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 Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne

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Isabella

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BeitragThema: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Fr 23 Sep 2011 - 16:41

Wetter: etwas bewölkt,leicht windig
Tageszeit: Anbruch der Abenddämmernug
Ort: Im Wald der bei der Mondruine liegt


Einstiegspost


Noch immer hetzte Isabella durch den Wald. Immer und immer weiter, selbst wenn ihre fesseln schon geschwollen waren und brannten wie Feuer. Oder wie die Glut die die Menschen benutzt hatten um die Pferde mit ihrem Zeichen zu markieren. Schwer atmend und schnaubend blieb sie schließlich stehen und sah sich wachsam um. Das sandfarbene Fohlen lies in jede Richtung ein Ohr huschen um zu lauschen ob die anderen Fohlen noch in der nähe waren mit denen sie geflohen war.

Doch das getrappelt von ihren Hufen hörte sie nicht mehr.Prompt wurde sie noch angespannte rund wachsamer. Den das hieß das sie sich alleine durch schlagen musste! Ein leises schmatzen kam von ihr als sie bemerkte das sie irgend wie von dem vielen Rennen und springen Durst hatte, denn wie weit sie gerannt war wusste sie nicht im geringsten. Kurz schloss sie die honigfarbenen Augen und atmete tief durch mit aufgeblähten Nüstern. Doch keinen Wassergeruch konnte sie erkennen. Ein wenig traurig sanken ihre Ohren zur Seite weg.Und für einen kurzen Moment wollte sie doch fast verzweifeln. Lediglich der Gedanke an ihren Vater lies sie schnell wieder den kleinen Kopf schütteln. Nein wenn sie jetzt verzweifelte würde ihr Vater gewiss nie stolz auf sie sein!

Daher begann sie ,wenn auch ein wenig ruhiger, ein wenig ziellos um her zu irren. Immer auf der Suche nach einem Wassergeruch oder einem Fleck an dem sie ein wenig ruhig etwas fressen konnte. Auch die bald einziehende Dämmerung bereitete ihr Angst, auch wenn sie das nie zu geben würde! Sie hatte panische angst wenn sie nachts alleine sein musste und schämte sich dafür zu tiefst.

Plötzlich riss sie etwas aus ihren Gedanken und Befürchtungen.Vor ihr war eine Raubkatze aufgetaucht, sie wirkte nicht sonderlich alt. Machte vielleicht grade eine Jagdübung oder so etwas. Zumindest visierte diese das kleine Fohlen an. Zu erst hätte man meinen können das Bella vor angst erstarrte, doch als sich das Tier siegessicher halb um sie herum schlich um sie von hinten an zu springen legte das zarte Fohlen auf einmal die Ohren drohend an den Hinterkopf. Ohne Vorwarnung drehte sie sich den Rest, damit sie mit vollem Schwung dem Tier ihre Hufe von unten gegen das Kinn knallen konnte. Garantiert würde sie sich jetzt nicht einfach fressen lassen, nicht wo sie doch jetzt grade den anderen Menschen entkommen war, die das Fort zerstört hatten.Natürlich machte Bella jetzt erst einen Satz nach vorne und begann von dem Raubtier zu fliehen, welches ihr fauchend folgte. Immer schneller flüchtete Bella bis sie plötzlich vor einem großen umgestürzten Baum stehen bleiben musste. Ein kurzer Blick nach hinten sagte ihr das die Raubkatze sie wieder anspringen wollte und so schlug sie erneut mit aller kraft die sie aufbringen konnte ihre Hufe gegen das Tier. Dadurch das es noch ein Junges Tier war huschte es schließlich winselnd und Fauchend davon.

Einen Augenblick vollkommen perplex sah Bella dem Tier hinter her wie es im Unterholz verschwand bevor sie freudig wiehernd Luftsprünge tat. Sie hatte ihre grade ihren ersten Kampf geführt und ihn gewonnen! Immer und immer wieder machte sie Luftsprünge und kam aus der Freude kaum mehr raus. Wäre doch nur ihr Vater da gewesen um das mit zu sehen. Er wäre bestimmt stolz auf sie gewesen – da war sie sich sicher. Das ihre Freude grade gefährlich für sie sein konnte bemerkte sie grade nicht , sie wusste es zwar aber die Gefühle übermannten sie eben. Schließlich war sie noch ein Fohlen und daher oft so übermütig und voller Freude wenn sie etwas schaffte.

[ im Wald | vertreibt eine kleine Raubkatze | in der nähe von Elayne ]

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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Fr 23 Sep 2011 - 22:59

Freiheit, was war schon Freiheit? Freiheit die einem gänzlich fremd ist. Man hatte all die Tage davon geträumt. Geträumt von Erzähltem…
Die Braune war unsicher und all die natürlichen Feinde eines Pferdes hätten ein leichtes an ihr gehabt. Die Ihresgleichen aber hätten sie vielleicht als leicht irritiert betrachtet, denn sie gab sich alle Mühe ruhig zu bleiben, keine hastigen Bewegungen zu machen und ihren Verstand klar zu halten. Und doch, ein Knacken und sie fuhr sofort mit ihrem Haupt herum und stellte die Ohren aufmerksam in jene Richtung aus der sie das Geräusch vernommen hatte.
In all dem Neuen konnte sie aber doch auch einzelne, feine Kleinigkeiten genießen. Und wenn es nur ein Fliege war, so war sie jetzt eine Fliege die sich auf Elaynes Fell setzte ohne dass sie wenn sie um sich blickte weiße Zäune mit Elektroband erblickte. Eigentlich war es ein herrliches Gefühl welches sich lediglich noch durch ihren gesamten Körper erstecken musste und in ihren Geist eindringen.

