Und doch war dem Dunkelbraunen so, als wäre da etwas...

Gerade schon wollte Kojak sich wieder abwenden und diese albernen Fantasien auf seinen alten Kopf schieben, als er plötzlich einen Schuss hörte. Erschrocken zuckte der Dunkelbraune zusammen, wobei ihm wieder ein stechender Schmerz durch die Schulter jagte.
Viel Zeit zu reagieren blieb Kojak nicht mehr, da jagten auch schon fremde Pferde zwischen den Büschen hervor. Mit weit aufgerissenen AUgen und schäumenden Mäulern ließen sie sich von ihren Reitern auf die kleine Herde zu treiben.

Gespannt sah Kojak ihnen entgegen. Er hatte komischerweise nicht das Bedürfnis wegzurennen, weit wäre er ja doch nicht gekommen. Ganz im Gegenteil, diese in Gefangenschaft lebenden Pferde beruhigten ihn sogar. Irgendetwas sagte ihm, dass nun alles gut werden würde...
Dennoch fühlte sich der alte Wallach dafür verantwortlich, die anderen, die etwas weiter hinten standen, zu warnen. Also stieß er ein dumpfes Wiehern aus, was so viel wie ''Gefahr'' bedeuten sollte.
Dann trat er einen Schritt auf die fremden Pferde und ihre Reiter zu. Diese zügelten ihre Tiere allerdings nicht, sondern galoppierten einfach auf die Herde zu, ohne ihn zu beachten. EInes der Pferde rammte Kojak sogar, so dass er das Gleichgewicht verlor, da er mehr oder weniger nur drei Beine belasten konnte.
Der Aufprall war schmerzhaft und pumpte ihm die gesamte Luft aus dem Körper. Verzweifelt versuchte er wieder auf die Beine zu kommen, doch es gelang ihm nicht in dem Durcheinander.
Mit weit aufgerissenen Augen ruderte der alte Wallach mit den Beinen in der Luft, bekam Panik.
Dann plötzlich spürte er Hände an seinem Kopf. Und er hörte Stimmen. Worte, die beruhigend auf ihn einredeten. Und dann, dann war plötzlich alles dunkel.
Fühlte sich so der Tod an?
Nein! Das konnt es nicht gewesen sein! Als Kojak wieder die Augen öffnete, sah er nach wie vor nur Schwarz. Irgendetwas war über seinen Augen. Ängstlich wieherte der Wallach und versuchte sich zu orientieren. War er alleine? Und wo war Revenege?
Da plötzlich spürte er, wie jemand einen Gurt an seinem Bauch festzog. Erschreckt stieß Kojak die Luft aus und schnaubte aufgebracht. Doch das half nichts. Im nächsten Moment merkte er, wie er angehoben wurde. In die Luft, weg vom sicheren Boden.
Doch Angst hatte das alte Pferd nicht, irgendetwas sagte ihm, es würde bald vorbei sein. Er würde wieder auf die Erde zurückkommen.
Und so war es dann auch. Und zwar wesentlich schmerzhafter, als erwartet. Doch das nahm der Braune kaum noch wahr. Erschöpft blieb er liegen und legte auch den Kopf auf den Boden.
Er blendete alles um sich herum aus. Lediglich ein monotones Ruckeln unter sich nahm er noch wahr.

[WENZEL // Überfall // Menschen // Erschöpfung // Hänger]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡   Mo 6 Jan 2014 - 22:21

    Noch immer spürte die kräftig gebaute Kaltblutstute die Nervosität in ihren Knochen nagen, vermochte diese nicht abzustreifen, selbst, als sie langsam loslief, dem Rappen folgend. Immer wieder sahen sich die rehbraunen Augen suchend um, vermochten in den dichten Nebeln kaum eine Bewegung auszumachen, geschweige denn, über den schwer in der Luft liegenden Geruch von Schießpulver etwas zu wittern. Langsam, beinahe schon bedächtig auf jedes kleinste Geräusch achtend, nutzte Duchéz den ihr verbleibenden Sinn. Schließlich drang das schrille Wiehern einer bekannten, dunklen Stimme an ihr feines Gehör und abrupt hielt sie inne, schnaubte laut aus und blickte sowohl Midnight, als auch Fallen Leaves besorgt an. Insbesondere den rappfarbenen Hengst fixierte Chéz, nun, da sie die rufende Stimme hatte zuordnen können. Daredevil.

