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 Kapitel 1 |Die erste Begegnung|

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Anthony O'Connor
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BeitragThema: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Mi 29 Jun 2011 - 19:03

Wetter: Sonnig bis leicht bewölkt, mit etwas Wind
Ort: In der nähe der Mondruine
Tageszeit: Früher Nachmittag
Wer spielt mit? Also wenn das hier keiner ändert es kann gerne jeder ein steigen, es ist wie gesagt nicht plot relevantes sondern lediglich die Begegnung der Pferde wie sie sich das erste mal treffen.


/edit am 17. September 2011
Da sich viele neue und nette User an diesem 'Nebenrollenspiel' beteiligten und eifrig mitschreiben, wurde beschlossen, dass aus dem Neben-RPG das erste Kapitel wird!
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Daredevil
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Do 30 Jun 2011 - 20:19

Vor sechs Jahren begann es für Daredevil... Brutal und erbarmungslos, wurde das kleine Dorf, indem er lebte angegriffen. Das kleine Mädchen mit dem er aufwuchs, sah er seitdem nicht mehr. Willow..., traurig hing der Hengst seinen Gedanken nach. Als der erste Sklave früh am Morgen die Boxen betrat. Es handelte sich um einen schmächtigen jungen Mann, mit Brille, zerlumpter Kleidung und wuscheligem braunem Haar. Er und Daredevil hatten eine besondere Beziehung zueinander.

,,Guten Morgen mein bunter Freund!", begrüßte Jordan, der Sklave, jeden Morgen den Overohengst. Dieser wurde aus seinen Gedanken, an eine relativ unbeschwerte Zeit, gerissen und wieherte freudig auf. Jordan lächelte sanft und streichelte den Hengst über die Stirn, schließlich begann er mit der Fütterung. Nach etwa einer halben Stunde betrat nun ein Hauptmann die Boxengasse. ,,Hat der gescheckte Gaul schon gefressen? Nicht dass mir das Vieh unter dem Arsch zusammenbricht!", brüllte der Mann, welcher wie ein Kasten wirkte, harsch und lachte hämisch dabei. In der rechten Hand hielt er eine Zäumung, an welcher eine sehr scharfe Kandare hing, in der linken Hand einen für Daredevil viel zu engen englischen Sattel. ,,SKLAVE!", schrie der Hauptmann, sodass sein Kopf ganz rot wurde:,, Sattel und Zäume das Mistvieh! Heute ist der Tag an dem ich ihn brechen werde! Das fühle ich!" Mit Trauer im Herzen befolgte Jordan den Befehl, er konnte sich keine Sturheit erlauben, da sich die Männer ansonsten über seine etwas jüngere Schwester stürzen würden. ,,Vergib mir... irgendwann, da hole ich dich und all deine pferdischen Freunde aus diesem Höllenloch heraus!", whisperte Jordan, als er Daredevil zäumte. Bei Jordan nahm er das Gebiss ohne Probleme an, doch wusste Daredevil jetzt schon, dass irgendetwas passieren würde, etwas großes. Auch wenn er von den ewigen Versprechen Jordans langsam den Mut verlor. Denn der Schecke verbrachte nun wieder zwei Wochen in der Box, ohne einmal hinaus zukommen. Als Strafe, da er einen Soldaten herunterbuckelte und dieser sich beide Handgelenke brach. Nun legte Jordan den Sattel auf und dieser drückte schon auf die Wirbelsäule beim Hinsehen. Doch aus Freundschaft zu Jordan ließ Daredevil auch dies über sich ergehen. ,,So und jetzt verpiss dich! Ich habe einen Hengst zu bearbeiten. HAHAHA!", lachte der Hauptmann bösartig.

Am Reitplatz, standen unzählige Kadetten und andere Schaulustige. Es wurde getuschelt und spekuliert. ,,Sechs Jahre lang, bekam keiner diesen Hengst in den Griff. Einen hätte er schon umgebracht! So ein Biest ist das! Hauptmann Griffin wird ihn heute entweder brechen, oder der Hengst landet in unseren Mägen!", meinte ein Soldat wichtigtuerisch zu einem der neuen Rekruten. Nun war es soweit. Griffin stieg auf den Overohengst auf. Sein Sitz war korrekt und kerzengerade, die Sporen an den Füßen, die Zügel kurz gehalten, sodass Daredevil sich beinahe selber in die Brust beisen hätte können, um der Kandare zu entgehen, a la Rollkur. Auch Jordan sah zu. Nun trieb Griffin den Hengst an, indem er ihn die Sporen in die Flanken schlug. Natürlich buckelte er wie ein Irrer los, der Hauptmann trieb ihn weiter, leider hatte dieser einen guten Sitz, doch auch ihn buckelte der Hengst schon hinunter, doch heute nicht... egal wie sehr der Hengst galoppierte und wild umhersprang. Das kann nicht sein, warum fliegt er nicht?! fragte sich Daredevil und machte einfach weiter. Doch nach kurzer Zeit bemerkte er, wie ihm die Kräfte verließen. Die zwei Wochen in der Box hatten ihre Spuren hinterlassen. Keine Kondition mehr, keine gute Muskulatur, langsam aber sicher wurde der Hengst zusehens langsamer und schwächer. Die Beine des Pferdes schliffen nun mehr am Boden als sonst was. Der Kopf wurde immer schwerer. Ein typisches Bösewicht lachen erklang aus dem Mund von Griffin. Daredevil gehorchte nun den Hauptmann. ,,Seht ihr Männer... alles ist nur eine Frage der Zeit. Auch dieses miese Vieh, beugt sich meiner MACHT!", erklärte Hauptmann Griffin, während er auf Daredevil trabte, um seine Macht zu demonstrieren. Jordan trieb es die Tränen in die Augen. Er konnte nicht länger zusehen. Auch wenn es meinen Tod bedeuten würde... ich muss ihm helfen. Jordan nahm seinen Mut zusammen, sah seiner Schwester in die Augen, diese nickte ihm zu. Sie wusste, dass ihr Bruder dem Pferd helfen wollte. Der schmächtige Mann kämpfte sich an die Bande vor, hielt sich am Zaun an und rief Daredevil zu:,, LOS MEIN FREUND! Tritt dieser Schweinebacke in den Hintern! Ich glaube an dich!" Entsetzen machte sich breit. Wild wurde getuschelt und Griffin lachte nur. Doch hätte er gewusst, dass diese eine kleine Unachtsamkeit ein großer Fehler war. Daredevil nutzte die Gunst der Stunde und die mentale Kraft Jordans. Ein herzhaftes Steigen war die Folge. Der Hauptmann fiel mit einem spektakulärem, wenn auch ungewolltem Rückwärtssalto hinunter und landete seitlich. Er schrie auf, er zeigte immer auf sein Becken. Natürlich kümmerten sich seine Leute sofort um ihn, während Jordan und Daredevil aufeinander zuliefen, wie ein Cowboy hüpfte der junge Mann auf den Hengst auf, während dieser galoppierte und ritt davon. Weiter und weiter, auf dem riesigem Militärgelände. Sie rannten jeden, der sich ihnen in den Weg stellte um. Sie gelangen an ein großes eisernes Tor, dieses wurde von einer Winde auf und zu gemacht. Daredevil, mit seiner bloßen Erscheinung und der Gerüchte die hier kursierten, verhinderten einen Kampf, da die Wachen wegliefen. Nun betätigte Jordan die Winde, das Tor öffnete sich langsam. Der junge, schmächtige Jordan sattelte Daredevil an, nahm die Zäumung herunter und streichelte den Hengst wieder über die Stirn und sah ein das ihm zugewandte blaue Auge Daredevils. ,,Mein gescheckter Freund... vielleicht sehen wir uns nie wieder... aber... MANN! Das war es wert! Ich werde nie das dumme Gesicht des Hauptmannes vergessen! Los, hau ab! Bevor sie noch kommen. Deine Freunde werde ich wohl nicht retten können, aber du wirst das sicherlich schon hinbekommen. Du schöner Teufelskerl!" , mit Tränen in den Augen scheuchte Jordan den Hengst weg. Hunderte Meter galoppierte Daredevil, in einem rasantem Tempo, immer weiter und weiter, doch hinter sich hörte er einen Schuss fallen. Prompt stoppte er. ,,Jordan... du Idiot... ich- ich danke dir...", hauchte atemlos Daredevil, er unterdrückte seine Tränen und lief weiter... Stunden vergingen, und Daredevil konnte sich kaum mehr auf den Beinen halten...

Ist mehr geworden als ich wollte xD

.......................................................................


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Anthony O'Connor
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Do 30 Jun 2011 - 22:14

Nein lasst mich hier raus!
Ich habe sie doch nur Beschützt!
Seit ihr Menschen den Blind?
!“

Das war das Letzte woran sie sich erinnerte als sie schließlich in einer Box mit ein paar anderen Pferden zusammen gepfercht aufwachte und sie sich schnell erhob. Ihre Muskeln taten weh und an der Flanke hatte sie ein paar blutige und feine Striemen. Es viel der dunkelbraunen Stute schwer sich auf den Beinen zu halten den diese zitterten so sehr und sie sah aus als würde sie jeden Moment wieder zusammen brechen. Wo war sie? Leise schnaubte sie und suchte nach etwas zu trinken doch sie Fand nichts. „ Das ist hoffnungslos kleines..“ stellte ein großer grauer Kaltblüter fest,der sie mit seinen braunen Augen beobachtete. Leicht nickte Lealia bevor sie sich dann schließlich in eine Hinterste ecke drängte. Sie lies das ganze Revue passieren, was passiert war bevor man sie mit einem Narkosemittel betäubt hatte.
Jessi! Wo war sie? Wo war ihre Partnerin,die sie hatte beschützen wollen? Sie hoffte nur das ihr Vater diesen widerwärtigen Mann genauso geschlagen hatte wie er die Stute geschlagen hatte. Nach dem er bei den dreien angekommen war. Schon immer war Jessica zu ihrem Pferd geflüchtet wenn sie sich bedrängt fühlte,wenn sie Kummer hatte oder wenn die beiden einfach nur eine schöne zeit verbringen wollten. So hatte sich die junge Frau, die Lealia seit dem Mädchen alter kannte , zu ihr geflüchtet als der Mann sie bedrängt hatte. Wie immer hatte Lealia sie beschützen wollen und diesen widerwärtigen Mann bei Seite gebissen. Als dieser darauf nicht reagiert hatte, war sie gestiegen hatte nach ihm ausgeschlagen. Bis sie die Peitsche des Vaters von Jessica traf. Vollkommen entsetzt war sie stehen geblieben und hatte ihn angestarrt. Um sich zu wehren hatte sie schließlich die Ohren angelegt und versucht auch den Vater beiseite zu drängen. Doch als Jessica sie darum bat ruhe zu bewahren wollte Lealia es versuchen. Diese Chance nutzen die beiden Männer jedoch um Lealia fest zu binden so das sie nicht mehr flüchten konnte vor dem was kam.