Da war etwas,… nicht nur ein Knacken, kein Schatten… eine Auseinandersetzung. Dann konnte sie das zu klein geratene Raubtier durchs Unterholz flüchten sehen und blickte diesem auch einen ganzen Moment ungläubig nach. Als sie ihren Blick wieder in jene Richtung wandte aus der das Tier gekommen war, konnte sie ein Fohlen ausmachen. Die Dämmerung ließ nach und nach die Konturen von Leben und Schatten ineinander verschmelzen, eins werden. Einst war auch sie so über Weiden getollt. Lediglich das Raubtier war nicht teil ihres Fohlendaseins gewesen. Am Gehöft gab es zahlreiche Fohlen. Zuchtstuten nannten sie die Mütter. Sie wollte nie zu ihnen gehören. Es hatte nichts natürliches wenn sie in eine Art Ständer gestellt wurden, festgezurrt damit der Hengst sich an ihnen austoben konnte. Gebrochen… Dass in der Natur des Pferdes vielleicht auch nicht alles nach seinem eigenen Willen erfolgte, mochte der Wahrheit entsprechen, aber nicht der Mensch hatte das zu entscheiden. Die Braune glaubte tatsächlich dass irgendwann einmal der kommen würde der ein Seil über ihre Mauer werfen würde….
Sie konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen als sie nun denn das Fohlen beobachtete. Ob es da so ganz alleine war? Eigentlich wäre sie umgekehrt… was scherte es sie.
Sie schnickte schnaubend ihr Haupt und ging auf das tobende Fohlen zu. Nu rum der Kleinen eben jene Gefahr zu demonstrieren brummte die Stute mit tief in den Nacken gelegten Ohren und drohte mit einem kleinen Sprung mit der Vorhand. Nur ein Andeuten eines Aufbäumens, ehe sie ihre Ohren aufmerksam stellte und das Fohlen mit ernstem Blick betrachtete. Weder eine Witterung, noch einen Schatten konnte sie ausmachen. Es musste allein sein.

Wortlos legte sie ihr Haupt schief, brummelte zwischenzeitlich freundlich und musste bei Leibe überlegen mit welchen Worten sie an das Fohlen herantrat. „Ich will dir nicht all deine Freude verderben die du gerade zu empfinden scheinst, aber meinst du nicht ein der art ausartendes Freudenerlebnis könnte dich zu einem schmackhaften Abendessen werden lassen für die größere Version von dem was eben durchs Dickicht verschwunden ist?“ Ob sie sich mit diesem Worten bei der Kleinen beliebt machte oder nicht spielte hierbei keine Rolle. Genau genommen sollte es Elayne unterm Schweif am allerwertesten vorbei gehen samt heißer Luft daraus.

[im Wald | mit den Einflüssen überfordert | an Bella mahnend herangetreten]
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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Sa 24 Sep 2011 - 7:46

Natürlich hatte Bella nicht bemerkt wie Elayne an sie heran getreten war und das beobachtet hatte. Worauf sie jetzt so stolz war. Wie den auch? Zu sehr vernebelte Freude über das geschaffte ihre Sinne. Um so mehr zuckte sie erschrocken zusammen als die braune Stute sie auf einmal mahnend ansprach. Dabei war ein leises quietschen aus ihrer Kehle gedrungen und im ersten Moment war sie ein wenig unsicher zurück gewichen.

Dann jedoch als sie sich die Worte durch den Kopf gehen lies senkte sie den kleinen Kopf und nickte leicht „ Ja...ich ...habe nicht nach gedacht „ murmelte sie leise zu der Stute, während sie wieder an die dunkelfellige heran trat. „ ich ...war nur so froh das ich das geschafft habe und...konnte nicht anders „ erklärte sie knapp und leise. Was machte eine Stute hier alleine? Natürlich könnte sie sich das selbe fragen, schließlich war sie selbst grade mal ein Fohlen. Aber das kam ihr grade nicht in den Sinn. Langsam fast schon ein wenig verlegen trat sie an immer dichter an die fremde Stute heran und schmiegte schließlich sogar ein wenig ängstlich ihren Kopf an die Seite von Elayne. Das sie das tat weil sie angst hatte, würde sie nie zu geben. Nicht vor einer Fremden und selbst vor ihren Eltern hätte sie es nie zu gegeben. „ Mein Name ist ...Isabella „ stellte sie sich leise vor „ Aber...alle haben mich immer nur Bella genannt “. Ein wenig zögerlich sah sie mit ihren honigfarbenen Augen zu der Stute empor. Fast schon mit großen Kulleraugen fragte sie dann leise und kaum hörbar „ Bleibst du die Nacht bei mir?“ dabei klang ihre Stimme schon fast ängstlich und flehend.