    „Er steckt in Schwierigkeiten ...“ hauchte sie in die Nebel, wollte keine verräterischen Geräusche von sich geben und erwartete eine Antwort von beiden Hengsten, eine endgültige Entscheidung, die sie nicht fällen wollte. Ihr Instinkt riet ihr, zu fliehen, dem Warnruf des Schecken Folge zu leisten, ihr Sinn für Loyalität jedoch trieb sie, dem zweifarbigen Hengst zu helfen.
    Ganz gleich, wie die Antwort beider Hengste auch ausgefallen wäre, es war ohnehin zu spät. Innerhalb weniger Augenblicke kam hektische Betriebsamkeit in die Nebel um sie herum, die Dunkle blähte unruhig die Nüstern und hob den Kopf weit empor, allzeit bereits, in jede erdenkliche Richtung loszupreschen. Letztlich kamen die Reiter von allen Seiten, kesselten sowohl Duchéz und ihre beiden Begleiter, als auch die zurückgebliebenen Pferde ein.
    Einige Worte der Reiter schienen unter anderem auf ihre kräftige Statur gemünzt, sie könne als Lastenpferd dienen oder etwas in der Art, doch etwas tief in der zehnjährigen Stute zersprang bei diesen Worten. Ihre Hoffnung auf eines freies, selbstbestimmtes Leben. Aus einem Impuls heraus stemmte sie ihre muskulösen Hinterbeine in den Untergrund, stieß sich ab und sprengte geradewegs auf einen der Reiter zu, der einem anderen Wildpferd bereits die Schlinge um die Kehle gezogen hatte. Noch ehe die Kaltblutstute etwas bewirken konnte, spürte sie einen energischen Ruck, strauchelte und fiel. Ein dumpfes Geräusch verklang ungehört im Lärm, als sie zu Boden ging und sich schwer atmend umsah. Fast schon liebevoll strichen schlanke Finger über ihren breiten Nasenrücken, sprachen auf sie ein, doch vermochte Duchéz nicht mehr zu übersetzen, was er sagte. Ihr Blick lag verzweifelt und hilflos auf den gefangenen Pferden. Ich konnte ihnen nicht helfen. Jetzt werde ich auch die wenigen Bekannten verlieren, die ich habe.

    Das Röhren eines Wagens schreckte die Stute auf, welches in einiger Ferne erklang und Vögel aufschreckte, während sie ungeduldig fortgeführt wurde, leicht hinkend aufgrund ihres Sturzes. Zu ihrer Erleichterung schien man die anderen Wildpferde in ein ähnliches Lager zu führen wie die Schwarze selbst, welche sich erschöpft in das harte Stroh sinken ließ, den Kopf an die Brust gezogen, die müden Augen geschlossen. Wo sind wir nur? Wo sind die Anderen?
    Undeutlich nahm sie zwischen stinkenden Menschenleibern, Exkrementen und vielen anderen Gerüchen auch vertrautere Gerüche wahr, schwach den Duft von Daredevil, doch stand dieser vermutlich weit abseits. Ein schwaches, kraftloses Schnauben entglitt ihr, zu mehr war sie nicht fähig. „Hoffentlich leben sie noch“ murmelte sie, dachte dabei vor allem an Daredevil, Midnight und Leaves.Dann schloss sie die Augen, tat einen tiefen Atemzug - und schlief vollkommen erschöpft ein.


Bei Midnight & Leaves # Unruhig und Nervös # Wird gefangen # macht sich Sorgen

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COLD BLOODED MARE1o YEARSFREEDOM FIGHTERSALONE
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Kapitel 2 ‡ Getrennte Wege‡
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