Und..was kam jetzt? Die junge Andalusier Stute schnaubte leise und legte die Ohren an als zwei Menschen ruhig auf sie einredend auf sie zu kamen, Sich durch die anderen Pferde drängten und sie hinaus führten auf einen Hof wo mehrere Menschen versammelt waren. Diese vielen Menschen machten sie nervös. Was man ihr auch ansah. Leicht Tänzelte die schöne Stute nervös jeden einzelnen schritt vorwärts um auch welche zurück zu tun. „ hier kein Arbeitspferd aber ein sehr Prachtvolles Exemplar! Man kann die junge Stute gut zu einer Zucht benutzten oder aber sie für Paraden benutzen! Höre ich Gebote? NEIN KEINES? „. Gebote? Nein sie wollte nicht verkauft werden! Sie wollte zu Jessica zurück. So begann sie an den Stricken zu zerren und zu ziehen „ Lasst mich sofort los!“protestierte sie wiehernd und zerrte weiter schnaubend an den Stricken. Natürlich wichen jetzt die Menschen Angsterfüllt vor ihr zurück und tuschelten. „ Ist das nicht wie Verrückte Stute die den Sohn des Generals angegriffen hat? „ rief einer und sofort stimmten andere ein. Nur noch mehr zog sie an den Stricken als sie dann hinter sich eben so Getümmel hörte. Die anderen Pferde machten eben so viel Radau wiege sie auch. Nein sie würde gewiss nicht an irgend wen verkauft werden oder bei irgend wem auf dem Teller als Pferdesteak landen. „ Mach weiter kleines...wenn du so weiter ziehst haben wir vielleicht die Möglichkeit zu fliehen „. schon wieder war es der Graue der mit ihr sprach. Knapp nickte sie und zog und zerrte weiter, selbst als die Menschen mit Peitschen kamen und sie damit schlugen. Schließlich konnte sie sich befreien nach dem der graue der letzte Mensch der sie fest gehalten hatte angegriffen hatte. So liefen die beiden schließlich an den Menschen vorbei die Panisch vor den Beiden Pferden Flüchteten. Wenn sie wahrscheinlich auch hauptsächlich eher vor dem Kaltblüter flüchteten. Schließlich war so ein Pferd mehr als beeindruckend gebaut von der Statur her. Für einen Moment glaubte sie das sie und der graue einfach entkommen konnten doch dem war nicht so. Wieso sollte die Welt auch einmal Gnade zeigen und jemanden gewähren lassen der seine persönlich gefühlte Hölle bereits durch schritten hatte ruhen lassen? Ein Schuss ertönte und Lealia bremste vollkommen ab als sie sah wie der Graue neben ihr zu Boden sackte und schwer atmend und röchelnd liegen blieb. Entsetzt und erschrocken hatte sie die Ohren nach vorne gestellt. Sie wäre wahrscheinlich stehen geblieben hätte ihm versucht zu helfen – doch lange atmete das große Tier nicht mehr und ein weiterer Schuss riss sie aus den Gedanken. Ihr Blick der Honigfarbenden Augen wanderte zu den Gestalten die scheinbar auf sie zielten. Mit schwerem Herzen drehte sie sich um und preschte davon.

Noch nie war sie so schnell gelaufen und noch nie hatte sie während des Laufens geweint. Tränen liefen in ihr Fell und verflüchtigten sich schnell bei der Laufgeschwindigkeit die sie erreicht hatte. Schwer atmend und mit hängendem Kopf sah sie schließlich zu Boden. Ihre Augen brannten und es fühlte sich an als hätte man ihr das Herz heraus gerissen. Mit herab hängenden Ohren betrachtete sie das Gras vor ihren Hufen. Das der Wind ihre helle Mähen zerzauste und die feinen Wunden die die Peitsche geschlagen hatte bluteten interessierte sie kaum. Wo sollte sie jetzt hin? Sie kannte die Freie Wildbahn nicht! Wollte sie überhaupt noch irgend wem vertrauen?Als würde sie je irgend wem vertrauen können. Alle bis auf Jessica hatten sie verraten. Schwer schluckte sie und schüttelte leicht den Kopf. Sie musste irgend einen Unterschlupf finden. Oder zumindest etwas wo sie eine Nacht verbringen konnte. Lustlos schritt sie langsam ein wenig zittrig und immer noch schwer atmend und schnaubend mit hängendem Kopf weiter. Ahnungslos wo hin sie wollte oder gehen sollte. Nein sie würde versuchen alleine zu bleiben...und das obwohl sie sich – selbst wenn sie es jetzt nicht wusste mehr den je nach Gesellschaft sehnte. Sie kam ..sich hilflos vor. Sie wusste nicht wo sie war und würde wahrscheinlich sich hoffnungslos verlaufen und wahrscheinlich bald irgend welchen Menschen wieder in die Hände fallen. Erst als der Wind einen fremden Geruch zu ihr trug wurde sie ein wenig Aufmerksamer. Sie hob den Kopf und blickte in die Richtung aus der der Geruch kam. Leicht schüttelte sie den Kopf und wollte schließlich langsam in eine andere Richtung gehen. Ob das Fremde Pferd sie schon sah, wie das Sonnenlicht auf ihr Dunkelbraunes Fell fiel und es seidig matt schimmern lies und ihre sonst eigentlich schöne Statur hervor hob. Genauso wie die Helle Mähen die eben so schön schimmerte. Aber auch das Blut und der Blut Geruch waren deutlich wahr zu nehmen.Die sonst so erdig Braunen Augen waren wieder auf den Boden gerichtet,sobald sie den Kopf heben würde, konnte man sehen das ihre Augen im hellen Sonnenlicht einen Honig-braunen Farbton hatten der sonst so warm wirken konnte wenn sie es wollte. Momentan jedoch drückten ihre Augen eigentlich nur Tiefste Trauer,Einsamkeit und vor allem Verletzlichkeit aus.

Ist auch eindeutig viel geworden xD
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♕ Wenzel
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Sa 2 Jul 2011 - 13:32

You're keeping in step
In the line
Got your chin held high and you feel just fine
Cause you do
What you're told
But inside your heart it is black and it's hollow and it's cold

Just how deep do you believe?
Will you bite the hand that feeds?
Will you chew until it bleeds?
Can you get up off your knees?
Are you brave enough to see?
Do you want to change it?

||NIN-Hand that feeds||


"Wieso kannst du es nicht sein lassen!? Du hasst mich oder! Ich bin dir doch gar nichts wert!?" das waren die letzten Worte die Wenzel noch in den Ohren hallten,auch jetzt Monate später noch. Die Worte hatten nie ihm gegolten,eher seinem Herren Gerald Steiner. Es war einst seine Geliebte die ihm dieser harten Worte an den Kopf warf,Gerald hatte damals nichts geantwortet. Er hatte den Steigbügel zurecht gelegt und war aufgesessen,er hatte nicht einmal Schenkelhilfe geben müssten,Wenzel hatte schon immer vorher gewusst was er zu tun hatte.

Als sie damals von dem Hof ritten hörte man noch einige unzählige Schimpfwörter und Schreie,später nach knapp einer Minute hörte man nur ein herzzerreißendes Kreischen und Weinen. Gerald hatte nicht umgedreht,er klopfte Wenzel nur kurz auf den Hals,"Geh einfach weiter.." das war das einzige das er für die nächsten Stunden von sich geben sollte,das und die Tränen die Wenzel immer wieder auf seinen Hals tropfen spürte.
Gerald war Soldat,genau wie sein Vater war er bei der Kavallerie gewesen,nur damals in den frühen Kriegen die dieser Plante schon unzählige male gesehen hatte war alles noch anders. Soldaten standen sich ehrenhaft gegenüber,sie hatte nur ihre Säbel,damals noch alte Büchsen sie so unzuverlässig feuerten das es immer einen wahren Wunder grenzte wenn sie wieder Heimkehrten.
Damals einige Tage nachdem sie ihr Zuhause verlassen hatten waren sie an die Front gelangt,es roch nach verbrannten Fleisch. Unzählige Krater waren in die Wege geschlagen,Wenzel blieb manchmal stehen,doch eher aus Neugier,nicht aus Angst. Er hatte schon viel vom Krieg gehört,schon seine Mutter hatte ihm erzählt das er ein Trakehner war,einst schon die Preußen waren auf seines Gleichen in Kriege geritten und unzählige male siegreich heimgekehrt. Wenzel hatte das immer mit Stolz erfüllt,um so mehr war er darauf gespannt wie der Krieg wirklich war,er hatte von Kameraden die mit ihm ausgebildet wurden auch Schauerromane gehört,diesen jedoch nie viel Beachtung geschenkt.
Seine Hufe trugen die beiden weiter,einige Soldaten winkten schon eifrig als die die beiden sahen. Sie schienen Gerald zu erkennen,sogar ihn klopften sie kurz am Hals und einer trug sogar einen Eimer Wasser heran.
"Gerald wo warst du so lange,ich dachte schon sie hätten dich abgefangen und gehängt!" rief einer,sichtlich erfreut Wenzels Herren lebend zusehen.
"Es ist eine lange Geschichte,dafür haben wir jetzt keine Zeit.Wie sieht es aus,der Angriff war total überraschend.Ich habe nur das nötigste gepackt und bin mit Wenzel hierher geritten."die beiden waren anscheinend alte Kriegskameraden von Gerald,er war damals schon mit Wenzels Vater unterwegs gewesen.
"Sie haben uns des Nachts überrascht,dabei herrschte ausnahmslos Waffenruhe.Diese dreckigen Hunde haben uns fast halbiert.Soviel wir sehen konnten haben sie nur einige klein Kaliber und alte Geschütze,weiß der Teufel wo sie die ausgegraben haben.Die Dinger sehen aus als wären sie aus dem Museum gestohlen worden.Diesen Rebellen ist nichts zu teuer,sogar alte Büchsen und Schießeisen haben sie von dort genommen.Die Flinten haben sie teilweise schon mit Schotter und groben Steinen gefüllt..."während der eine erzählte sah man den anderen an das er schon einiges mitgemacht hatte,er kniff bei manchen Worten die Augen zusammen als wollte er schnell wieder vergessen was er vor einigen Nächten alles gesehen hatte.

"Sie spielen also nicht fair,war ja nicht anders zu erwarten so etwas wie Soldatenehre und Eide kennen diese Bastarde nicht. Sie denken wirklich sie können so Gesetzte ändern und ihre eigenen Herren werden.Ich hasse so etwas,sie merken nicht was sie anrichten und die,die es ausbaden können sind immer wir. Wie lange werden wir noch gegen unser eigenes Volk kämpfen müssen"

Ein lauter Schrei unterbrach das Gespräch,Gerald,Wenzel und die andern zwei warfen kurz suchend die Köpfe herum,bis sie einen Mann auf sie zu rennen sahen,er kam aus einem nahe gelegenen Waldrand.
"Gerald! Schnell zum Befehlshaber,melde dich und dann sieh zu das du weiter kommst,wir brauchen einen Auskundschafter,auf deinem Pferd bist du schneller als die anderen!"es war ein weiterer Kamerad,er schien in Eile zu sein.Die Befehlshaber waren sicherlich nicht gerade erfreut über den Ausgang der letzten Schlacht.Gerald war schon in mehreren Schlachten gewesen und kannte einige der Launen schon.So wusste er auch das er sich besser wirklich beeilte.Er winkte seinen zwei alten Bekannten kurz zu,diese nickten nur,sie verstanden das er weg musste.
Wieder schritt Wenzel los in die Richtung die Gerald immer wieder kurz mit Zügel-Einwirkung ein wenig korrigierte.Die beiden waren schon so eingespielt das andere Kavalleristen oft neidisch zusahen wenn sie trainierten.
Wenige Augenblicke später kam Gerald wieder aus einem der Zelte in dem er zuvor verschwunden war. Wenzel der der weilen an einem Baum gebunden etwas von den Waldgräsern gezupft hatte horchte auf als er Geralds Schritte hörte.
"Sieht nach Arbeit für uns aus!" sprach Gerald zu Wenzel und strich ihm die Mähne aus dem Gesicht,eigentlich hätte er sie Mähne zurück schneiden oder zurück flechten sollen. Gerald hatte es aber immer für Schade gefunden,er fand die Mähne verlieh Wenzel mehr Charakter was er gegenüber anderen Pferden hatte und auch des öfteren zeigte,so empfand er als dessen Reiter zumindest.
Mit einem geübten Schwung hockte er wieder im Sattel,für eine längere Pause war keine Zeit.Außerdem konnte er sehr gut einschätzen wo Wenzels Grenzen lagen und wann ein Anhalten und verschnaufen wirklich von Nöten gewesen wäre.Während sie den Wald wieder verließen hatte Wenzels Herr eine Karte ausgebreitet,sie sollte die beiden wohl in die Nähe eines feindlichen Lagers führen. Ihre Aufgabe war nun festzustellen wie sie dieses wohl am besten angreifen könnten.
Als die beiden den Wald endlich verlassen hatte und auf eine weite recht Deckungslose Steppe kamen hielt Gerald kurz an,aus einer der zwei Satteltaschen zog er ein kleines Fernrohr,er zog es etwas aus und kundschaftete die Umgebung aus. Erst als er sich nach zwei,drei Minuten sicher war das keine Gefahr bestand ritten die beiden weiter. Die Feldwege auf denen sie unterwegs waren schienen unberührt,weder Pferd noch Mensch waren hier für längere Zeit unterwegs gewesen. Dies gab Gerald weiter Zuversicht und er spornte Wenzel etwas an schneller zu laufen.