Ihr knurrender Bauch war dabei vollkommene Nebensache, genauso wie ihre schmerzenden Fesseln. Wahrscheinlich wäre es eh zu gefährlich gewesen jetzt wenn es immer dunkler wurde zu einer Wasserstelle zu gehen. Mit dem allen würde sie klar kommen, doch nicht damit alleine im dunklen zu sein. Selbst wenn die Stute sie vielleicht vertreiben würde am nächsten morgen, so hoffte sie doch das Elayne sie zumindest bis zum nächsten morgen dulden würde.Für eine Nacht die sie nicht alleine bleiben würde, würde sie gefühlt alles geben. Sie würde sich mühe geben die Stute nicht zu nerven mit dem was ihr selbst auf der Zunge lag. Geschweige den das sie nicht fragen würde ob sie etwas zu essen oder zu Trinken hatte. Nicht das die Stute so genervt war und sie doch einfach wieder verließ. Das war das aller letzte was sie wollte und daher musste sie sich eben benehmen. Nicht das sie es nicht sonst auch tat – aber ansonsten war sie wahrscheinlich immer ein wenig mehr Fohlen. Nörgelte wenn sie großen Hunger oder großen Durst hatte. Nörgelte wenn ihre Fesseln so brennen würden wie sie es jetzt taten. Aber das würde sie heute Abend gewiss nicht mehr zu lassen.

[ im Wald | bei Elayne | schmiegt sich sachte an die Stute heran ]

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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Sa 24 Sep 2011 - 22:22

Als die Kleine vor Schreck aufquietschte überlegte Elayne tatsächlich ob sie nicht zu forsch auf es zugegangen war. Geschweige denn zu barsch angesprochen. Dieser Sorge beraubte sie die Kleine mit ihren Worten sofort. Vermutlich würde es der Kleinen nicht auffallen, aber doch sichtlich irritiert blickte die Braune jetzt ins Leere.

Ein seltsames Gefühl schlich in der Stute herauf als die Kleine näher kam. Der erste Gedanke war eigentlich „Bloß nicht!“ Eifrig mit gekonnt gespieltem Lächeln nickte sie. Das kleine Knäul kam ihr daraufhin noch näher, so das Elayne kurz in Erwägung zog sich einfach zu verdünnisieren. Und da hatte sie sie bereits „an der Backe“. Ein kurzes Zucken erschütterte jeden denkbaren Nerv in ihrem Körper ehe dieses ihr unbekannte Gefühl wieder heraufstieg. „Isabella…“ murmelte Elayne während sie die Kleine, die sich an sie schmiegte, fast angewidert ansah. Ihre Antwort gab sie mehr als nur abwesend und ein zorniges Schnauben erklang. „Elayne nennt man mich!“ Dann wich sie doch zurück und konnte im selben Moment ihr Herz bis zu den Ganaschen herauf schlagen hören. Oh was war das für ein Gefühl welches ihr völlig zuwidert die Situation erschwerte. Diese Augen,… ihre Stimme… klein und zerbrechlich….

Die Braune sog tief und schwer Luft durch die Nüstern und schloss die Augen während Bella sie um „Nachtwache“ bat. Als sie ihre dunklen Augen wieder öffnete konnte man darin so etwas wie Sorge glänzen sehen. Dass sie etwas derartiges einmal fühlen würde hatte sie in all den Jahren nicht geträumt. Nie wollte sie den Platz einer Zuchtstute einnehmen und Fohlen aufziehen. Aber war sie nicht selbst als Fohlen glücklich gewesen mit ihrer Mutter zur Seite. Eine Nacht, es war lediglich eine Nacht. „Eine Nacht bei dir? Sollte das nicht wer anderes tun? Oder bist du gänzlich allein hier Bella?“ Das Herz schlug noch immer bis an ihr Haupt herauf, sie hatte das Gefühl sie könne es regelrecht schlagen hören.
Die folgende Geste konnte sie sich selbst nicht erklären, aber sie senkte ihr mächtiges Haupt zu der Kleinen herab und prustete ihr sachte durch das kurze krause Mähnenhaar. Dabei musste sie ein weiteres Mal ihre Augen schließen um nicht noch zu kollabieren.

[im Wald | versucht mit Bellas Annährung nicht überfordert zu sein]
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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   So 25 Sep 2011 - 10:39

Ein wenig unsicher sah sie zu der braunen Stute empor und kicherte leise als sie ihr durch das kurze krause Mähnenfell blies. Dann nickte die sandfarbene leicht „ Ich bin ganz alleine. „ erklärte sie leise. „ Mein zu Hause wurde angegriffen..zwar sind ich und die anderen Fohlen geflohen..aber ich weis nicht ob sie überlebt haben..oder sie gefangen wurden...“ begann sie zu erzählen. Kurz wanderte ihr Blick traurig zu Boden,doch nicht lange. Nein sie wollte jetzt nicht traurig sein! Nicht solange Elayne neben ihr war. Denn noch immer hoffte sie bei der Stute zumindest eine Nacht verbringen zu können.

Doch ..irgend etwas war an Elayne...sie benahm sich ein wenig merkwürdig. Diese merkwürdige Anspannung, selbst wenn es nur eine leichte war und das sie vor ihr zurück wich. Irgend wie war das ein wenig merkwürdig. Denn angst hatte die größere bestimmt nicht vor Bella, oder etwa doch? Nein das war mehr als lächerlich. „ Bitte.... es ist nur für eine Nacht „ bat sie dann schließlich flehentlich. „ es..ist auch nur für diese eine Nacht ..“ fügte sie hastig hin zu. „ ich ...möchte nur Nachts einfach nicht alleine sein...und morgen früh bin ich dann auch schon wieder weg..versprochen Elayne „.

Aufmerksam sah sie mit bittenden Blick zu der Stute empor und hoffte das sie zustimmen würde. Zumindest diese eine Nacht wollte sie nicht alleine sein. Wo sie dann die nächste Nacht belieben würde wusste sie nicht. Aber sie würde schon jemanden finden bei dem sie unterkommen konnte. Der sie jedoch nicht zu sehr bemutterte. Denn das war das letzte was sie wollte. Natürlich ihre Mutter fehlte ihr...aber...nicht so sehr wie ihr Vater. Vielleicht lag es daran das sie bereits früh einfach von ihrer Mutter getrennt worden war und sie nur ihren Vater beobachtet hatte, wie stolz und edel er aus gesehen hatte wenn sie grade zum Appell standen und dann das Reiten in einer Gruppe übten mit den Neulingen. Niemand würde ihren Vater ersetzten konnten, zumindest glaubte sie das. Ihre Mutter musste von keinem ersetzt werden, Hauptsache sie würde die Nächte nicht alleine verbringen müssen. Wie sehr sie doch die Nacht fürchtete sie mehr als alles andere.

[im Wald bei Elayne | ist ein wenig verwirrt aber bittet hartnäckig ]

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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Mi 28 Sep 2011 - 19:46

Unbeschreiblich dieses Gefühl. Unglaublich wie es Elayne hin und her riss. Sie konnte sich nicht entscheiden ob es wohlwollend war, oder einfach nur schmerzte. Sie schnaubte abfällig als Bella erzählte. “Das tut mir leid Liebes!“ murmelte sie während sie in Gedanken die Menschheit auszumerzen versuchte. Nicht dass man sie nicht mit Respekt behandelt hätte, aber wenn Bella sich nicht sicher war ob ihre Bekannten noch lebten, waren die Menschen nicht nur daran interessiert sie wieder zurück zu gewinnen. Leben oder Tod… wenn der Tod einmal das Urteil war…

“Hör mal zu Liebes, du brauchst morgen früh nicht gleich in Luft aufzugehen. In Ordnung?“ Die Braune seufzte nd zwickte der Kleinen danach erstmal frech und zugleich vorsichtig in ihre winziges Ohr. “Ich werde dich nicht allein lassen.“ flüsterte sie Bella zu, mehr zu sich selbst als dass sie es hätte verstehen müssen. Die Menschen hätten vermutlich gesagt sie wäre für ein Neugeborenes dass die Mutter verloren hatte die perfekte Ammenstute, auch wenn sie mit der Situation noch nicht wirklich zu Recht kommen wollte. Einerseits war es doch ihr Glück dass sie als Sportpferd im Stall gestanden hatte und nicht als Zuchtstute oder entdeckte Ammenstute. Jetzt aber war ihr Herz es dass Bella komplett eingenommen hatte. Ein Drachen war sie sonst , und doch hatte die Kleine es geschafft sie in irgendeiner Weise zu berühren. Es mochte ihr auch weiterhin nicht in den Kram passen und „ruinierte“ ihr „Image“

Dann neigte sie ihr großes Haupt und ihr Blick hatte etwas führsorglich fragendes. “Fehlt dir auch nichts? Hunger? Durst? Tut dir etwas weh?" Kaum zu übersehen dass sie überfordert war. Hoffent das junge Ding nicht noch verwirrter zu machen wie es bereits sein musste. Jemand eine Nacht Mutter oder die starke Seite zu sein wenn man ein Leben lang nur die starke Seite für ein Mädchen gewesen war und mit Ihresgleichen wenig und wenig erfolgreichen Kontakt gehabt hatte, war beim besten Willen nicht einfach. Wie Bella darüber dachte konnte sie nur erahnen. Sie würde sie mit Sicherheit nicht übermäßig bemuttern! Oder war dem schon allein durch die direkten Fragenstellungen schon geschehen?

[mit Bella im Wald | überfordert, aber entschlossen der Kleinen in der Nacht zur Seite zu stehn]
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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Do 29 Sep 2011 - 18:55

Ein wenig legte Isabella den Kopf schief, als Elayne erklärte das es ihr leid tun würde. Konnte die braune Stute denn etwas dafür?Irgend wie verstand Bella es nicht so recht warum es ihr leid tat, denn sie war der festen überzeugen das die Stute nichts damit zu tun hatte.
Also konnte sie kichern und leicht den Kopf schütteln als sie spürte wie die braune ihr in das Ohr zwickte. „ hey...“ kicherte sie und schnaubte ruhig. Nur um dann ein wenig zu nickten „ gut...aber ich will dir nicht zur last fallen „ erklärte sie schließlich ruhig. Ein wenig verschämt schmunzelte sie und schmiegte ihren Kopf an den Brustkorb der großen Stute „ aber danke sehr...das du mich nicht alleine lässt..“ hauchte sie sehr leise. Langsam schloss sie ein wenig ruhiger die Augen.