Es dauerte bis in den späten Abend,erst dann hatte Gerald jegliche Wege und Arten hier voranzukommen ausgeforscht und konnte mit Sicherheit sagen welche die bessere Wegwahl wäre.Er markierte noch schnell einige der erkundeten Wege auf seiner Karte,nach diesen kurzen aber gezielten Strichen stieg er wieder auf. Wenzel hatte solange etwas Pause gehabt. Sie hatten es nicht eilig zum Fort zurück,für den heutigen Tage würden keine Schlachten oder Angriffe mehr stattfinden so wurde es jedenfalls versprochen am Tage zuvor.
"So jetzt aber zurück,ich will die Nacht in der Baracke verbringen und nicht hier in der Wildnis" er schnalzte ein paar mal mit der Zunge und Wenzel trabte auch schon los,es war noch ein breiter Weg zurück zu den anderen.Gerald wollte Kräfte sparen und ließ sich und Wenzel etwas Zeit um sich die Gegend erneut während dem Rückritt anzusehen.
Es war Schade um die Gegend hier,wenn diese Unruhen und Schlachten anhalten würden die Wiesen und Felder hier bald nur mehr kahle,abgebrannte Flächen sein. Es dämmerte schon langsam,aber nicht mal das örtliche Wild ließ sich blicken,die Schüsse und Explosionen die einige Granaten verursachten hatten wohl alle in die Flucht geschlagen.
Gerald wunderte es immer wieder wie die Pferde der Soldaten dabei teilweise so ruhig bleiben konnten.Wenzel war zwar noch nie in so einer großen Schlacht wie dieser gewesen,jedoch hatte er jetzt schon vollstes Vertrauen in ihn. Schon bei dessen Ausbildung hatte er gemerkt das es dem Schimmelhengst einfach im Blut lag,genau wie sein Vater behielt er immer einen kühlen Kopf.Er war ein zuverlässiger und führiger Hengst.
Der Rückweg gestaltete sich als recht lang,länger als er ihn in Erinnerung hatte,Wenzel wurde unruhig.Dies ließ Gerald kurz anhalten,es war finster doch sah er deutlich weit am anderen ende des Waldes Rauch aufsteigen.
"Sie haben die Waffenruhe gebrochen!" noch während er fast starr vor sich hin redete preschte Wenzel los,seine Mähen wehte stürmisch im Wind und Gerald hatte oft Not und Mühe sich auf dem weißen Hengst zu halten. Einige Unebenheiten im Wald ließen Wenzel aus der Puste kommen,der steile Hang den sie beim Hinweg so leicht hinunter sind stellte sich nun als wahres Hindernis dar.Doch ließ der Kampfgeist nicht nach,weder bei Wenzel noch bei Gerald,mit alles was der Hengst auf bieten konnte kämpfte er die beiden nach oben und ein Überblick über das Fort öffnete sich.
Es waren zwar noch einige Meter bis dort hin,jedoch konnte man deutlich Flammen und den Geruch von Schießpulver wahrnehmen.Wenzel war noch immer mitten im vollen Galopp,das Fort das sie vorher noch recht friedlich in Erinnerung hatten glich mehr einem Schlachtfeld.Schon beim betreten des Geländes stießen sie immer wieder auf verbrannte Leichen oder halbtote die sich mit letzter Kraft versuchten von hier weg zu schleppen.
"Gerald!" krächzte es plötzlich,Wenzel schlief zusammen,er schnaubte und Schweiß sammelte sich an seinen Flanken. Er war bereits beinahe erschöpft doch hatten sie jetzt keine Wahl.
Sein Reiter sah sich um,es war einer seiner Kameraden von vorhin,eine tiefe Wunde klaffte in seinem Bauch. Blut schoss während er sprach aus seinem Mund seinem Hals hinab.Gerald stieg ab und rannte sofort zu ihm,"Sie haben uns erwischt Gerald,wir wollten gerade Abendessen,alle waren gut drauf.Niemand hätte damit gerechnet das sie noch soviel Rebellen haben um einen weiteren großen Angr--.." der Verwundete stockte in seinem Satz. Erneut quillte Blut aus seinem Rachen hervor.
Gerald sah kurz weg,dann war es auch schon vorbei,Wenzel hatte nie gewusst wie der Kamerad geheißen hatte,jedoch musste Gerald in sehr gemocht haben.Den Zorn verzog jetzt das Gesicht seines Herren. Erst später in dieser Schlacht sollte Wenzel verstehen was seinen Meister Gerald von nun an angetrieben hatte.
Ohne weitere Worte stieg Gerald wieder auf,von seinem Rücken zog er eine recht gut versorgtes Repertiergewehr,er lud es rasch nach dann ging es los.Er trieb Wenzel weiter an,dieser strauchelte zwar schon beim einreiten ins Lager immer wieder doch wusste der Hengst nun selbst das es hier um ihrer beider Leben ging. Der Trakehner mobilisierte nochmal alle seine Sinne und Kraftreserven und donnerte mit Gerald auf dem Rücken in Richtung des Kampfgeschehens. Es waren nur noch wenige der Rebellen übrig,leider sah es für das hier stationierte Heer schlecht aus.Viele waren bereits verwundete,anscheinend hatten die Feinde Granaten und Molotov-Cocktails geworfen.
Es dauerte nur einige Sekunden da eröffnete man auf die beiden das Feuer,kugeln sausten an ihnen vorbei. Wenzel lief weiter,zwar nicht mehr so schnell jedoch ohne jegliche Furcht.Seine Ehre hätte es nicht zugelassen jetzt zu scheuen und umzukehren,seine Ehre und Gerald.Ihm zu liebe hätte er nie,niemals aufgegeben solange Gerald selbst es nicht getan hätte.Doch er kannte seinen Meister gut,lieber wäre er auf dem Schlachtfeld zugrunde gegangen als das er als Deserteur wieder nach Hause geritten wäre.

Gerald war schon immer ein guter Schütze gewesen,er zielte an und traf auch.Einige der Rebellen waren auch zu Pferd,die Reiter der Tiere flogen von den Rücken der meist mageren Pferde wie die Fliegen von der Wand nachdem man sie erwischt hatte.Einige der Rebellen-Pferde stiegen unsicher und rannten erschrocken wie Hühner durch das Schlachten Getümmel.Sie hinderten oft andere weiter zukommen,schlugen aus oder erlagen gar dem Kugelhagel der eigenen Seite.
Wenzel konzentrierte sich nicht wahrlich auf das Leid des Feindes,doch spürte er tiefe Verachtung für diese Sorte von Artgenossen.Sie kämpften ohne zu denken,ohne je in einer Schlacht gewesen zu sein.Wie ängstliche Lämmer flohen sie von dem Geschehen und verrieten somit ihre Herren und ihre eigene Sache,den Grund wieso sie hier waren
.Wie konnten sie einfach so ein einen Kampf ziehen,ohne das Gewissen das sie hier sterben könnten.Sie besaßen in seinen Augen keinen Funken Ehre in ihrem mageren Leib.Nicht so wie er,er wurde für das hier geboren,es war seine Aufgabe.Und wenn er hier zu Grunde gehen würde,dann ihn Ehren.

"Wenzel!"dröhnte es hinter ihm,erst zu spät merkte er das er unachtsam gewesen war.Stacheldraht,seine Fesseln wickelten sich in den kalten,scharfkantigen Draht und beide gingen zu Boden.Wenzel sprang sofort wieder auf und versuchte sich zu befreien.Gerald der im Dreck gelandet war schoss sofort wieder auf einige heran stürmende Feinde.Als diese leblos zu Boden gingen humpelte er zu seinem Hengst.
"Zieh nicht,du machst es nur noch enger!" so schnell er konnte versuchte Gerald den Draht zu durch trennen doch gelang es ihm nicht so leicht.Nach einigen Sekunden die wie einige Ewigkeit schienen hatte er es geschafft den Draht mit seinem Kampfmesser durch zu trennen.
Gerald blick hing an Wenzels Fesseln,sie bluteten stark,er konnte ihn nicht reiten ohne ihm noch mehr zu Schaden.Sein Blick schweifte über das Feld,lange würden sie nicht unbemerkt bleiben,er hatte keine Wahl,er musste zurück zu den anderen.
"Es tut mir Leid Wenzel.." er strich ihm kurz über den Hals,dann schwang er sich mühsam auf dessen Rücken.Wenzel und Gerald waren durch den Vorfall blessiert,der Hengst konnte deutlich spüren wie Gerald immer mehr nachließ. Er ließ seine linke Seite total hängen,er musste sich durch den Sturz etwas zugezogen haben.Dennoch versuchte er mit letzter Kraft einige Treffer zu erziehen,es gelang ihm auch. Es wurde immer stiller,von weitem hörte man noch vereinzelt Schreie.

Keine Schüsse mehr,nur mehr Schreie und stöhnen drangen an Wenzels Ohren. Es war Gerald,Wenzel wusste nicht was er hatte,doch sorgte er sich,eher von selbst als durch den Willen seines Herren strebte der Hengst in Richtung des Sanitäter Zeltes. Keiner von beiden konnte gewiss sagen ob überhaupt noch jemand von den denjenigen lebte doch war es einen Versuch wert.
"Vergiss es.......die sind alle tot!" brummte es plötzlich neben den beiden.Wenzel riss sich herum und schnaubte wütend auf. Es war ein Kamerad,er lag gegenüber dem Sanitätszelt,sein Arm schien gebrochen zu sein.
"Ich bin sofort hierher,jedoch findest du hier nur Leichen.Siehst so aus als wären hier nur noch du und ich fähig dazu hier überhaupt herzu-kriechen..." Gerald schwieg,er schluckte kurz und wirkte plötzlich nervös.Wenzel wurde unruhig,was war hier los?
Ein klicken schnalzte durch die Luft,eine Pistole war auf die beiden gerichtet.
"Los gib mir das Pferd!" Gerald war zwar verwundet doch auch noch recht scharfsinnig,er hatte sein Gewehr noch immer in der rechten Hand,geladen.
"Nein...lass es sein,wir sollten zusammen halten!" er versuchte eine friedliche Lösung zu finden.
"Verarschen kann ich mich alleine,sieh dir deinen Gaul an,uns beide trägt der nie im Leben nicht,der blutet an seinen Beinen! Steig ab oder hier wird dein Grab sein!"
"Du bist wohl einer von diesen Elite-Idioten,was ist hat dir dein Vater etwas diesen Patrioten Kram ins Hirn gepflanzt! Das hier ist Krieg,also wenn du leben willst steig endlich ab!"
Gerald sprach nicht mehr,stattdessen hörte Wenzel nur das pfeifen von Kugeln aus einem Lauf und die hervorgehenden Schmerzensschreie.Gerald fiel zu Boden.
Ein keuchen erklang,der Verräter zuckte nur mehr kurz und schien tot.Er und Gerald schienen zur selben Zeit geschossen zu haben,Wenzels Reiter der nun am Feld lag atmete schwer.
"Verdammte Schei...arrgh!"mühevoll rappelte er sich halb auf,nun hockte er da,seine Füße Zentimeter tief im Dreck.Sein linker Arm hing schlaff von seinem Körper und sein Bauch war ein einziger roter Fleck,voll gesogen mit Blut.Wenzel schnaubte unruhig,tänzelte kurz herum,was nun? Wohin sollte er mit Gerald?
Der Klang eines Jeeps ließ ihn aufhorchen,Wenzel wandte sich zu Gerald hinunter,stupste ihn an.
"Hilfe,da kommt Hilfe!"
"Geh!" Gerald zog an Wenzels Zaumzeug und riss dessen Kopf hinunter."Los lauf weg!"
Die Augen des Hengstes waren weit aufgerissen,er zuckte zurück.Was verlangte er da von ihm,sollte er ihn zurücklassen?! "Aber da kommt doch H-"
"GEH ENDLICH!!Verpiss dich los,mach endlich!!"Wenzel riss sich von Gerald Hand los,starr stand er nun vor seinem Herren.Wollte er ihn nicht mehr als Reittier?Hatte er ihm schlecht gedient.Plötzlich flogen Steine.Wenzel wurde getroffen,sein Kopf schmerzte,seine Flanke,seine Brust.Was war nur mit Gerald los,hatte er den Verstand verloren?!
Der Hengst wurde zunehmend verzweifelter,die Würfe wurden immer feste,schließlich fiel ein Schuss.Er ging genau an Wenzels Sattel entlang,ein Streifschuss zierte die Sitzfläche des Sattels. Der Schuss war nicht vom Jeep gekommen,er stammte von Gerald.Wenzel wurde panisch,er strauchelte kurz rückwärts,als er stolperte rappelte er sich rasch wieder auf und entfernte sich immer weiter. Die Schüsse hörten nicht auf,sie gingen zwischen seine Beine,über seinen Kopf hinweg.
Jedoch konnte Wenzel sich nicht trennen,er ging langsam,wie hypnotisiert von seinem Herren Weg,seinen Kopf immer in dessen Richtung.