Man konnte förmlich sehen wie sehr die Anspannung von der hellen Stute abfiel und sie sich ein wenig mehr entspannte. Nun war sie in der Nacht nicht alleine und das war mehr als eine Erleichterung für die kleine Fohlendame. Erst als Elayne dann schließlich fragte ob ihr was fehlte bemerkte Bella die schmerzenden Fesseln und den Hunger, genauso wie sie ihren Durst bemerkte. Aber sollte sie die Stute damit jetzt belästigen? Wenn sie doch schon einen Augenblick gezögert hatte bei ihr zu bleiben. Daher zögerte nun Isabella ein wenig, bevor sie dann schließlich leise geklärte „ Naja..ich hab ein wenig Hunger..und meine Fesseln sind geschwollen von dem vielen laufen..“. Ja sie erklärte es leise. Den schließlich wollte sie die Stute damit wirklich nicht belästigen „ aber...das werde ich schon aushalten bis morgen ...“ fügte sie eilig hin zu. Das sie Durst hatte hatte sie gar nicht erst erwähnt.

Nun hob sie noch einmal ein wenig stolz ihren Kopf „ und wenn mein Vater lange ohne essen und trinken aushalte kann, dann schaffe ich das auch..ich will irgend wann schließlich genauso stark sein wie mein Vater weist du „ plapperte sie nun daher und spielte freudig mit ihren Ohren. Den irgend wie freute sie die gegen wart der Stute und daher vergaß sie ihre Traurigkeit über das was passiert war recht schnell.

[Bei Elayne | im Wald | in der nähe der Mondruine ]

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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Fr 30 Sep 2011 - 13:33

Die Braune schüttelte den Kopf. “Nein das tust du nicht. Sonst hätte ich dich längst zurück gelassen!“ Tief im verbittert zornigen Herzen wollte Elayne doch zu denen gehören die vielleicht einen Hengst zur Seite traben hatten und voran jagte voller Lebensfreude ein kleines Fohlen. Und doch, als Bella ihren Kopf an ihre Brust schmiegte, schoss ihr ein stechender Schmerz in die Herzgegend und der Kloß im Hals setzte sich wieder fest. Bella ließ sie das nicht merken. Es war schön dass die Kleine beruhigt die Nacht bei Seite schieben konnte und dem Glücklich sein Vorrang gab. Als sie dann noch die Augen schloss senkte Elayne ihr Haupt an das der Kleinen herab, prustete ihr sanft ins Gesicht und „umschlang“ sie einer Umarmung gleich. Es raste, das Herz der Braunen. Sie hatte das Gefühl dass es jetzt erst auflebte.

Oh Gott, wieso hatte sie nach seinem Befinden gefragt? Wie alt war sie denn? Trank sie bereits Wasser? Fraß sie Gras? Elayne wich zurück, schüttelte den Kopf und versuchte ihren Kopf frei zu bekommen. “Hunger? Sollen wir See und Wiese aufsuchen? Da könntest du gleichzeitig deine Fesseln kühlen und danach erstmal abliegen um sie zu entlasten. Ich werde derweil ein wachsames Auge haben und auf dich acht geben.“ Auf die folgenden Worte der Kleinen brummte sie nur mürrisch und blickte sie ernst und bestimmt an. sie mochte vielleicht nicht ihre Mutter sein, und nein sie wollte sie auch nicht „bemuttern“, aber Hunger und Durst war nichts dass man eben bei Seite schob. “Isst und trinkst du nicht, kannst du weder groß und stark werden, noch stark bleiben. Geschweige denn stark im Willen sein. Auch dein Wille lässt sich von Hunger und Durst betören und deine Sinne dir ein Spiel spielen!“ Es stand außer Frage „auszuhalten bis morgen“. Als sie so keck ihre Ziele offenbarte und Elayne bewusst wurde wie stark sie mehr am Vater- als am Muttertier zu hängen schien, versetzte ihr das noch einen kleinen Stich ins Herzen obwohl sie so lieblich anzuschaun war wenn sie strahlte, die Kleine.

Ihre weichen Nüstern auf der Kleinen Kruppe gesetzt schob sie diese sachte an. Ein Startschuss um auf die Suche nach Wasser und Gras zu gehen. Es war ja nicht so als ob sie selbst nicht auch mit Hunger und Durst zu kämpfen hatte. War es in einer Box doch ein leichtes gewesen satt und zufrieden zu sein. So bekam die Aussage dass das Leben kein Ponyhof sei eine ganz neue Bedeutung. “Wer zuerst den See gefunden hat!“ schoss es auf Elayne heraus und sie jagte abrupt an der Kleinen vorbei, drosselte ihre Geschwindigkeit aber sofort wieder um sicher zu gehen dass die Kleine nachkam und vor allem, um sicher zu stellen dass die Kleine auch als Gewinnerin am See eintreffen würde.

[mit Bella auf dem Weg Hunger und Durst zu löschen | nicht im Klaren über die Gefühle zur Kleinen]
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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Fr 30 Sep 2011 - 17:43

Es war irgend wie ein wenig ungewohnt als Elayne sie so 'umarmte', doch irgend wie mochte Bella das Gefühl irgend wie mehr als gerne. Daher schnaubte sie zu Frieden und lies ihre Ohren entspannt ein wenig zur Seite sinken. Irgend wie war es Isabella ganz fremd einer älteren Stute so nahe zu sein. Bis her kannte sie nur die Nähe der anderen Fohlen und die der Menschen. Aber irgend wie war es auch angenehm zu gleich.

Als die Stute ein wenig unsicher wurde was ihren Durst betraf und sie vor allem als die Stute sie ein wenig tadelte. Entschuldigend huschten ihre Ohren hin und her und auch so sah sie die größere Stute an. Entschuldigend aus ihren honigfarbenen Augen zu ihr empor „ Ist gut...wenn du das sagst ..“ erklärte sie leise und nickte schnell. Wenn es Elayne nicht störte jetzt noch mit Isabella einen See oder eine Wiese zu suchen. Dann war das natürlich super Tollig...Tollig war doch das Wort was sie brauchte oder nicht? Ein wenig nachdenklich blinzelte Bella als sie über das Wort nachdachte. Um dann den kleinen Kopf zu schütteln. Die Gedanken waren grade unwichtig. Viel wichtiger war es jetzt auch schnell zum Wasser zu kommen. Etwas planschen tut bestimmt gut.“Oh jaa beim See mit einer Wiese ist es bestimmt toll“ wieherte sie aufgeregt und scharrte etwas mit dem linken Vorderhuf etwas Erde vom Boden auf. Ein wenig neugierig senkte sie dann ihren Kopf zu dem kleinen Erdloch das sie aufgescharrt hatte. Es roch so anders als der lose Sand in dem Fort. Ganz anders..ein wenig würziger und ...viel viel tolliger. Immer näher wanderte sie mit ihren Nüstern bis sie ein wenig Erde an die Nüstern bekam und sie erschrocken den Kopf wieder hoch hob. Das war ja ganz nasselig...die ganze erde unter dem trockenen.

Doch als sie die Nüstern der älteren Stute an ihrer Kruppe spürte hob sie sofort den Kopf wieder. Zwar waren ihre hellen Nüstern nun erdig schwarz. Aber dennoch stellte sie freudig die Ohren auf als sie sah wie Elayne ein paar Galoppsprünge vor aus lief. Kurz schüttelte sie sich bevor sie verspielt die Ohren anlegte und schließlich Bella mit einem lauten auf wiehren und einem kurzen Aufbäumen hinter der Stute her raste. „ Gleich hab ich dich „ rief sie mit freudiger Stimme. Schnell war klar das die kleine Stute eine sehr gute Läuferin werden würde wenn sie größer war. Denn obwohl ihre Fesseln schmerzen vergaß sie über das Spielen die schmerzen und lief so schnell wie sie ihre kleinen Fohlenbeine trugen hinter der braunen her. Aufs gewinnen kam es ihr dabei gar nicht an. Hauptsache war das sie spielten und Isabella Elayne hinter her jagen konnte. Immer schneller und schneller,doch plötzlich verhedderte sich der kleine Tollpatsch mit seinen eigenen Beinen kurz bevor die beiden am See an kamen und fiel zu Boden. Doch anstatt wimmernd liegen zu bleiben kicherte und lachte das helle Stutfohlen und entknotete mühevoll ihre Beine. Um dann schließlich wieder auf allen vieren zu stehen und wieder Elayne zu jagen.

Nicht bemerkend das Elayne langsamer wurde stürmte die helle an ihr vorbei und gleich auch etwas in den See hinein. „ Ich hab gewonnen „ stellte sie lachend fest und Tollte voller Freude in dem flachen Nass herum. Es dauerte bis sie sich beruhigt hatte und dann aber schnell den Kopf senkte um gierig und schnell zu Trinken. Das kühle Wasser tat mehr als unglaublich gut und linderte das trockene brennen ihrer Kehle. Dann hob sie langsam den Kopf und legte sich ein wenig hin. Damit auch das kühle Wasser ihre Beine ganz umspülen konnte. „ das tut gut „ brummte sie leise und schloss dabei die Augen.

[prescht hinter Elayne her | stolpert und fällt kurz hin | rennt ohne zu schauen zum See und kühlt ihre Beine ]

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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Sa 1 Okt 2011 - 22:03

Die Braune genoss die Wärme die von der Kleinen ausging während sie diese umhalste. Es war ein so derart ungewohntes Gefühl.
Auch Elayne hatte jede Menge Spaß daran mit der Kleinen gen See zu jagen und vor allem zu sehen dass die Kleine alles andre vergaß. Noch nie ein Fohlen aufgezogen, aber ganz herzlos war sie dann doch nicht, die stattliche Braune.

Und da jagte die Kleine nach einem Verheddersturz an Elayne vorbei, die ein zufriedenes Lächeln auf den Zügen trug als sie Bella ins Wasser fetzen sah. Sie fiel in einen schwungvoll schwebenden Trab bei dem jedem Züchter die Augen aus dem Kopf gefallen wären, und hier war er so total egal. Es war egal ob das Gebäude an jeder Ecke hakte, b sie schiefe Beine hatten oder einen klammen Gang. Gesund und munter, stark und voller Lebenswillen. Das war es was einzig und allein zählte. Das war der Grund weshalb die Kleine Elayne plötzlich so viel gab. Ein herrliches Gefühl… im Moment gab es ihr alles um über all den „Schmerz“ hinweg zu sehen.
“Na siehst du, du bist schnell wie ein Blitz!“ Sie wollte sie noch tadeln langsam zu trinken, behielt ihre Worte aber für sich. Es war nicht die richtige Zeit dafür. Die Kleine musste Riesen Durst gehabt haben und da brauchte sie zu allem Überfluss nicht noch eine Tadelei. Die Braune selbst hatte großen Durst und trat ans Ufer heran, mit den Vorderhufen ins seichte Wasser. Herrlich… Sie musste einen Moment ihre Augen schließen und jeden einzelnen Schluck genießen der die Kehle hinab rann. Das klare kalte Wasser ließ nach und nach wieder etwas Kraft und Leben in die Glieder geben. Das Restwasser tropfte von ihrem Maul während ihr Blick der Kleinen aufmerksam folgte, ehe er die Umgebung absuchte um wieder auf die Kleine zurück zu kehren. Leise schnaubend trat die Braune dann ebenfalls aus dem Wasser und gesellte sich zu Bella. “Schließ die Augen und tank neue Energie. Die nächsten Tage werden mit Sicherheit nicht weniger aufregend!“