Jedes andere Pferd wäre weggelaufen,doch waren es Gerald Tränen die Wenzel nicht ertragen konnte,die Schüsse machten ihm zwar Angst doch war die Sorge um seinen Herren noch viel größer. Schluchzend lud Gerald ein letztes mal nach,eine Kugel. Der Jeep bremste,Wenzel trennten jetzt bereits ca. 80-100m von Gerald.
Drei Männer stiegen aus,der vierte blieb am Lenkrad hocken und sah Wenzel unvermindert an. Sie sprachen kurz,dann fiel ein Schuss.Gerald kippte mit einem dumpfen Knall zu Boden,er fiel in den Dreck sein Gewehr noch in seiner Hand.
Wenzel war stehen geblieben,sein Haupt hoch erhoben,sein Herz raste,er dröhnte bis hinauf in seinen Kopf,es machte ihn krank.Seine Fesseln blutete immer noch doch nicht mal diesen Schmerz nahm er jetzt noch war.Sein Hals brannte ihm,erst jetzt bemerkte das sein Rachen taub war,er atmete viel zu schnell.Sein Herz pumpte Unmengen von Blut durch seinen Körper,immer mehr floss aus seinen offenen Wunden.Jedoch konnte er nicht,er stand da,der Blick noch immer zu den vier Männern gerichtet und Gerald,seinem Gerald.
"Was ist mit dem Pferd?"erklang es schließlich,der eine warf eine Zigarette weg und stieß erst den Rauch recht genüsslich aus,dann wandte er sich in die Richtung des Apfelschimmels.
"Was sollen wir mit dem,sieh dir seine Beine an der ist total hinüber.Die Wölfe holen ihn sich so und so..." die Drei stiegen wieder ein,Staub wirbelte auf und verdeckte den Jeep fast gänzlich als sie davon fuhren.
Erst als sie fast nicht mehr sichtbar waren trat Wenzel wieder näher.Sein Kopf sank Richtung Boden,seine Nüstern bliesen sachte Gerald Haar hin und her.Bei seinem Sturz vorher hatte er seinen Helm verloren.Keine Reaktion,er stupste ihn an,er rührte sich nicht. Sachte setzte er einen seiner Hufe auf dessen Brust,es war nur eine zarte Berührung,nichts.
Der Hengst hob den Kopf wieder,der Staub hatte sich gelegt und langsam wurde es heller,die Morgendämmerung setzte langsam ein.Hatte die Schlacht wirklich solange gedauert? Ein letzter Blick zu Boden,Wenzel schloss die Augen.Er bebte, war erschöpfte,sein Puls raste zwar nicht mehr doch fühlt er sich so leer und aus gezerrt.
"Ich will nicht weinen ich will es nicht..."grollte er und dicke Tropfen schlichen sich von seinen Augen bis hinab zu seinen Nüstern,er schüttelte sich.Sein Zaum klimperte und die Steigbügel schlugen ihm in die Seiten.Es war hier wohl zu ende,er musste weiter.Hier war es zu gefährlich.Seine Beine trugen ihn fort,fort von Gerald und vorbei an all den Verwundeten die immer wieder versuchten ihn anzulocken um auf ihm weiter zu reiten. Doch Wenzel hatte genug gesehen,sie waren ja doch alle gleich,alle.......

Gerald war der einzige Mensch den Wenzel je in seinem Leben getraut hatte.Von hier an gab es nur mehr ihn und diese Gottlose weite Steppe auf die er zu steuerte...


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   So 3 Jul 2011 - 15:27

Geh weiter... du musst weitergehen. Trieb sich der Hengst immer wieder selber an, die Beine waren dick geschwollen, die lange Zeit in der Box hinterließen ihre Spuren. Kaum Ausdauer, der Schweiß rannte an dem Leib des Hengstes hinunter, als ob es in strömen regnen würde. Immer wieder hallte der Schuss in Daredevils Kopf. War Jordan nun tot? Oder lebte er noch? Der einzige Freund, den er all die Jahre hatte.

Doch daran zu denken war nur mehr Qual, welche ihn auch nicht wirklich weiterlaufen ließ. Doch, war der Hengst vielleicht weit genug? Oder sollte er noch weiter laufen? Konnte Daredevil überhaupt noch weiter? Nicht weit entfernt sah er eine alte Burg. Nun setzte er sich das Ziel, diese auch zu erreichen. Dort wäre er vor möglichen Fressfeinden geschützt, auch vor dem Wetter, obwohl es ziemlich angenehm war. Aber man konnte schließlich nie wissen.

Allmählich zerrte er sich nach Leibeskräften unter den zerfallenen Torbogen durch und ließ sich erstmal auf die noch kühlen Steinboden fallen. Seine angeschwollenen Beine schienen zu pulsieren. Unsagbares Leid fühlte er erstmals. Doch war das um weiten besser, als ein Sklave der letzten Batallion zu sein unter dem Hintern eines Möchtegern Hauptmannes.

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   So 3 Jul 2011 - 16:45

Nie hätte sie geglaubt das sie so weit laufen könnte immer noch brannten die Tränen in ihren Augen. Als der Wind in ihren Rücken wehte hob sie schließlich langsam den Kopf. Sie sah ganz in der nähe eine Ruine. Ob sie dort für diese Nacht Unterschlupf finden würde? Sie hoffte es zumindest. Langsam trugen sich ihre schweren zittrigen Beine zu der Ruine hoch. Dabei kamen immer wieder diese Bilder in ihr hoch.

Das Blut..das viele Blut das auf das Gras hinab lief und das Fell der grauen Rot färbte. Sein röcheln während er die letzten Atemzuge tat und dieser...hilfesuchende Blick in seinen Augen. Wieder rannen tränen über ihre Wangen und so schnaubte sie erschrocken auf als sie spürte das sie es wieder vor sich sah. Nur um dann leicht den Kopf zu schütteln, sodass die Helle Mähne flog. Einen Augenblick hielt sie im gehen inne und schluckte hart nur um scheinbar wieder das Bild erneut zu verdrängen. Sie würde diese Nacht kein Auge zu tun können. Wie den Auch wenn sie dann immer dieses Bild vor Augen hatte....

Langsam trugen ihre Hufe sie weiter und weiter. Nicht bemerkend das sie dem anderen Fremden Pferd näher kam als sie wollte. Eigentlich hatte sie ihm nur aus dem Weg gehen wollte. Erst als sie ihn schließlich aus dem Augenwinkel sah fuhr sie plötzlich zusammen und machte ein paar schritte zurück. Wäre sie ein wenig aufmerksamer gewesen hätte sie ihn wahrscheinlich früher bemerkt. Was sollte sie nun tun? Schließlich war ein anderer hier und wer wusste schon wie er auf die dunkelfellige Stute reagieren würde. Sie war sich noch nicht einmal wissen wie er reagierte. Ohne etwas zu sagen machte sie ein paar schritte rückwärts bevor sie sich mit einem schnauben um drehen wollte um zu gehen. Der Rappenovero Hengst sah nicht sonderlich gut aus – wahrscheinlich machte sie einen eben so schlimmen Eindruck aber das war jetzt irrelevant. „ Entschuldige „ hatte sie nur leise gehaucht um sich dann mit zittrigen Beinen von der Ruine zu entfernen. Zumindest hatte die junge Stute das vor.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   So 3 Jul 2011 - 21:51

Wenzel hatte sich ausgeruht,erst nach einigen Stunden hatte er sich wieder auf gehievt.Noch immer trug er seinen gesamten Kavalleriezaum und Sattel mit sich herum. Eigentlich hatte ihn seine Ausstattung nie gestört,Gerald hatte sie immer praktisch gefunden,jedoch ohne Gerald verlor sie immer mehr an Nutzen für ihn.Sein Maul wurde langsam taub,durch den Sturz hatten sich einige Riemen verschoben und die Trense drückte grob in sein Zahnfleisch hinein. Erst als er seinen Kopf längere Zeit an einem Baum scheuerte konnte er sie wieder etwas zurecht rücken.
Sie gar ganz zu entfernen oder los zu werden,dafür fehlten ihm eindeutig Hände. Zwar war sein Zaum recht komfortabel eingestellt,Gerald hielt nie viel davon es eng anzulegen,er hatte ihm ja auch so immer brav gehorcht,jedoch erschwerte es ihm das fressen. Er war es nicht gewohnt samt Garnitur alleine herum zu streifen,immer wieder blieb er hängen. Sein Bauchgurt zog langsam Fransen und die Zügel hingen weit rechts seinen Hals hinunter sodass sie bei jedem kleinsten Strauch oder Gebüsch sofort hängen blieben. Mit einigen starken Zügen konnte er sich immer wieder befreien und ging weiter. Er kam quer durch denn Wald irgendwann auf einen Weg,er blieb mitten auf dem recht selten befahrenen Pfad zu stehen. Sein Blick zog umher,niemand war zu sehen,weder in der einen,noch in der anderen Richtung.

Wie sollte er weitergehen,er war noch nie alleine gewesen,zumindest niemals ohne Gerald.Er musste Wasser finden,Gerald hatte immer ein Zeltlager in nähe eines Baches oder Flusses aufgeschlagen wenn sie alleine unterwegs gewesen waren. Er trottete weiter,es ging etwas Bergauf,seine Fesseln brannten zwar immer noch,doch bluteten sie nicht mehr. Die Wunden hatten sich geschlossen und Schorf hatte sich darauf gebildet. Jedoch wusste der weiße Hengst das er es nicht übertreiben durfte,Wunden konnten aufplatzen wenn man sie zu sehr strapazierte.
Wenzel war sicherlich eine gute halbe Stunde unterwegs gewesen dann fand er schließlich entlang des Weges,links,einen kleinen Bach. Er stieg vorsichtig vom dem Weg ab einige Zentimeter hinunter in das kleine Bachbett.
Er tunkte seine Nüstern kurz in das kühle Nass,es roch ganz normal,weder nach Tod oder Verwesung. Sofort begann er gierig daraus zu saufen und hörte erst auf als er sich beinahe kugelrund vor kam.Er trat wieder auf den Weg zurück,hier in diesem Teil des Waldes wurde der Forst langsam lichter,er spürte die Sonne auf seinem gepeinigten Hinterhänden und eine frische Brise zog ihm durch die Mähne und ließ diese kurz auffliegen.
Es schien so als wäre die Welt hier noch in Ordnung,als wäre das alles nie passiert,er schnaubte kurz laut auf und fiel wieder in einen lockeren Trab.Erst das klirren der Steigbügel die an und an auf den Sattel klapperten holten ihn wieder in die Gegenwart zurück.
Er fehlte,das Gewicht auf seinem Rücken,diese Ahnungslosigkeit,es machte Wenzel immer wieder erneut zu schaffen. Doch war er von nun an alleine,er würde es auch sicher bleiben. Eher würde er krepieren wollen als je einen anderen zu tragen,niemand würde Gerald das Wasser reichen können nicht mal dessen Kameraden. Gerade diese hatten sich in der größten Stunde der Not als gierige,selbstsüchtige Hunde dargestellt,keiner von ihnen hatte auch nur Ansatz weise so viel Ehre und Anstand im Leib wie Gerald es allein in seinem kleinen Finger gehabt hatte.
Flott lief er nun voran,die vorherige Pause hatte ihm deutlich gut getan,das Wasser floss langsam auch in den Blutkreislauf und sein Herz pocht wieder wie gewohnt,in seinem ihm wohl bekannten Takt vor sich hin.Nicht mehr lange als ihm plötzlich ein altes Gewölbe ins Auge stach,es schien nicht einladend,jedoch schienen viele Vögel ringsum zu fliegen. Es musste wohl ausreichend Deckung bieten,mindestens für eine Nacht,Wenzel wollte nicht ewig hier herum laufen,nicht nachdem die Rebellen alles eingenommen hatten.

Die Ruine schien ihm weiter weg gewesen zu sein,er staunte als er es ihn nur 20min. dort hin geschaffte hatte. Vor dem Gebilde blieb er kurz stehen,es wirkte gespenstisch,in seiner damaligen Epoche musste es imposant gewesen sein,jetzt sah es verkümmert aus,verlassen.Es erinnerte ein wenig an ihn,an seinen momentanen Zustand. Er schüttelte sich kurz einige lästige Insekten aus der Mähne und vom Hals dann trat er näher.Ein großer Bogen schien ins Innere zu führen,einst wohl ein großes Holztor.Drinnen angekommen schreckte er kurz auf,vor ihm stand ein Artgenosse.
Es schien sich um eine Stute zu handeln,vor ihr lag noch ein anderes Pferd am Boden,es schien ebenfalls verletzt.Was jetzt? Umkehren?Freunde oder Feinde?Friedlich oder Streiterei und vertrieben werden....?

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Mo 4 Jul 2011 - 16:32

Der Overohengst lag vollkommen flach da. Sein Atem wurde immer ruhiger, allmählich beruhigte er sich und würde zur Ruhe kommen. Kurz war er eingenickt. Daredevil träumte von einer großen weiten Wiese, auf welcher leckere Kräuter wuchsen, auf dieser Wiese spielten Kinder mit den Fohlen fangen, während die Erwachsenen die ausgewachsenen Pferde ritten. Auch sah man einige Pferde einfach nur grasen, vollkommen genüsslich. Es kam ein kleines Mädchen auf ihn zu und entschuldigte sich. Verdutzt hielt der Hengst seinen Kopf seitlich, seine blauen Augen sahen sie fragend an. Das Mädchen, mit den langen blond gelockten Haaren und den großen rehbraunen Augen entschuldigte sich erneut und fügtew hinzu, dass er gehen muss. Noch immer nicht verstand der Hengst was vorsich ging. Oder wusste er es doch? Zusehens wurde diese heile Welt immer unschärfer und dunkler, bis Daredevil aufwachte.

Daredevils Kopf schreckte hoch, während sein Körper angespannt am Boden blieb. Die Ohren waren gespitzt, die Augen weit geöffnet. Als er schließlich wieder zur Gesinnung kam, da sah er eine dunkelrotbraune Stute, mit flachsfarbener Mähne. Er räusperte kurz, obwohl seine Kehle völlig ausgetrocknet war und seine Beine immernoch denen eines Elefanten glichen. ,,Wofür entschuldigst du dich?", hinterfragte Daredevil, seine Ohren hingen allmählich seitlich, seine Augen waren auch nicht mehr so aufgerissen, sie wirkten entspannter. Der Hengst musterte die Stute genau, als er sie fragen wollte, warum sie so aussah, voller Verletzungen, kam der nächste Besucher.

Ein gesattelter Apfelschimmel. Seine Fesseln waren voller verkrustetem Blut. Ja, der andere Hengst stinkte schon fast. Daredevil zwickte die Augen zusammen um seinen Blick zu schärfen. Am liebsten wäre er aufgestanden, doch seine Beine machten das schier unmöglich. Wortlos und skeptisch blieb der Blick an den Apfelschimmel hängen.

Sorry muss gehen, darum der Abschneider meines Postes xD

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Mo 4 Jul 2011 - 19:39

Noch bevor Lea dem Fremden Hengst hatte antworten können sah sie eben so den hellen Apfelschimmel. Leicht drehte sie ein Ohr in die Richtung des anderen Fremden Hengstes. Irgend wie wurde das ganze nur noch ungemütlicher. Zwei Fremde auf einmal und dann auch noch heute. Es war wahrlich kein guter Tag. Selbst wenn sie nicht abstreiten konnte das die beiden Hengste durch aus sehr gut aussahen. Aber das sagte ja schließlich nichts über ihren Charakter oder gar ihr verhalten aus.

Leicht schnaubte sie und schlug etwas angespannt mit dem hellen Schweif hin und her „ Dafür das ich deine Ruhe gestört habe..ich wusste nicht das du hier Unterschlupf gesucht hast noch bevor ich hier war „,schließlich schuldete sie dem Rappenovero noch eine Antwort. Zumindest war es höflicher und selbst wenn man ihr anmerkte das sie mehr als vorsichtig und wachsam war – schien ihre Stimme einen schüchternen fast schon verlegenen Unterton zu haben. Sie kannte den Umgang mit Hengsten nicht wirklich. Die einzigen Tiere die ihr Gesellschaft auf der Weide geleistet hatten waren Kühe und Schafe. Die anderen Tiere der Familie bei der sie Aufgewachsen war. Das war wahrscheinlich einer der Gründe warum sie so unsicher und angespannt wirkte.

Trotzdem wanderte ein Blick wieder zu dem hellfelligen Hengst. Er war verletzt Schlimmer als sie und er roch wirklich sehr nach Blut und auch der Geruch von dem Pulver der Gewehre haftete an ihm. Es lies die Stute nur noch nervöser und Wachsamer werden. Wahrscheinlich war er ein Soldaten Pferd und roch deswegen so unangenehm. Erneut schnaubte sie ein wenig nervös und verunsichert aus und machte ein paar schritte Rückwärts. Einen Augenblick wog die junge Stute ihre Möglichkeiten ab. Ob sie hier bleiben wollte mit den anderen beiden Fremden – den sie bezweifelte das diese gehen würden und selbst wenn würde sie es nie verlangen – oder ob sie gehen sollte. Sie würde im Wald bestimmt etwas finden wo sie es zumindest ruhig hatte und da ja eh nicht an Schlaf zu denken war. Nein sie wollte diese grauenvollen Bilder nicht sehen, nicht schon wieder. Den selbst wenn sie länger die Augen schloss kam das Bild wieder in ihr hoch. Nein das wollte sie nicht also würde sie nicht schlafen. Solange bis entweder diese Bilder verschwanden oder aber sie im stehen ein schlief und sie nichts mehr dagegen tun konnte.

Noch immer war der helle eingezäunt und auch wenn es locker saß, so konnte sie nur all zu gut verstehen das es unpraktisch war hier ohne Reiter eingezäunt zu sein. Daher stellte sie leise fest „ ich weis nicht wie gut dein Zaumzeug ist aber....ich habe mein erstes Zaumzeug damals zerkauen können ..so könnte man dich davon befreien „. Selbst wenn sie es nur leise und schüchtern sagte so war es dennoch gut gemeint. Verlegen und unsicher tanzten ihre Ohren ein wenig umher bevor sie dann leise feststellte „ ich werde euch dann jetzt in ruhe lassen ...ihr seht beide deutlich lädierter aus als ich ...“. Wenn auch ein wenig halbherzig,so hatte sie sich eigentlich dafür entschieden zu gehen. Selbst wenn es gefährlich sein mochte allein zu sein. Jedoch war ihr auf der einen Seite nicht nach Gesellschaft, auf der anderen Seite jedoch wollte sie nicht alleine sein. Es war eben sehr verzwickt und bei Frauen und Stuten war es nun einmal manchmal so das sie nicht wussten was sie wirklich wollten.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Di 5 Jul 2011 - 12:42

Vorerst verlor Wenzel kein Wort,er hörte nur beiläufig dem gesagten zu,er war viel zu sehr damit beschäftigt die beiden gründlich durch zu mustern. Beide waren recht ramponiert,der Hengst am Boden würde wohl länger kampfunfähig sein. Die Stute schien nicht eine kämpfernatur zu sein,ihre Bewegungen wirkten nervös,angespannt.
Der Apfelschimmel horchte erst auf als sie zu ihm sprach und meinte er könnte sein Zaumzeug zerkauen,wieder antwortete er vorerst nicht,sein Blick blieb auf der Stute hängen.
Sie schien sich sichtlich unwohl zu fühlen,eigentlich wäre Wenzel jetzt am liebsten weiter gezogen. Die beiden wirkten recht seltsam,nicht gerade so als ob sie die ideale Gesellschaft für in wären doch wusste er das es hier des Nachts viel zu gefährlich war. Seine Fesseln rochen noch immer nach Blut,Wölfe und Bären würden ihn sofort aufspüren,mit seinem Sattel und den unzähligen Dingen die noch in den Satteltaschen steckten hatte er viel zu viel Ballast auf dem Rücken als das er gegen ein Rudel Wölfe bestehen hätte können.

Als die braun-gefärbte Stute meinte sie müsste gehen und verabschiedete sich ,Wenzel wieherte e kurz auf,wohl eher aus Überraschung."Verzeih meine liebe.." er stand noch immer etwas nach dem Torbogen der als Eingang diente,mit einigen kurzen Schritten versperrte er ihr den Weg nach Draußen und sah sie dann wieder an.
"Vllt irre ich mich,aber ich denke nicht das du aus dieser Gegend bist ? Daraus schlussfolgere ich das du bist Einbruch der Nacht niemals einen neuen Unterschlupf finden würdest. Die Wölfe hätten dich in kürzester Zeit,sie riechen es wenn wir schwach und verletzt sind.Die wärst nur eine leichte Mahlzeit ..."kurz warf er einen Blick hinaus,einige Sonnenstrahlen brauchen durch den Efeu der oberhalb der Ruine zuhauf wuchs.Er blinzelte als ihn die Lichtbündel am Auge trafen.
"Das war nur ein Rat.Mach was du willst.."er trat zur Seite an ihr vorbei tiefer in das alter Gemäuer hinein. Sein Kopf schweifte hin und her,dann erspähte er eine etwas größere Nische etwas weiter hinten. Das Gemäuer schien so weit stabil zu sein also macht er sich keine Gedanken das es einstürzten könnte. Ohne weitere Worte ging er an dem Gescheckten der noch immer am Boden lag vorbei. Einige Meter weiter hinten ließ er sich zu Boden sacken,seine Steigbügel klirrten als sie auf dem kühlen Steinboden aufschlugen. Es störte Wenzel jetzt nicht,er hatte endlich einen halbwegs sicheren Platz gefunden. Seine Gesellschaft war zwar nicht gerade die,die er sich erhofft hatte,dennoch besser als ganz alleine zu sein. Wer wüsste was Abends hier so alles herum streifte...


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Fr 8 Jul 2011 - 15:00

Daredevil sah sich um. Es würde nicht gerade von Stärke zeugen, wenn er sich vor einem anderem Hengst liegend geben würde. Mit eisernem Willen, versuchte der Overohengst aufzustehen. Seine Nüstern bebten, sein sonstschon nassgeschwitzter Körper wurde noch nasser, obwohl Daredevil schon am dehydrieren war. Doch Schwäche gab es für ihn persönlich nicht, nichteinmal im Traum würde er daran denken. So nahm er sich zusammen. Doch waren seine Gelenke vollkommen steif, wegen der Schwellung, sodass er unter ungeahnten Schmerzen erst sich aufraffen konnte.

,,Bevor irgendjemand ans weggehen nur denkt, sollten wir überlegen, ob wir zusammen nicht stärker wären, auch wenn wir uns nicht kennen und uns nicht sicher sein können, ob wir den anderen trauen können, aber eine Zeit lang, zumindest bis jeder von uns wieder am Damm ist, könnten wir es durchziehen!", sprach Daredevil, er wusste, dass keiner von allen eine reale Chance hätte, längere Zeit, in der momentanigen Verfassung in der Wildnis zu überleben. Vordernd sah er nun zu den beiden, wobei ihm der Apfelschimmel ziemlcih bekannt vorkam. Die Stute dagegen war ihm fremd, obwohl er sie erstmal sympathisch fand.

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Fr 8 Jul 2011 - 15:43

Leise schnaubte Lea als sich der Apfelschimmel in ihren Weg stellte und ihr erklärte das sie da draußen nicht alleine überleben würde. Natürlich wusste sie es, das ihre Chancen alleine zu überleben gering waren. Das musste er ihr nicht wirklich erklären. Trotzdem war sie sich unsicher in der nähe der beiden Hengste. Sie kannte sie nicht und hatte kaum ein Wort mit ihnen gewechselt.

Mit ruhigem wenn auch immer noch schüchternen Blick sah sie ihm hinter her wie er sich in der kleinen Spalte der Mauer in Sicherheit brachte und dort liegen blieb. Einen Augenblick schlug ihr Schweif dabei hin und her bevor ihr aufgestellte Ohr in die Richtung des Schecken wanderte. Der trotz seiner Verletzungen und geschwollenen Beine sich erhoben hatte. Warum hatten Männer nur so ein hoch liegendes Ego und Ehrgefühl,selbst wenn sie in keiner Schlacht waren? Er war schwach genauso wie sie und der Apfelschimmel doch es zu geben schien er nicht unbedingt zu wollen. Zumindest konnte sie sich sonst sein Handeln nicht erklären.