Ihr Blick ruhte sehr lang auf der Kleinen und schweifte immer wieder über die nahe Umgebung bevor sie sich ebenfalls ein wenig zu entspannen versuchte und einen der Hinterhufe entlastete. Ihre Augen wurden kleiner, aber einen festen Schlaf erlaubte sie sich nicht. Nicht solange sie bei der Kleinen bleiben würde. Ein Dösen musste also reichen und so spielten in ihrem Döszustand immer wieder ihre Ohren wenn sie ein vermeintliches Geräusch zu erörtern versuchte. Nichts würde sich so einfach an die zwei heranschleichen. Nicht so, dass Elayne es nicht davor mit ihren Hufen in die Flucht schlagen konnte. Natürlicher Mutterinstinkt?... Jedenfalls würde sie nichts und niemanden einfach so an Bella heran lassen.

[mit Bella am See | beschützt die Kleine beim beidseitigen Erholen]
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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   So 2 Okt 2011 - 18:13

Unwillig brummend stellte Isabella fest das sie doch nicht hätte so schnell trinken sollen. Das kalte Wasser gluckerte ganz schön in ihrem Bauch und tat so auch ein wenig weh. So erhob sie sich nach einer weile als Elayne erklärte sie würde auf sie aufpassen. Zu erst hatte die helle kleine Dame ihren Kopf verwirrt ein wenig schief gelegt.~ Warum muss sie denn auf mich aufpassen?~ fragte sich die kleine Stute. Bevor es ihr natürlich klar wurde. Hier waren sie nicht so geschützt wie im Fort, zumindest nicht so sicher wie sonst.
Aber Bella erhob sich und kam dicht zu Elayne. Nun war ihr Blick schon ängstlich auf die Dunkelheit gerichtet, denn vor ihren Augen wurde es immer wieder dunkler. Und dabei war es doch genau das wovor die kleine Bella angst hatte.So legte sie sich dicht an die braune Stute heran „ ist..ist gut „ hauchte sie leise und sah sich zu erst ein wenig ängstlich und angespannt um. Nur um dann dann nach einem langen zögern den Kopf zu erst an den Brustkorb der Stute schmiegte und dann schließlich ihren Kopf zu Boden sinken lies.

Dennoch schien es eine Ewigkeit zu dauern bis sie schließlich neben Elayne halb einschlief. Doch war der Schlaf zu Anfang mehr als unruhig und schien fast ruhelos. Schließlich hob sie halb schlafend den Kopf und sah zu Elayne empor „ kannst...kannst du dich zu mir legen?“ fragte sie leise und ängstlich. Auch wenn sie sich mühte keine angst zu zeigen. Es war irgend wie merkwürdig, aber sie wollte es nicht sagen, da sie sich deswegen mehr als schämte. Sie konnte einen kleinen Puma vertreiben aber hatte angst im Dunkeln – das war doch lächerlich.

[Bei Elayne | kuschelt sich dicht an sie heran | hat angst ]

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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Di 4 Okt 2011 - 14:33

Das mit dem Ruhen war keine so einfach umsetzbare Sache mit einem Fohlen bei Fuß, musste die Braune unwillkürlich feststellen als Bell sich nun doch wieder erhob und ihren Blick in die Dunkelheit zu werfen versuchte.
Unruhiges Knäul… da legte sie sich etwas dichter an Elayne heran wieder ab und keine Sekunde später konnte sie die Wärme der Kleinen wieder an ihrer Brust spüren zu der sie dann ihren Blick hinab senkte ehe Bella ihren Kopf ganz sinken ließ. Fürsorglich lag ihr Blick auf der Kleinen und ihrem unruhigen Schlaf. Kaum zu glauben dass es überhaupt annähernd Schlaf sein sollte und so schnoberte Elayne Bella sachte durch die Plüschmähne ehe die Kleine aufsah. Etwas erschrocken lauschte sie den Worten auf welche ihr Blick nun die Dunkelheit absuchte. Die Gegend schien ruhig, aber dennoch wollte ihr die Idee zu Bella abzuliegen im Magen nicht zu Wohle kommen.
Letztlich bemühte sie sich um ein Lächeln, versuchte die Dunkelheit zu durchhorchen und legte sich dicht zu Bella herab. “Schon gut Kleines, ich bin für dich da!“ hauchte sie ihr ans Ohr heran ehe sie ihre Nüstern wieder liebevoll in der Plüschmähne vergrub. Dösen, geschweige denn Schlafen, würde die Braune nicht solange sie bei Bella lag. ein gefundenes Fressen war sie so und konnte weniger schnell reagieren und die Kleine beschützen. Das wiederum musste sie ihr ja nicht auf die Nase binden. Sie sollte einfach nur in Ruhe schlafen. Wenn sie tief und fest schlafen würde, wenn…, dann würde Elayne sich wieder auf die Hufe rappeln. So fühlte sie sich nicht ganz und gar dem Dunkeln ausgeliefert.