Daher drehte sie sich wieder zu dem Schecken um und schüttelte leicht den Kopf. Sie war von allen hier noch am wenigsten lädiert,die Oberflächlich brennenden Wunden der Peitsche waren nicht so schlimm wie die Wunden die ihre Seele von den letzten Ereignissen getragen hatte. Doch versuchte sie sich das nicht an merken zu lassen. Ein wenig schüchtern und unsicher ging sie auf den Paint Hengst und streckte ein wenig ihren Kopf in seine Richtung. Vorsichtig und unsicher roch sie an ihm. Doch er roch momentan hauptsächlich nach Schweiß. Und überall roch es nach Blut ein Geruch der sie eigentlich noch unsicherer werden lies. Trotzdem nickte sie dann schließlich leicht „ gut wie ihr meint. Dann bleiben wir also alle hier „ erklärte sie leise und trat dann dichter an den Schecken heran. „ Ihr solltet euch jedoch hin legen und euch ausruhen „ stellte sie ernst fest. Da war sie wieder ihre Fürsorgliche Art und weise. Sie kannte ihn nicht einmal aber wahrscheinlich empfand sie den Schecken Hengst als etwas Sympathisch sonst wäre sie nicht so dicht an ihn heran getreten.

Sachte drängte sie ihn wieder in liegen und lies sich etwas neben ihm eben so auf den Boden sinken. Einen kurzen Augenblick musterte sie seine immer noch zum zerreißen angespannten Muskeln. Nur um dann schließlich vorsichtig ihr Maul in die Richtung seines Rücken wandern zu lassen und dort mit ein wenig drück so mit ihren Nüstern und ihrem Maul in kreisenden Bewegungen entlang zu reiben. Jessy hatte es früher immer mit ihrem Handballen gemacht bei Lea wenn diese verspannt war oder Jessica wieder stunden lang mit ihr gesprochen hatte. Daher wusste Lea das es dem fremden Hengst wahrscheinlich gut tun würde. Trotzdem waren jedoch ihre Ohren schüchtern und verlegen ein wenig angelegt und zeigten damit das sich die Unsicherheit nicht so schnell legen würde die sie eben verspürte.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Fr 8 Jul 2011 - 19:28

Wie sehr er diesen Wind doch genoss. Schon seit er als Fohlen auf die Welt kam lief er mit dem Wind. Tat das was er wollte und stiftete damit sehr viel Unruhe in der Herde seiner Mutter. Man hatte ihn früher nicht oft bei seinem wirklichen Namen gerufen sondern meistens nur mit Wirbelwind oder aber einfach auch nur als Bengel. Doch wirklich gestört hatte es ihn dabei nicht. ES war ja durch aus zu recht, bei dem was Damian als kleines Paint Fohlen angestellt hatte.
Langsam öffnete er die Augen als der Wind aufhörte seine Fuchsfarbene Mähne zu zerwühlen und sah sich um. Es war für ihn eine Vollkommen Fremde Gegend. Doch er hatte sich vorgenommen diese zu erkunden und sich eine neue Herde zu suchen.

Langsam wanderte sein Blick wieder über die Umgebung,diesmal prüfender und Wachsamer. Leise schnaubte er während er seine Ohren ruhig aber wachsam in alle Richtungen drehte. Um notfalls jedes Geräusch zu erfassen. Man merkte schnell das der junge Hengst es scheinbar gewöhnt war auf gleich mehrere Tiere auf zu passen. Doch sah mein kein anderes Pferd in seiner nähe. Noch nicht. Aber Damian hoffte das es sich doch bald ändern würde. Schließlich trabte das Paint Horse weiter um zu einem kleinen Bach zu gelangen. Er hatte das Wasser gerochen und ein leises Plätschern vernommen und ein wenig Wasser würde seiner trockenen Kehle gewiss gut tun. Schon seit dem er widerwillig davon gelaufen war und so dem Befehl seines Vaters folge geleistet hatte. Als er langsam an das Ufer des kleinen Baches heran trat und sein Spiegelbild in dem fließenden Gewässer betrachtete seufzte er leise. Ja die Bilder kamen wieder hoch die ihn auch die letzte Nacht verfolgt hatten......

~Mitten in der Nacht hatte er mich geweckt. Zu erst dachte ich, das ich seine Wache übernehmen sollte. Den es war kein Geheimnis das ich demnächst die Herde führen sollte. Vater ist..oder war schon sehr alt und ich der Fähigste aus der Herde um diese zu führen.Daher verwirrten mich seine Worte sehr als er sagte „Damian!Wach sofort auf!“. Kurz darauf wieherte er alle aus der Herde wach. Ich brauchte nicht lange um fest zu stellen warum Vater die Herde weckte. Es roch sehr nach Menschen. Sie wahren wahrscheinlich so dämlich gewesen und hatten sich mit dem Wind an die Herde heran gewagt!Schon ein paar mal wurden wir von Pferdefängern beobachtet und angegriffen. Dieses mal schienen es jedoch weit aus mehr gewesen zu sein als bei den letzten recht erfolglosen versuchen und zu Fangen. Zu erst versuchten wir gemeinsam den Fängen der Pferdefänger zu entkommen. Doch bald stellte sich heraus das sie uns in eine Falle gelockt hatten. Die Herde zerstreute sich und immer mehr Pferde gingen ihnen ins Netz. Darunter auch meine Mutter.

Ein Chaos herrschte in der Herde und das einzige was ich meinen Vater noch wiehern hörte bevor er versuchte meine Mutter zu befreien war „ Rette so viele du kannst und verschwindet von hier.“ Es war der schlimmste Satz den ich je gehört habe!Wie sollte ich meine Eltern einfach zurück lassen können?Doch die strenge Erziehung die er mit zu gute hat kommen lassen wischte die ganzen zweifel und Überlegungen hinfort. Erfolg reich hatte ich mir und einigen anderen Pferden der Herde einen Weg frei gebahnt um so schnell es möglich war im Wald davon zu entschwinden. Eine Ganze weile waren und die Pferdefänger noch auf den Fersen und trotz der Kämpfe die ich mit ihnen ausfocht bekamen sie bis auf ein Mitglied den ganzen Rest der Herde die ich begleitet hatte. Dem jungtier hatte ich gesagt es soll sich verstecken und so tat es das auch. Doch der ganze Kampf brachte nichts. Es dauerte bis spät in die Nacht bis ich meine Verfolger auf eine Falsche Spur hatte locken können um zu dem Jungtier zurück zu kehren.....~


Schnell schüttelte Damian seinen Kopf. Er durfte jetzt nicht seinen Gedanken Nachhängen!Er musste zu das Junge Tier zurück kehren um das Junge Tier zum Bach zu führen. Gewiss hatte es genauso einen Hunger wie auch er. Seine Kräfte warne zwar erschöpft aber nie würde Damian sich das ansehen lassen!Dafür war er grade viel zu angespannt und wachsam – damit wenigstens dem Herdenmitglied nichts passierte. Was aus den anderen geworden war wusste er nicht. Was aus seinen Eltern geworden war wusste er nicht! Auch wenn er es nur zu gerne wusste – aber leider durfte er daran grade keinen Gedanken verschwenden. Erst einmal galt es die Sicherheit des jungen Pferdes zu sichern.

Noch einmal nahm er die letzten schlucke aus dem kühlen nass bevor er sich wieder um sich sah und dann schließlich sich von dem Bach entfernte. Das er in der nähe der Ruine war wusste er nicht. Geschweige denn das dort andere Pferde waren. Aber selbst wenn er es gewusst hätte – würde er trotzdem erst wieder in den Tiefen Wald gehen um dort zu dem gefunden versteckt zu gehen. Schließlich musste er das Pferd holen um dann mit ihm weiter zu ziehen. Leicht schlug er mit dem Fuchsfarbenen Schweif hin und her um sich endgültig von dem Bach ab zu wenden um zu gehen.

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   So 10 Jul 2011 - 20:30

Einzig ein müden Raunen drang aus Wenzels Hals,die anderen kümmerten den Apfelschimmel zurzeit nicht. Sie würden so und so keine Gefahr darstellen wieso also sollte er sie im Auge behalten. Er wand sich etwas hin und her,der Sattel störte ihm beim ruhen und drückte etwas in sein Kreuz wenn er sich zu sehr verbog.
Was hatte die Braune vorhin gesagt? Er sollte es durch kauen? Er schnippte kurz mit seinen Lippen,es würde sicher ewig dauern bis er es schaffen würde das starke Leder das extra für Gefechte gut vernäht war durch zu beißen doch würde ihm wohl oder übel nicht viel anderes übrig bleiben.

Sein Blick schweifte kurz umher,es schien so als würden sich die Stute und der andere Gescheckte recht gut verstehen.Er war froh das er eher seine ruhe hatte,die letzten Tage waren nur vom Donnerhall der Geschützte und Gewehrfeuer durchzogen. So eine ruhige,stille Ruine kam ihm wie der Himmel auf Erden vor,obwohl er genau wusste das es das nie geben würde. Nach einer Zeit kam er sich komisch vor als er so zu ihnen hinüber starrte,er tat also wie ihm geraten und fing an an seinem Sattelgurt zu zupfen. Der weiche gepolsterte Riemen der zwischen dem Gurt und seinem Bauch lag ließ sich recht leicht herunterreißen,nur später die dünnen feineren drei Gurte machten es ihm etwas schwerer. Er tat sich mit seinem Verletzungen auch nicht so leicht,immer wieder mal meldeten sich einige Verspannungen und gezerrte Muskeln.
Es waren wohl gut 8-10 Minuten gewesen in denen Wenzel damit beschäftigt gewesen war sich von seinem Sattel zu befreien. Dann endlich,ein eher leises langsames,schlappes klappern und er sackte schräg von seinem Rücken auf den steinerne Boden der Ruine. Der Hengst erhob sich und neigte sich zu den nun recht zerkauten Gegenstand hinunter. Seine Nase erkannte immer noch etwas von Geralds Geruch an dem alten ausgesessenen Leder auf der Sitzfläche,auch Schießpulver,Patronen und ein Flasche mit Trinkwasser fielen ihm auf. Seine Gedanken schweiften wieder zu seinem Meister,er scharte kurz und trat den Sattel etwas zur Seite. Dann legte er sich wieder langsam hin,er war wirklich müde,doch wollte er jetzt auch versuchen seinen Zaum irgendwie ab zu bekommen. Er kratzte sich ein paar mal vergebens mit seinem seiner Hinterläufe an seiner Backe doch wirkte das nichts.
Erst als er die Trense so lange mit seiner Zunge herum schob bis er auf einem der Lederriemen kaute konnte er sich auch von seinem Zaumzeug befreien. Er schüttelte sein Haupt einmal kräftig und dann flog auch dieses zu Boden und klirrte hell auf als die Trense am Boden aufschlug. Er holte tief Luft,einerseits fühlte er sich jetzt leichter,andererseits noch einsamer als vorher. Gerald war nun noch ein Stück weiter aus seinem Leben gerückt,er hätte nie gedacht das es ihm so schwer fallen würde seine Gedanken zu verdrängen. Doch wusste er das es nur mehr Tage sein würden und dann würde er ihn vergessen und nach vorne Blicken. Immerhin wurde er für gefährliche Situationen ausgebildet,für ihn war das geistig gesehen nur ein weiterer Test,nur das dieser vllt bis an sein Lebensende dauern könnte...

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Mi 13 Jul 2011 - 15:36

Kurzzeitig erstarrte Daredevil. Zunächst verspannte er sich mehr, dann jedoch merkte er, wie seine Muskulatur immer mehr entspannte. Jede einzelne Faser seines Körpers wurde lockerer und lockerer. Seine blauen Augen glitzerten und wirkten irgendwie erholt, obwohl er doch so ramponiert war. Aber seine Gelenke wurden wie Pudding, die Stute wusste anscheinend genau, was sie tat. Als hätte sie es gelernt. Aber er hatte immernoch den Apfelschimmel im Augenwinkel. Dieser ließ ihn nicht los, doch zunächst war er höflich und bedankte sich bei der Stute:,, Ich... ich danke dir... das tat mehr als gut..."