Die Ohren der Stute zuckten ständig und drehten sich von der einen in die andere Richtung. Jedes kleinste Knacken, jedes Rascheln der Blätter und selbst wenn eine Ameise gehustet hätte, Elayne hätte sie gehört. Sie hatte das Gefühl ihre Sinne waren wesentlich wachsamer, gar ausgeprägter als wenn sie sich alleine im Dunkeln aufhielt. Ihre Augen konnten im leicht wahrenden Mondenlicht jede Menge Schatten ausmachen. Genügend Schatten die mit der korrekten Geräuschkulisse ein Grund zum Aufspringen gewesen wären.

[mit Bella am See | aufmerksam zu ihr gelegt | sehr wachsam und nachdenklich]
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Isabella

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BeitragThema: Re: Eine begegnung im Wald | Isabella & Elayne   Mi 5 Okt 2011 - 14:18

Isabella sah Elayne verlegen aber dankbar an als sie sich zu ihr legte. Schnell schmiegte sich die helle Fohlendame dicht an sie heran und schloss dann scheinbar deutlich beruhigt die Augen. So konnte sie schnell und ruhig einschlafen. Hätte sie geahnt das Elayne sich wieder aufrappeln wollte wenn Bella tief und fest schlief, wäre das kleine Fohlen wahrscheinlich nie eingeschlafen. Doch sie wusste es nicht und daher entschwand sie bald schon mit ihren Gedanken ins Traumland....

Leicht schüttelte sich Isabella bevor sie aufstand. Die morgendlichen Trompeten der Menschen hatten sie geweckt. Wie immer riefen sie zum morgendlichen Appell. Schnell erhob sich Isabella also und rappelte sich auf. Dicht Galoppierte sie an den Zaun heran der die Fohlenkoppel von dem Platz trennte auf dem der Appell statt fand. Mit neugierig aufgestellten Ohren beobachtete sie wie sich schnell die Armee an fand und sich dort ordentlich aufstellten. Jeder in voller Montur ausgerüstet als wollten sie gleich zu einem Schlachtfeld aufbrechen. So viele verschiedene Pferde standen dort, mit weißem Fell,braunem Fell und auch grauen und schwarzen Fell. Doch die Pferde interessierten die kleine Fohlendame nicht. Nein ihre Honigfarbenden Augen wanderten zu dem großen schwarzen Hengst der unter dem General schließlich sich vor die Neulinge stellte und mit seinem Herren diese inspizierte. Ob sie alle auch ordentlich da standen und auch alles gerichtet war. Voller Aufregung tippelte Bella von einem Huf auf den anderen während sie voller stolz ihren Vater betrachtete. „ Vater „ wieherte sie schließlich voller Ungeduld und aufgeregt. So dass sich wie sonst eigentlich nie, ihre Stimme ein wenig zu überschlagen schien. Doch der schwarze große Hengst reagierte nicht. Nicht mal als die Rekruten sich wieder aus der Formation lösen durften um zu Frühstücken. Ein wenig hoffnungsvoll sah sie dabei zu wie auch ihr Vater von dem Sattel und seinem Zaumzeug befreit wurde. Erst dann wurde er auf die neben anliegende Koppel gebracht und kam langsam auf seine Tochter zu. Doch es schien so als würde er,obwohl er sich immer weiter vorwärts bewegte, immer weiter weg von ihr gehen.
Vollkommen aufgeregt wieherte sie immer und immer wieder „ Vater...bitte du musst doch auch noch schau'n ob ich auch gut stehe zum Appell „ hatte sie gewiehert. Immer wieder seinen Namen gerufen,doch es half nichts.

Im Schlaf hatten sich immer wieder ihre Ohren bewegt und ab und an war von ihr ein wiehren zu hören. Die kleine schien wirklich einen sehr aufregenden Traum haben. Zwischen durch konnte man ab und ein ein Vater von ihr hören. Doch sie schlief zu tief und wachte nicht auf. Erst eine ganze weile bevor die sonne aufgehen wollte schreckte sie aus ihrem Schlaf hoch. Das ende des Traumes war für sie zu scheußlich gewesen als das sie noch hätte weiter schlafen können. Traurig schnaubte sie aus und erhob sich etwas. Mit verschlafenem Blick streckte sie sich nach und nach nur um sich kaum danach zu schütteln. Langsam ging sie zu dem Wasser und trank nun ein wenig langsam als am vorigen Tag von dem kalten Wasser. Nur schien es heute noch viel...wie war das Wort noch gleich? Kälterer...gekälteter? Nein irgend wie passte das alles nicht...viel schneeiger..ja genau..Schnee war auch kalt,hatte man ihr gesagt also war das Wort bestimmt schneeiger.
Schnell schüttelte sie sich als kalte Wasser ihren Hals hinunter lief und so wandte sie sich lieber dem Gras zu. Hungrig zupfte das Gras ab und auch den Morgentau der darauf war. Dabei achtete sie jedoch darauf in der nähe von Elayne zu bleiben.Schließlich war es noch dunkel und es würde erst in einer ganzen weile die Sonne aufgehen.

[ Schläft ein | träumt | wacht auf,trinkt & isst ]

(ich poste den post auch ins hupt rpg dann kannst du dort antworten ;)

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Pn's bitte an Lealia!
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