Als er sich wieder zu Wenzel wandte, meinte Daredevil allgemein:,, Ich sollte mich doch mal vorstellen... nun... ich... also zumindest gaben mir die Menschen diesen Namen, ich behielt ihn bei... Daredevil. Angenehm." Genau musterte mit seinen blauen Augen, den Sattel und die Zäumung. Daraufhin meinte er mit seiner tiefen und ruhigen Stimme:,, Ich denke, dass wir dir zusammen das Zeugs abnehmen könnten. Dazu müsstest du jegliche Spannung in deinem Körper loslassen und ausatmen." Er wollte nicht, dass sich der Apfelschimmel zum Schluss das Kreuz abschlug, wie es einem seiner Leidensgenossen bei der Armee passierte. Das war ein furchtbares Anblick.

[mondruine | redet mit lealia & wenzel]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Do 14 Jul 2011 - 13:57

Ein wenig zögerlich nickte Lea und lächelte sogar ein wenig als der Schwarze Schecke sich bedankte. „ nichts zu danken ..ich habe es von meiner Herrin gelernt...sie hat mich auch immer so massiert wenn wir wieder einen ganzen Tag unterwegs gewesen waren „ erklärte sie noch ein wenig scheu. Selbst wenn sie jetzt zumindest nicht mehr so scheu war wie im ersten Moment der Begegnung. Langsam wanderte ihr Blick zu dem Apfelschimmel der es doch nach einer Gefühlten Ewigkeit schaffte sich von Sattel und Zaumzeug zu befreien.

Aufgrund seiner Bewegungen sah man ihm nur zu gut an das er eben so verspannt sein musste. Wenn nicht sogar schlimmeres. Doch war Lea sich nicht ganz sicher ob sie auch ihn so behandeln wollte. Er benahm sich irgend wie..seltsam.Daher zögerte die dunkelbraune Stute etwas. Zu erst wurde sie dann abgelenkt von dem Vorstellen des Schecken. Er hieß also Daredevil und hatte den Namen eben so von Menschen bekommen. Worauf diese Namensgebung wohl begründete? Es würde die neugierige Stute durch aus interessieren,doch wollte sie nicht zu aufdringlich sein und jetzt sofort auf der stelle Fragen. Nein am besten war es sich selbst erst einmal vor zu stellen.

Mir hat meine Menschliche Begleiterin den Namen Lealia gegeben. Selbst wenn sie mich immer nur Lea rief „ fügte sie ein wenig mutiger hin zu. Nur um sich dann ein wenig zu erheben und dabei kurz aber sachte an der Mähne von Devil zu zupfen, als wollte sie sagen das sie sich gleich wieder neben ihn legen würde. Wenn er es den wollte.Dann führten sie ihre ruhigen Schritte zu dem Apfelschimmel bei dem sie dann stehen blieb „ du wirkst verspannt...soll ich schauen ob ich dir eben so helfen kann wie Daredevil?“ fragte sie höflich wenn auch ein wenig schüchtern und bei ihm wirkte sie auch wieder ein wenig scheuer. Doch es war ihr wahrscheinlich nicht zu verdenken sie kannte die beiden schließlich nicht und bis her hatte sie nur ein wenig mehr Kontakt zu Daredevil gehabt. Mal abgesehen von der leichten Sympathie die sich bereits für ihn hegte.

[Mondruine | bei Wenzel und Devil ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Fr 15 Jul 2011 - 14:04

,,Es ist wieder an der Zeit.", flüstere Misery eher zu sich selber. Anders, sie dachte nicht still, sonder eben flüsternd. Ihr reinweißes Fell stach aus den Schatten der Bäume grell hervor. Sie hielt sich gerne in diesen auf, damit sie noch glänzender und schöner wirkte. Ihr rassiger Kopf war hoch erhoben, die Nüstern gebläht. Wie sie hierher kam, das war eine, für sie, witzige Geschichte. Es war so, dass sie sich nach einigen Bettgeschichten wieder auf die Reise machte. Etwas weiter abseits, bemerkte sie Stimmen aus der Ruine kommen. Sie riss ihre Augen weit auf, eine ihrer Marotten, sah sich weiter um. Natürlich würde sie gleich den nächsten Hengst, der ihr in die Nähe kam anbaggern. Ihn fragen, ob er Lust auf ein Nümmerchen hätte, wenn es ein besonders schöner Hengst wäre, dann würde sie sich einige Zeit bei ihm einnisten. So war sie und würde sie auch für immer bleiben.

Nun holte sie tief Luft. Ihr Schweif erhob sich, wie eine Fahne trug sie ihn. Langsam trabte sie los, sie tat zunächst so, als würde sie nicht wissen, dass jemand in der Nähe war. Zu ihrer Verwunderung, erspähte sie beim dahintraben, einen Scheckhengst, er war fuchsfarben. Diesen hatte sie zuvor wirklich nicht bemerkt. Nun würde er zu ihrem Opfer werden, sie interessierte es brennend, wer in der Ruine noch war. Dafür brauchte sie den Schecken, quasi als Schutzschild. Ihr Blick wurde allmählich schmächtig wirkend und unsicher. Ja, sie war eine gute Schauspielerin, ängstlich wirkend senkte sie ihren Kopf und suchte den Kontakt zu dem Hengst. ,,Tut mir leid... kannst du mir helfen?", flehte sie.

[unterwegs | will wissen wer in der mondruine ist | trifft auf damian | will ihn ausnutzen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Fr 15 Jul 2011 - 20:07

Wenzel der sich gerade etwas entspannen wollte wurde durch den anderen,zweiten Hengst sowohl auch der braunen Stute gestört. Als sich der gescheckte als Daredevil vorstellte,nickte Wenzel nur kurz. Seine Ohren waren nach hinten gelegt und sein Blick schweifte zwischen den beiden hin und her. Als nach längerer Stille die Braune,die sich als Lealia vorgestellt hatte auch das Wort ergriff stand er recht grimmig auf.
"Mein Meister nannte mich Wenzel,also will ich auch so heißen. Und verzeiht mir aber nein danke,ich brauche keinen Hilfe,weder von dir noch von dem gescheckten..." er schnaubte seine Ohren waren noch immer hinten. Wie er so hier in seiner Ecke stand kam er sich umzingelt vor,wie in die Enge getrieben. Er trat einen Schritt nach vorne,schüttelte sich kräftig und bahnte sich einen Weg zwischen die zwei hindurch in Richtung Torbogen der aus der Ruine führte.
Kurz bevor er das alte zerfallene Gebäude verlassen wollte blieb er kurz stehen,sein Blick ging zu den beiden hinter ihm zurück. Zwar war er noch nicht wieder ganz in Form doch seine schweren Satteltaschen waren endlich von ihm abgefallen und er fühlte sich um einige Kilos leichter. Diesen Tag würde er wohl noch hier ausharren,Morgen würde er wieder aufbrechen,hier war es im Endeffekt nicht wirklich sicher. Wenn die zwei anderen hier her-gefunden haben dann konnten es andere Tiere auch jederzeit. Die Ruine war nicht gerade unauffällig in so fern man weit genug in den Wald gekommen war..
Sein Kopf wanderte wieder nach vorne,nach einigen Metern die er hinaus getan hatte blieb er kurz stehen,einige saftige Waldgräser fielen ihm ins Auge. Zwar kannte er sie nicht doch hatte er des öfteren gesehen das andere Pferde der Kavallerie davon genascht hatten. Er zupfte sich ein Maul voll ab und kaute daran,es war jedenfalls nicht verachtenswert..

[weißt sowohl devil als auch lea ab|entfernt sich etwas und frisst ein bisschen vor dem ruinen eingang]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Sa 16 Jul 2011 - 15:29

Damian hatte zu erst nicht bemerkt das eine Fremde Stute in seiner nähe war. Doch als die weiße auf ihn zu kam legte er ein wenig die Ohren an. Sicher war sicher und vor allem..jetzt war er deutlich wachsamer als gewöhnlich. Schließlich musste er jetzt für den ein Jährigen sorgen. Daher drehte er sich schließlich langsam um und musterte die weiße Stute. Nun gut..sie hatte wirklich schönes weißes Fell und schien grade wirklich ein wenig verängstigt. Zumindest wirkte es so auf Damian. Innerlich seufzend wanderte sein Blick kurz zu dem Weg wo er wusste das der einjährige versteckt war bevor er die Stute wieder ansah. Wahrscheinlich würde das Jungtier noch eine ganze weile schlafen. Die letzten Tage waren mehr als anstrengend geworden und Damian war wahrscheinlich ein ziemlicher Sklaventreiber gewesen um von der Stelle weg zu kommen wo sie die Pferdefänger abgehängt hatten. Hin zu kommend sprach jetzt der Gentleman aus Damian das er dann schließlich nickte und sich vollkommen zu der Stute um drehte.

Leicht blähten sich seine Nüstern aus bevor er dann leise schnaubte „ Und wobei kann ich dir Helfen?“ fragte er schließlich ruhig und schlug dabei ruhig mit dem Fuchsfarbenem Schweif hin und her. Er durfte nur nicht die Zeit vergessen wenn er der weißen Stute jetzt half. Außer sie würde einen Augenblick warten und er würde den einjährigen auf die Hufe treiben. Schon wieder. War das zu ungnädig? Wahrscheinlich schon. Also würde er das Jungtier später holen. „ ich kenne diese Gegend eben so recht wenig also bezweifel ich ein wenig das ich eine große Hilfe wäre...aber ich helfe dir. Solange es nicht zu lange dauert " fügte er hin zu. Er war zwar ein Gentleman aber momentan gab es eine Pflicht die größer war als freundlich zu den Frauen zu sein.

[ Bei Misery im Wald | in der Nähe der Mondruine]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Mo 18 Jul 2011 - 20:34

Es war scheinbar wieder so weit. Ein Soldat kam in Diamonds Box. Sein dämliches Grinsen verhieß nichts gutes. Das wusste der Fuchs jetzt schon. Der Typ packte ihn grob am Halfer und zerrte den Hengst aus der Box. Wie erwartet wurde Ruby Red Diamond wiedermal so kurz angebungen das er den Kopf gerade mal 5 cm in eine Richtung drehen konnte. Das war kein Pferdeleben. Schon lange verspührte das junge Pferd den Wunsch nach Freiheit. Nach einem schmerzlosen Tag. Oder wenigstens nach einer Weide auf der er sich mal wieder richtig auslaufen durfte. Aber nichts davon ging in erfüllung. Seit Wochen stand er in der Box. In Einzelhaft. Kein anderes Pferd war in seiner Nähe. Keines mit dem er reden konnte. Nur diese stinkenten Kläffer die ihn bewachen sollten. Als ob er es schaffen würde aus seiner Zelle auszubrechen.
Nun denn. Diamond konnte erkennen das der Soldat von vorhin mit Zaumzeug und Sattel wiederkam. Hinter ihm der dicke Leutnannt. Der der den Fuchs für sich beansprucht hatte. Schon vom ersten Tag an. Unsanft wurde der Sattel auf Rubys Rücken geworfen. Der Gurt wurde sofort viel zu eng gezogen. Er lies kaum Luft zum Atmen. "Gut so. Heute wird dieses Biest zamgeritten und morgen kommt er an die Front. Der soll sich sein Futter endlich verdienen!" Nachdem der Soldat unterwürfig salutiert hatte, zerrte er auch schon den Kopf des Hengstes nach unten. Er nahm, oder besser riss das Halfte vom Kopf und zeumte Diamond mit einer scharfen Kandare auf. Als wäre das nicht schon genug wurden dem geqälten Tier auch noch Ausbindezügel draufgeschnallt. Gerade lang genug um den Kopf noch ordentlich kontrollieren zu können. Diamond schnaubte. Er bekam kaum noch Luft. Sein Maul schmerzte jetzt schon und der Sattel drückte unangenehm auf seine Wirbelsäule. So wurde er auf den Reitplatz gebracht. Der fette Leutlant verlor keine Zeit und hiefte sich in den Sattel. Wobei er dabei Hilfe brauchte. Für den Fuchs war der Kerl nämlich zwei Nummern zu klein. Mit Peitsche und Sporen ausgerüstet trieb er das Tier an. Ruby wollte vor dem Schmerz an seinen Seiten flüchten und preschte geradeaus. Dabei bockte er wie wild herum. Die Schmerzen machten ihn Rasend. Mit allen Mitteln kämpfte der Leutnant dagegen an. Der Kampf zwischen Mensch und Pferd dauerte beinahe eine halbe Stunde. Ruby Red Diamond hatte all seine Tricks versucht doch diesmal, ja diesmal hatte es nichts gebracht. Der Leutnant war wie festgekleppt. Nichts konnte ihn aus dem Sattel hiefen. Mit einem geradzu grässlichem Lachen klopfte er dem Fuchs den Hals. "Na geht doch. Endlich habe ich ein anständiges Pferd!" Aber als wäre das nicht schon genug trieb er den Hengst noch eine weitere Stunde durch den Reitplatz. Als er endlich zufrieden war entlies er Diamond in seine Box. Der Hengst blutete an den Seiten und in seinem Maul. Für ihn war klar, so ein Leben war nichts für ihn. Noch in der selben Nacht wollte er ausbrechen. Wenn da nicht diese stinkenden Wachhunde und diese Box wäre. Also hieß es doch warten...
Die Nacht war im gegensatz zu den vergangenem Tag eine Erholung. Aber sie war schnell zuende. Eigentlich war Ruby gerade erst eingeschlafen als der dicke Leutnant seine Boxentür aufschlug. "Ab an die Arbeit mit dir!" Diamond war erschrocken hochgefahren und hatte den Leutnant dabei umgeworfen.
Rasend vor Wut sprang dieser auf und holte mit einer Lederpeitsche aus. Der Schlag lies das Rote Fell auseinander fahren. Vor schmerz lies der Hengst ein verzweifeltes Wiehern hören. Aber er hatte jetzt die perfekte Gelegenheit sich für alles zu Rächen.
Mit eng angelegten Ohren Stieg er und lies seine Hufe auf den ihm verhassten Menschen niedersausen. Wieder und immer wieder bis er sich nichtmehr rührte. Bis er keinen Laut mehr von sich gab. Ja er hatte ihn erschlagen. Und ja, Ruby Red Diamond fühlte sich von einer Last erlöst. Um das Glück vollkommen zu machen stand die Boxentür immer noch weit auf. Die Hunde waren winselnd weggelaufen als sie ihren toten Herrn am Boden liedend sahen. Der Vollblüter verlor keine Zeit. Er preschte hinaus in den Hof. Und das Glück war ihm geblieben. Auch das Hoftor stand weit offen. Nun zeigte der Hengst seine wahre Schnelligkeit. Er rannte weg von den Menschen die ihn berreits verfolgten. Er hing deren Pferd mit leichtigkeit ab.
Diamond war nun endlich frei. Er konnte es kaum glauben. Nach schier endlosen Qualen war er frei. Frei wie der Wind, das Wasser einfach Frei! In seinen Augen war er meilenweit gelaufen. Ohne Pause. Sein Herz rasste. Der Schweis verklebte sein rotbraunes Fell. Körper würde das nichmehr lange mitmachen. Aber Ruby wollte noch nicht stehen bleiben. Die Angst war da. Die Angst wieder von Menschen gefangen und gequält zu werden. Also rannte er weiter.

[wird aus Box geholt | wird aufgezäumt | wird vom Leutnant "geritten" | schläft kurz | erschlägt den Leutnant | läuft in die Freiheit]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Di 19 Jul 2011 - 9:00

Etwas erstaunt über Wenzel Entscheidung. Ist er... ist er etwa zu stolz um Hilfe anzunehmen? Oder ist er einfach so wie er ist? Vielleicht... vielleicht steht er auf der Seite der Menschen? Einges würde dafür sprechen, aber... wer weiß, vielleicht... irre ich mich auch? Seine Gedanken kreisten um den Apfelschimmel, als Daredevil langsam ein Bein vor das andere setzte. Er wollte ins kühle Wasser, vielleicht schwollen seine Beine dann ab. Er warf Lealia einen freundlichen Blick mit seinen wunderschönen blauen Augen zu und fragte:,,Kommst du mit? Ich- ich brauche etwas Wasser, für meine Beine als auch gegen meinen Durst. Du musst nicht, aber ich dachte mir, wenn ich schon gehe, würdest du gerne mitkommen wollen."

[erstaunt | denkt | will ans wasser | fragt lea ob sie mitkommt | mondruine]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Di 19 Jul 2011 - 9:08

Ein Gentleman... aber auch ein harter Brocken. dachte sich Misery. Ihr Blick war geschärft, ob er ihr auf den Leim ging? Doch sie bemühte sich glaubhaft zu wirken. ,,Ich... ich wurde verfolgt... die Army... sie wollten mich fangen, ich konnte noch fliehen. W-wer weiß was sie mit mir getan hätten?! Vielleicht... wollten sie mich als Zuchtstute ausnutzen... sie sind schon länger hinter mir her... immerwieder konnte ich entkommen... aber... ich will nicht mehr... ich kann nicht mehr... bitte... bleib etwas, damit ich rasten kann., stotterte sie und weinte bittere Tränen. Sie war Meisterin ihres Faches, auch wenn dies niederträchtig war. Ihre Ohren hingen seitlich weg, ihre großen rehbraunen Augen schrieen förmlich, wie arm sie doch war, doch war sie die beste Lügnerin weit und breit. Vielleicht konnte sie ihn in ein Gespräch verwickeln um ihn dann in ihren Bann zu ziehen?

[bei damian | lügt ihn an | will ihn in ihren bann ziehen | nähe mondruine]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Di 19 Jul 2011 - 9:49

Lelika galoppierte so schnell wie sie es in ihrem Leben noch nie getan hatte. Der Brand, die Menschen, wiehernde Pferde. Nur sie und ein paar andere Pferde ihrer Herde waren entkommen. Diese elenden Menschen. Wie waren sie nur zu so etwas fähig? Lelika riss sich zusammen. Die Tränen stiegen schon wieder hoch. Aber sie wollte nicht weinen. Sie wollte die Freiheit genießen. Als der Stall brannte, dachte sie es wäre das Ende für sie. Doch sie hatte es geschafft. Geschafft aus der Hölle zu entkommen und endlich ins Freie zu kommen. Sie galoppierte schon die ganze Zeit. Ausdauer war nicht so ihre Stärke. Also fiel sie in einen schnellen Trab. Der Wind schlug ihr entgegen. Wie gut es ihr tat! Sie trabte schneller bis sie wieder im Galopp war. Lelika lächelte vor sich hin, schloss die Augen und holte die letzte Reserve, die ihr Körper noch hatte. Der Galopp wurde schneller und schneller. Der Wind schlug ihr stärker entgegen. Ihre Mähne musste schon ganz zerzaust sein. Aber das machte der braunen Stute nichts. Lelika wurde zum Glück nicht so übel von den Menschen zugerichtet worden. Sie war für sie wohl zu unscheinbar. Nur zweimal hatten sie sie aus der Box gezerrt und mit Peitschenschlägen für etwas bestraft was sie nicht getan hatte. Aber das war jetzt Vergangenheit.
Als sie eine kurze Pause machte hatte sie keine Ahnung wo sie war. Das war ihr noch nie passiert. Ziellos umherlaufen war eigentlich nichts was Lelika sonderlich mochte. Aber vielleicht musste sie das lernen, wenn sie frei sein wollte. Lelika schnaubte und schüttelte ihren Kopf. Dann trabte sie wieder los. Nun war es ein leichtfüßiger Trab und die Stute achtete nun mehr wo sie hinlief. Für einen kurzen Moment schloss sie die Augen und genoss die Sonne die hell herunterschien. Doch dann trabte sie gegen etwas. Was war das? Sie öffnete die Augen und sah einen rotbraunen Hengst. Erschrocken riss Lelika die Augen auf. Mit so etwas hatte sie nun gar nicht gerechnet. Ob dieser Hengst jetzt sauer war? "E-Entschuldige. Ich hab dich nicht gesehen..." Nervös trippelte Lelika von einem Bein aufs Andere. Streit konnte sie jetzt wirklich nicht gebrauchen. Sie war weggelaufen, um frei zu sein. Und um Komplikationen aus dem Weg zu gehen. Naja, die gabs ja wirklich immer. Aber mussten sie gleich am Anfang da sein?

[haut aus dem Stall ab | läuft ziellos herum | rennt gegen Ruby Red Diamond]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Di 19 Jul 2011 - 10:19

Leicht verwundert hatte sie Wenzel hinter her gesehen. Schließlich hatte sie ihm nur helfen wollen, aber wenn der Dickkopf meinte er müsse zu stolz sein um Hilfe an zu nehmen dann sollte das nicht ihr Problem sein. Leise schnaubte sie Luft aus ihren Nüstern und drehte sich einfach um. Als sie sah wie DareDevil versuchte auf zu stehen trabte sie schnell an seine Seite um ihn Notfalls ein wenig stützen zu können in dem er sich an sie lehnte. Selbst wenn sie erst dann verlegen zur Seite sah als sie bemerkte wie nahe sie dem Hengst schon wieder war.
Dennoch nickte sie dann schließlich leicht und erwiderte seinen Blick mit ihren erdfarbenen Augen freundlich „ ich kann dich doch nicht alleine gehen lassen..“ stellte sie schüchtern aber freundlich fest. „ nicht das du nicht von dort wieder aufstehen kannst. Außerdem glaube ich das mir ein wenig Wasser eben so gut tun würde „ gestand sie leise und schlug dabei ein wenig mit dem Schweif hin und her. Dann ruhig dicht neben Devil her gehend,damit er sich notfalls ein wenig an sie lehnen konnte falls er das Gefühl hatte das seine Beine nachgeben würden. Den wenn er auf halber strecke wieder zusammen sackte war es nicht unbedingt förderlich für ihren kleinen Ausflug.
Als sie etwas von Wenzel entfernt waren fragte die dunkelbraune schließlich unsicher „ ich ….habe ihn doch nicht zu sehr bedrängt oder? „ , dabei war ihr Blick ein wenig Fragend und verwirrt zu gleich. „ ich meine ich wollte ihm lediglich helfen das..seine Muskeln nicht mehr so schmerzen „ brummelte sie leise und stellte dabei Wachsam die Ohren auf. Nicht das jetzt doch noch ein Mensch oder ein Raubtier kommen würde und die beiden Angreifen würde. Das wäre wirklich nicht sonderlich ungefährlich. Schließlich war Devil deutlich angeschlagen und sie hatte eigentlich keine Erfahrung mit wilden Tieren. Nur mit Menschen aber auf die schlechteren Erfahrungen hätte sie auch gut verzichten können.

[ Bei DareDevil | geht neben ihm her | Mondruine ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 |Die erste Begegnung|   Di 19 Jul 2011 - 10:30

Einen Augenblick musterte Damian die Stute weiter hin bevor er leicht nickte. Wie sollte er ihr seine Hilfe verwehren können? Er war immer Höflich zu Stuten und vor allem wenn sie so etwas ähnliches erlebt hatte wie er. Noch einmal nickte er und deutete auf das Wasser „ dann solltest du noch etwas Trinken. Wenn du möchtest kannst du mit mir kommen. Auch wenn ich dich bitten muss leise zu sein..“ erklärte er freundlich und charmant.
Leicht hatte er sich seitlich hin gestellt um der weißen Stute zu zeigen das er auf sie wartete bis sie mit Trinken fertig war wenn er wollte. Dennoch schien er zumindest noch vorsichtig zu sein was ihre angeblichen Verfolger betraf „ Wie lange hast du sie schon abgehängt? Also wie lange ist das her das du sie zum letzten mal gesehen hast?“ fragte er freundlich. Dennoch war es wichtig um ungefähr abschätzen zu können ob sie beide jetzt einen großen Umweg zu dem Schützling von Damian gehen mussten oder nicht. Denn er wollte auf keinen Fall das letzte Herdenmitglied seiner ehemaligen Herde gefährden. Das war wirklich nicht in seinem Sinne und es wäre auch vollkommen gegen das gegangen was sein Vater ihm alles beigebracht hatte.Demnach hatte er bereits jetzt die Fuchsfarbenden Ohren wachsam aufgestellt und achtete eben so auf den Geruch der im Wind lag. Weder Tiere noch Menschen sollten wissen wohin sie gingen. Zumindest sollten sie es nicht so einfach haben sie zu finden. Im Notfall würde er die Stute und seinen Schützling verteidigen bis entweder sein Gegner verschwinden würde, oder aber er ihn solange attackieren musste bis dieser es tat. Den Aufgeben war etwas das in seinem Wortschatz zwar vorhanden war doch mied er das Wort wenn es um sich selbst ging und um das was er tat.

[ Bei Misery | beim Bach und in der Nähe der Mondruine | wartet auf sie ]

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